Archive for Januar, 2008


Wo ist eigentlich die Aqsa- Moschee?

 

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Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel wir durch die Medien „irrtümlicherweise“ als die Aqsa- Moschee bezeichnet. Die meisten Nichtmuslime wissen nicht mehr, was und wo eigentlich die Aqsa- Moschee ist, da das Bild vom Felsendom, das ca. 100 Meter entfernt von Al-Aqsa liegt, im Gedächtnis von jedem eingeprägt ist. Es handelt sich hier nicht um ein „Irrtum“ der Medien, oder um die architektonische Schönheit des Felsendoms, sonders um eine systematische Arbeit der zionistischen Medien, die Aqsa- Moschee aus dem Gedächtnis zu löschen, um die Weltöffentlichkeit im Falle deren Zerstörung und der Errichtung des angeblichen Tempel zu täuschen. Es reicht hier zu wissen, dass die westliche Mauer der Moschee ohne irgendeine historische Grundlage als der Rest des zweiten Tempels bezeichnet wird und von den Zionisten und den Medien „Klagemauer“ genannt wird. Schon in der ersten Woche nach der Besatzung des östlichen Teils Jerusalems wurde das Magharbe- Viertel, die westlich von der Moschee liegt zerstört und ihre Bewohner vertrieben. Die Einwohner hatten wenige Stunden Zeit, ihre Häuser zu verlassen. Ein israelischer Offizier, der an der Aktion beteiligt war, gab später zu, dass viele Menschen in ihren Häusern geblieben waren und erklärte, wie sie die Leichen heimlich begruben. Dort wurden ein Parkplatz und der breite Hof vor dem „Klagemauer“ errichtet.
Zionistische Attentate Auf die Aqsa- Moschee Am 21 August 1968 setzte ein fanatischer Zionist die Moschee in Brand und ein Drittel der Moschee wurde ernst beschädigt. Der Täter kam wegen „psychischer Probleme“ unbestraft davon. Es hat danach Duzente Versuche jüdisch extremistischer Gruppen gegeben, in die Moschee einzudringen, um „das Fundamentstein des Tempels“ zu legen, bzw. die Moschee zu sprengen. Die hebräische Zeitung Haaretz veröffentlichte am 31.12.1997 ein Zitat des Oberrabi der zionistischen Armee, wo er nach der Besatzung im 1967 verlangte, „100 Kilogramm Sprengstoff in die Aqsa zu bringen, um diese auf ewig loszuwerden“

Langfristige Paläne:
Die gefährlichste Bedrohung für die Aqsa heute liegt in den Ausgrabungen, die unter den Fundamenten des Haram- Gebiet stattfinden. Um auf irgendeinen Spur des angeblichen Solomon- Tempel zu kommen. Die Ausgrabungen laufen direkt unter der Aqsa- moschee und dem Felsendom in mehreren Richtungen und in großen Längen und Breiten. Dies verursacht eine Lockerungen in den Fundamenten, was zu einem Sturz des Gebäude bei dem nächsten leichten bis mittelstarken Erdbeben führen wird. Diese Tatsache bestätigte sogar ein Dokumentarfilm des israelischen Fernsehen selbst der besagte, dass die Region Erdbebenaktiv ist und dass die Moschee der nächste Erdbeben überleben wird. Währenddessen beireiten sich nicht nur die Extremisten, sondern auch die Regierung selbst für den Ba des „dritten Tempel“ auf den Ruinen der Aqsa. Zum Beispiel wollte der Ex-Premierminister Netanyahu im Dezember 1996 den griechisch orthodoxen Patriarch von Jerusalem ein silbernes Modell der Altstadt schenken, wo ein Plan des Tempel auf der Stelle der Aqsa gesetzt ist.
Entarabisierung der Stadt
Beim Oslo- Abkommen von 1993 ist die Frage von Jerusalem nicht behandelt und auf die Verhandlungen über den Endstatus verschoben worden. Seit damals arbeitet die israelische Regierung hysterisch daran, die Anzahl der palästinensischen “Einwohner” zu minimieren und die arabische Identität der Stadt zu löschen, um eine Fait Accompli bei den Verhandlungen über die Endlösung darzustellen, welche die Rückgabe der Stadt an die Palästinenser, die Jerusalem als die Hauptstadt eines künftigen Staates beanspruchen, zu verunmöglichen.Nebenan verbietet die Besatzungsmacht der Mehrheit der Palästinenser nach Jerusalem zu fahren und das Haram- Gebiet zu betreten. Die Vertreibungspolitik, die schon mit der Besatzung Ostjerusalems angefangen hat, wurde in den Jahren nach dem Oslo- Abkommen stark intensiviert. Während Tausende Familien aus der Stadt vertrieben wurden, verweigert der Staat den gebliebenen jede Baugenehmigung und verbietet sogar die Renovierung der alten Häuser, um diese später abzureißen und deren Bewohner aus der Stadt zu jagen. So wurden nur von 1996 bis März 1999 die Identitätskarten (also der Status eines Jerusalem- Bewohner) von 2083 Palästinenser entzogen, die dadurch aus ihrer Stadt vertrieben wurden.

 

 

Der Unterschied zwischen der Al-Aksa Moschee und der Kubbetus-Sahra      
19 01 2007
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DER AL-AKSA MOSCHEE UND DER KUBBETUS-SAHRA (DEM FELSENDOM) UND DER HINTERHÄLTIGE PLAN DER ZIONISTEN

 

Die al-Aksa Moschee und die Kubbetus-Sahra spielen eine wichtige Rolle im Islam. Die al-Aksa Moschee ist die erste Gebetsrichtung der Muslime gewesen, bis zu dem Zeitpunkt des Verkündens ,der Ayat 144 aus der Sura die Kuh, an den Propheten Muhammad (s.a.v.):

 ,,Wir sahen dich dein Antlitz ohne bestimmte Richtung zum Himmel kehren, jetzt wollen Wir dich auf eine Qibla ausrichten, die dir gefallen soll: Wende dein Gesicht in Richtung auf die unverletzliche Moschee. Und wo immer ihr seid, wendet euer Gesicht in Richtung auf sie. Und siehe, jene, denen das Buch gegeben wurde, wissen, dass dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Und Allah beachtet ihr Tun.“,,(Ey Muhammed!) Biz senin yüzünün göğe doğru çevrilmekte olduğunu (yücelerden haber beklediğini) görüyoruz.İşte şimdi, seni memnun olacağın bir kıbleye döndürüyoruz.Artık yüzünü Mescid-i Haram tarafına çevir.(Ey müslümanlar!) Siz de nerede olursanız olun, (namazda) yüzlerinizi o tarafa çevirin.Şüphe yok ki, ehl-i kitap, onun Rablerinden gelen gerçek olduğunu çok iyi bilirler.Allah onların yapmakta olduklarından habersiz değildir.“

 

 

 

 

Der Felsendom

Der Felsendom heißt in Arabisch „Felsenkuppel“ [qubbat as-sachra] und ist eines der ältesten islamischen Heiligtümer sowie unübersehbares Merkmal Jerusalems. Er befindet sich südöstlich der Altstadt von Jerusalem auf dem Hügel, den Muslime als „das edle Heiligtum“ (الحرم الشريف) [al-haram al-scharif] und Juden als Tempelberg bezeichnen. Er wurde als Schrein für den Felsen [sachra] errichtet, auf welchem gemäß islamischer Überlieferung Abraham (a.) bereit war seinen Sohn Ismael (a.) zu opfern. Von der gleichen Stelle begann die Himmelfahrt [miradsch] des Propheten Muhammad (s.), nachdem er in der Nachtreise zu dem Felsen gekommen war.Dort lag ein bereits für Christen Heiliger Felsen unter freiem Himmel. Nach der Eroberung Jerusalems (637 n.Chr.) veranlasste Kalif Umar ibn Chatab, den damals vernachlässigten Platz zu säubern. In der Südwestecke des Felsens wurden angeblich ein Fußabdruck des Propheten Muhammad (s.) sowie weitere Spuren gefunden. Manche Spuren wurden Jesus (a.) zugeschrieben. So bezeichneten die Christen den Felsendom als „Templum Domini“ (Tempel des Herrn), was auch im direkten Zusammenhang mit dem Templerorden steht.

Für Juden war der Heilige Felsen seit der Tempelzerstörung (70 n. Chr.) eine Stätte der Verehrung, denn der Tempel soll sich in der Region befunden haben. Im Babylonischen Talmud wird der Felsen als „Shethiyah“, (Gründungsstein) erwähnt. Die Verbindung dieses Felsens mit dem ehemaligen Tempel, in dem auch Maria (a.) Wunder vollbracht hat, soll auch in der Bundeslade gestanden haben. Der ursprünglich für Juden so heilige aber zerstörte Tempel galt für die Christen als überwunden, denn der Leib eines jeden Menschen sollte ein Tempel Gottes sein, vergleichbar der Aussage im Islam, dass ALLAH seinen Thron im Herzen eines Gläubigen [mumin] errichtet.

 

So bestand unter christlicher Herrschaft kein Bedarf am Wideraufbau des Tempels, selbst wenn es teilweise versucht aber wieder abgebrochen wurde. So blieb die vermutete Stelle des Tempels unbebaut, bis Muslime sie wieder zu einer heiligen Stätte einrichteten. Kaum ein anderer Ort symbolisiert in so eindrucksvoller Weise die tiefe Verbundenheit der drei großen monotheistischen Weltreligionen.

 

Der Felsendom ist nicht als Moschee geweiht sondern ist ein heiliger Schrein. In der Nähe befindet sich die Al-Aqsa-Moschee, die vorher bereits als Gotteshaus existierte. In manchen Publikationen finden Verwechslungen der beiden Gebäude statt: Während die Bilder des Felsendoms gezeigt werden, wird die Al-Aqsa-Moschee erwähnt. Beide sind aber leicht an der verschiedenen Kuppel zu unterscheiden. Die Kuppel des Felsendoms ist größer und goldfarben. Hingegen ist die Kuppel der Al-Aqsa-Moschee silbern und kleiner.Der Beginn der Bauarbeiten zum späteren Felsendom kann schon zu Lebzeiten Prophet Muhammad (s.) angenommen werden, als Jerusalem von Kaiser Herakleios regiert wurde (610-641). Es ist möglich, dass er den heiligen Felsen schützen wollte. Nach der Eroberung durch Kalif Umar wurde an gleicher Stelle ein erstes Gebäude aus Holz errichtet. Der gallische Bischof Arkulf, der im letzten Viertel des 7. Jahrhunderts Palästina bereist hatte, berichtet im Jahre 679 – also während des Kalifats von Muawiya – über eine Moschee auf dem Tempelberg und beschreibt sie als einen über Trümmerresten mit dicken Balken und Brettern errichteten Bau, der dementsprechend auch vorher errichtet worden sein muss.Die Baudaten des heute bestehenden Steinbaus werden aus den Inschriften entnommen. Die Fertigstellung des Felsendoms in seiner heutigen Form wird mit 72 n.d.H. (691-692) datiert aus einer Bauinschrift. Als „Bauherr“ wird an jener Stelle allerdings der Kalif der Abbasiden Mamun genannt der 813-833 n.Chr. genannt, was mit der Jahresinschrift der Baufertigstellung nicht übereinstimmen kann. Auch die teilweise verwendete Bezeichnung „Omar-Moschee“ ist in doppelter Hinsicht falsch, denn weder handelt es um eine Moschee, noch hat Kalif Umar den Bau mitbekommen.An den Mauern befinden sich zahlreiche Inschriften aus dem Heiliger Qur’an. Auffällig dabei ist, dass sich darunter einige Verse mit Bezug auf Jesus (a.) befinden, was gemäß muslimischer Vorstellung auch damit zusammenhängt, dass hier auch die Himmelfahrt Jesu (a.) begann, der   demgemäß noch in der Verborgenheit lebt, und eines Tages zurückkehren wird.Der Felsendom ist seit seinem Bau nicht                wesentlich verändert worden, obwohl er sehr     viele Herrscher gesehen hat. Die Verkleidung der Fassade mit den charakteristischen blauen Fliesen stammt aus der Zeit des osmanischen Sultans Suleimans. Nur die Verkleidung des Sockels mit verschiedenfarbigem Marmor soll aus der Errichtungsphase stammen. Im Vorhof stehen mehrere arkadenförmige Durchgänge als Eingang in den geheiligten Bereich (siehe Bild oben: Vorhof des Felsendoms 1860). Während der Kreuzzüge wurde der Felsendom in eine Kirche umgewandelt und die Al-Aqsa-Moschee 1104 n.Chr. in einen königlichen Palast für Baldwin I. Jerusalem wurde am Freitag, den 2.101187 von Sultan Saladin zurückerobert und das islamische Heiligtum in seine alte Funktion zurückgeführt. Das Kreuz der Kreuzfahrer an der Spitze des Felsendoms wurde durch einen goldenen Halbmond ersetzt. Die Restaurationsarbeiten reichten weit über Saladin hinaus bis ca. 1227 n.Chr. Während der osmanischen Periode wurde die Kuppel mit Blattgold aus Iznik ummantelt, was sieben Jahre dauerte. Weitere umfangreiche Renovierungen fanden in 1817 statt. Die                              Goldbeschichtung wurde 1993 erneuert.Auch in der Endzeiterwartung im Zusammenhang mit Imam Mahdi (a.) spielt der Felsendom eine wichtige Rolle, denn in einer Überlieferung heißt es, dass eine Imam Mahdi (a.) unterstützende Armee mit schwarzen Flaggen aus Chorasan kommen wird, geleitet vom Chorrosani, das unter Besatzung stehende Jerusalem befreien wird und beim Felsendom die Flaggen hissen wird.           

 

Chorasani                                                                                                                                                   

Ein aus den Überlieferung  des Prophet Muhammad (s.) erwarteter islamischerr Anführer aus der Provinz Chorrosan, der zur Zeit des Imam Mahdi (a.) leben und letzterem beistehen wird. Er wird immer mit einem grünen Turban dargestellt.

                 Quelle:  http://www.eslam.de/begriffe/f/felsendom.htm

  Die al-Aqsa-Moschee Die al-Aqsa-Moschee, was „Die entfernteste Moschee“ bedeutet, ist eine Moschee auf dem Berg in der Jerusalemer Altstadt, welchen die Juden als Tempelberg bezeichnen. Sie gilt nach der Kaaba und der Prophetenmoschee als drittwichtigste Moschee im Islam. Sie wird explizit im Heiliger Qur’an im Zusammenhang mit der Nachtreise und der Himmelfahrt des Prophet Muhammad (s.) am Anfang der Sure über die Nachtreise (17) erwähnt. „Preis dem, der seinen Diener des Nachts von der heiligen Moschee (der Kaaba) zur fernsten Moschee (al-Aqsa) führte, deren Umgebung wir gesegnet haben, um ihm (Muhammad (s.)) unsere Zeichen zu zeigen“ (Sure 17,1). Mit „Moschee“ ist dabei „Stätte der Niederwerfung“ oder „Haus Gottes“ im allgemeinen Sinn gemeint, da sich damals an der Stelle vermutlich eine Kirche befand.

Zur Moschee im heutigen Sinn wurde es ca. 30 Jahre nach dem Bau des Felsendoms. Walid ibn Abdalmalik ließ im Jahre 711 angeblich auf die dort stehende Basilika St. Maria eine Moscheekuppel auf das Dach setzen, welche damit zu einem „Ort der Niederwerfung“ vor Allah wurde.

 

 

 

1969 erfolgte ein Brandanschlag auf die al-Aqsa-Moschee, bei dem unter anderem die Dekoration der Gebetsnische in der Südwand stark beschädigt und der Kanzel mit seiner wunderschönen Intarsienarbeit aus Zedernholz zerstört wurde. Beides waren ein Geschenke von Sultan Saladin.

 

   

 

 

 
 
 Der zionistische Plan  
 
Die Zionisten verkaufen nun Plakate, Poster etc. des Felsendoms unter dem Namen Al Aksa Moschee. Somit wollen sie bezwecken, dass die Menschen den Felsendom für die Al Aksa Moschee halten und es wird einfacher die Al Aksa Moschee abzureißen und ihrem eigenen Tempel dort zu errichten. Denn wenn die ganze Menschheit davon überzeugt ist und den Felsendom als die Aksa Moschee betrachtet, wird es keine Aufhalter der Zionisten, wenn diese die Al aksa Moschee abreißen, geben.

 

Was für ein Plan?

 

Auf diesen Plan kann man am besten mit der Ayat  Al Anfal Vers 30 antworten:Und (gedenke der Zeit) da die Ungläubigen Ränke schmiedeten wider dich, daß sie dich gefangen nähmen oder dich ermordeten oder dich vertrieben. Sie planten, auch Allah plante, und Allah ist der beste Plänemacher. 

Nochmals ein Bild zum Festigen unseres erlangten Wissens:

 

 

    
weitere Infos unter:

 

 

LIGHTS AROUND THE WORLD

 

PARIS

 

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 TORONTO

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SINGAPUR 

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VIENNA

 

 

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COLOGNE CATHEDRALE

 

 

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GAZA- PALESTINE

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DO YOU SEE ANYTHING???

Sorry for this disturbance , but the electricity is cut by the Zionist occupation. And now  more than 1.5 million people live without electricity in addition to severe siege of Gaza which includes prevent patients and students to travel and to enter food, gasoline and goods!!!

Humanitäre Katastrophe in Gaza

22. Januar 2008

Die humanitäre Lage in Palästina, besonders im Gazastreifen hat sich seit den letzten Wahlen im Januar 2006 drastisch verschlechtert. Die Situation im Gazastreifen gleicht einer Katastrophe.

Hungrige Kinder im Gazastreifen

Die israelische Armee blockiert die Grenzen des Gazastreifens seit 6 Monaten. Die internationale Gemeinschaft stellte die finanzielle Hilfe ein – aufgrund der gewählten Regierung 2006. Das führte zu schwerwiegendem Mangel an Nahrung, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Dingen und viele Entwicklungsprojekte wurden eingestellt.
80 % der Bevölkerung, zumeist Haushalte von alleinstehenden Frauen, leben in Armut und haben keine Arbeit. Die meisten Familien können sich Nahrung kaum leisten, die Landwirtschaft ist kurz vor dem Erliegen.
Seit 20. Januar 2008 ist das einzige Kraftwerk lahm gelegt, da aufgrund der Blockade kein Benzin mehr zur Verfügung stand.  Es versorgte 30 % der Bevölkerung mit Strom und dies hat jetzt dramatische Auswirkung für Krankenhäuser, Wasserversorgung und Hygieneeinrichtungen. Kranke und 470 Krebspatienten erhalten keine Behandlung, Brunnen und Abwasseranlagen fallen aus.

Rasche Nothilfe von Islamic Relief

Am 16. Januar reagierte Islamic Relief Palästina auf die eskalierende Situation und verteilte Hygienepakete, Küchensets, Decken, Nahrungsmittelpakete und Wasser an 150 palästinensische Familien. In den folgenden Tagen verteilte Islamic Relief verfügbare Medikamente und medizinische Ausrüstung an Krankenhäuser in der Höhe von jeweils über 13.500 € und organisierte die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen und 150.000 Wolldecken.

Islamic Relief Weltweit startet einen dringenden Nothilfe-Aufruf in der Höhe von 6,7 Mio. €, um den Menschen in Palästina sofort zu helfen. Die Nothilfe findet in zwei Stufen statt: Stufe 1 deckt die Bereiche Nahrung, Gesundheit und Wohnen ab, Stufe 2 ergänzt die Bereiche mit Hilfe für die Landwirtschaft und psychosozialer Betreuung der Betroffenen.

Islamic Relief Deutschland unterstützt das Nothilfe-Programm in der ersten Stufe mit 100.000 €.

Das 2-Stufen-Nothilfeprogramm von Islamic Relief Weltweit

•  Stufe 1: 345.000 € Soforthilfe in Form von Nahrungsmittelpaketen, Wolldecken, Notfall-Gaskocher und der notwendigsten Medikamente für 150.000 Menschen. Die Verteilung erfolgt in den nächsten beiden Monaten.
•    Stufe 2: 1,8 Mio. € für die Unterstützung von Verteilung von Nahrungsmittelpaketen und Kleidung, sowie die Versorgung mit Medikamenten und notwendige medizinische Ausstattung für 500.000 Menschen in den darauffolgenden 4 Monaten. Zerstörte Felder sollen zum Bebau für die Landwirtschaft begradigt werden. Psychosoziale Beratung und Spielzeug wird für Familien zur Verfügung gestellt.
    Die gesundheitliche Versorgung wird in Kooperation mit dem palästinensischen Gesundheitsministerium und der Weltgesundheitsorganisation WHO durchgeführt.

Die traurige Realität im Gazastreifen

    1,3 Mio. Palästinenser haben keinen sicheren Zugang zu Nahrung. Der Import von Nahrungsmitteln fiel seit der Blockade um 44 %.
    Lastwagen mit Nahrungslieferung dürfen nicht mehr einreisen – zuvor waren es noch 300.
    210.000 Menschen haben 1 bis 2 Stunden Wasser pro Tag.
    74 % der palästinensischen Kinder leiden an psychologischen Syndromen wie Schlaflosigkeit und Angstzuständen.
    Renovierungsprojekte wurden aufgrund der Blockade eingestellt.
    Ein Palästinenser verdient etwa 448 € durchschnittlich pro Jahr– das bedeutet etwa 37 € pro Monat.

Unterstützen Sie jetzt die Menschen im Gazastreifen und lindern Sie das permanente Leid der Bevölkerung!

SPENDENKONTO UNTER FOLGENDEM LINK:

Hhttp://www.islamicrelief.de/meldungen/humanitaere-katastrophe-in-gaza/

 

 

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Demonstration unter dem Motto: „Solidarität mit Palästina’’‏

 

Parteilose Wählergruppe Gelsenkirchen – 45899 Gelsenkirchen
Tel.0209585432-Fax:02095801229
E-Mail: m-strohmeier@gelsennet.de
Internet:www.pwg-gelsenkirchen.de

die Parteilose Wählergruppe Gelsenkirchen hat unter dem Motto: „Solidarität mit Palästina’’ eine Demonstration nach Artikel 8 GG , am Samstag, den 26.01.2008 in Gelsenkirchen

angemeldet. Versammlungsort ist in der Zeit von 13.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr der Neumarkt in Gelsenkirchen (alternativ der Heinrich-König-Platz). Der ca. um 13.00 Uhr beginnende Demonstrationszug führt vom Neumarkt über die Bahnhofstraße bis zum Bahnhofsvorplatz , dort ist eine kurze Zwischenkundgebung geplant und anschließend beginnt die Hauptkundgebung auf dem Neumarkt.

Das Motto der Veranstaltung: Solidarität mit Palästina.

Wir würden uns freuen wenn Sie uns bei dieser Demonstration mit einer Veröffentlichung unterstützen. .

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Strohmeier
 

Salamu aleikum wrwb / Hallo
>
> Gestern wurde in Palästina Strom, Wasser, Handel und Benzin durch die Israelis abgestellt.
> Innerhalb von 12 Stunden sind schon mehr als 70 Leute in den Krankenhäusern gestorben, weil sie ohne Beatmungsgeräte sind und die Geräte natürlich ohne Strom nicht funktionieren.
>
> Bitte macht gaaaaanz DU3A für unsere Geschwister. Das Mindeste ist wirklich DU3A (Bittgebete) zu machen!!!
>
> Leitet bitte diese Mail weiter, denn je mehr Leute es lesen, desto mehr DU3a werden gemacht!
>
> Jazzakum Allahu Cheiran.
>
> wa assalamu aleikum wrwb , Danke

WICHTIG—Assalamu alaikum,—-WICHTIG

wir laden alle Brüder und Schwestern zu unserem

deutschsprachigen Islamseminar Winter 2008 in Elsdorf

ein.
Nähere Infos und den Seminarplan gibt es als Anhang und hier:

http://www.al-tamhid.net/

http://www.al-tamhid.net/Seminarplan2.pdf

Wir bitten alle Brüder und Schwester um Anmeldung unter
 
webmaster@al-tamhid.net, damit wir das Seminar gut organisieren können. Wir freuen uns auf euer Kommen.

wa assalamu alaikum
Abu Jamal

————

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السلام عليكم ورحمة الله وبركاته

فهذه القصه التي ابكتني عندما قراتها فسبحان الله اليكم هذه القصه

القصة بدأت منذ ساعة ولادة هذا الطفل …

ففي يوم ولادته توفيت أمه !!!
وتركته وحيداً !!!

احتار والده في تربيته

فأخذه لخالته ليعيش بين أبناءها ….

فهو مشغول في أعماله صباح مساء …..

تزوج الأب بعد سبعة أشهر من وفاة زوجته !!!

وأتى بولده ليعيش معه ..

وبعد مضي ثلاث سنوات وأشهر …

أنجبت له الزوجة الجديدة طفلين ،،بنت وولد،،

كانت زوجة الأب لا تهتم بالصغير الذي لم يتجاوز الرابعة من عمره

فكانت توكل أمره إلي الخادمة لتهتم به
إضافة إلي أعمالها في البيت
من غسل ونظافة وكنس وكوي

وفي يوم شديد البرودة .. ..

دعت الزوجة أهلها للعشاء

واهتمت بهم وبأبنائها .. ..

وأهملت الصغير الذي لم يكن له غير الله .. !!!

حتى الخادمة انشغلت بالمأدبة ونسيت الصغير .. ..

إلتم شمل أهلها عندها ودخلوا في أحاديثهم !!!

حتى جاء موعد العشاء .. ..

فأخذ ينظر إلي الأطعمة المنوعة

وكله شوق أن تمتد يداه

إلي الحلوى أو المعجنات .. ..

ليأكل منها ويســــد جوعه !!!

فما كان من زوجة أبيه إلا أن أعطته بعض الأرز في صحن

وقالت له صارخة: أذهب وكل عشاءك في الساحة (ساحة البيت) …

أخذ صحنه م**ور القلب حزين النفس … …

وخـــــــــرج بصحنه إلى ساحة البيت .. ..

وهم انهمكوا بالعشاء ونسوا

أن هذا طفل صغير محتاج لحبهم ورحمتهم !!! !!!

جلس الطفل في البرد القارس ياكل الأرز

ومن شدة البردانكمش خلف أحد الأبواب

يأكل ما قدم له …

ولم يسأل عنه أحد أين ذهب ..

ونسوا وصية رسول …

الله صلى الله عليه وسلم باليتيم … …

الخادمة انشغلت في الأعمال المنزلية

ونام الطفل في مكانه في ذاك الجو البارد….

خرج أهل الزوجة بعد ان استأنسوا وأكلوا

وأمرت زوجة الأب الخادمة أن تنظف البيت…

وآوت إلي فراشها ولم تكلف نفسها حتى السؤال عن الصغير ..!

عاد زوجها من عمله سألها عن ولده فقالت: مع الخادمة

(وهي لا تدري هل هو معها أم لا )

فنام الأب وفي نومه حلم بزوجته الأولى تقول له انتبه للولد !!!

فاستيقظ مذعوراً وسأل زوجته عن الولد …

فطمأنته أنه مع الخادمة ولم تكلف نفسها أن تتأكد …

نام مرة أخرى وحلم بزوجته تقول له انتبه للولد !!!

فاستيقظ مذعوراً مرة أخرى وسأل زوجته عن الولد ….

فقالت له أنت تكبر الأمور وهذا حلم والولد بخير !!!

وأكتفى بكلامها … !!!

فعاد إلي النوم وحلم بزوجته الأولى تقول له :

(((خلاص الولد جاني)))

فاستيقظ مرعوبا وأخذ يبحث عن الولد عند الخادمة

فلم يجده عندها جن جنونه

وصار يركض في البيت هنا وهناك حتى وجد الصغير

ولكنه كان قد فارق الحياة

لقد تكوم على نفسه وأزرق جسمه

وقد فارق الحياة من شدة البرد …!!!

وبجانبه صحن الأرز وقد أكل بعضه….

هذه القصة حقيقية، حدثت في منطقة القصيم
منقوول

Die Lage eines Palästinensers ( ansatzweise)

Stell dir mal Folgendes vor: h

Wenn du zu Hause sitzt mit deiner Familie.Du bist noch ein Kind. Ihr seid am quatschen, am essen, am lachen oder ihr seid am schlafen. Auf einmal gibts eine Explosion. Von ein auf die andere Sekunde ist alles zerstört. Dein Haus ist nur noch Trümmer. Und deine Familie; was ist mir ihr? Alle sind tot bis auf dich. Du kommst noch davon mit heftigsten Verletzungen. Ab ins Krankenhaus.Im Krankenhaus wachst du auf und schreist vor Schmerzen.Dann fällt dir was auf: Deine Eltern sind nicht da.Deine Geschwister sind nicht da. Du fragst nach: " Wo sind meine Eltern? Wo ist meine Mutter?Mein Vater? Meine Schwestern und meine Brüder? WO sind sie alle???"

Der Arzt steht da und weiß nicht, was er sagen soll." Inna lilah wa ina ileihi ragi3oun ( Wir gehören zu Allah und zu ihm kehren wir zurück) Deine Eltern und Geschwister sind im Paradies inshaallah!", antwortet er dir.

Du schreist und weinst und weinst und weinst: "Warum, warum, warum???", fragst du immer wieder. Doch keiner kann dir helfen.

DEINE FAMILIE IST GESTORBEN!!!

Was würdest du tun? Was würdest du tun, wenn jemand deinen Vater kaltblütig ermordet? Was würdest du tun, wenn deine Mutter von ein auf den anderen Augenblick nieee wieder mit dir sprechen kann? Was würdest du tun, wenn deine geliebten Geschwister alle nicht mehr da sind, weil sie von einer Bombe "in die Luft gejagt" wurden?

Sag mir was!!??

Würdest du nicht wissen wollen, WARUM?Würdest du nicht wissen wollen, WER? Würdest du nicht die Person, die es getan hat, fragen: Was haben sie dir getan?Warum hast du sie getötet?

All diese Fragen bleiben ohne Antwort in einem Land, wo jeden Tag Krieg herrscht.In einem Land, wo du keinen Schritt vorwärts machen kannst ohne von einem israelischen Soldaten auf Schritt und Tritt verfolgt,beobachtet, kontrolliert und wenn du wieder Pech hast wieder einmal mitgenommen wirst!

Vor wem würdest du Angst haben: Vor einem Soldaten, der mit besten Waffen ausgerüstet ist und kugelsichere Westen…ahh nein ich verbessere STEINSICHERE Westen trägt ODER würdest du Angst haben vor einem Kind, dass seine Familie oder einen Teil seiner Familie verloren hat und aus Wut und Zorn mit STEINEN wirft?

Sag mir vor wem wohl???

Stell dir vor, dein Kind würde verprügelt werden von anderen Kindern. Was würdest du machen? Würdest du dich nicht aufregen vor Wut und alles Mögliche tun wollen, um Gerechtigkeit schelten zu lassen?

Dann stell dir vor man hätte dein Kind krankenhausreif verprügelt.

Was jetzt?Würdest du dich immer NUR noch aufregen? Würdest du nicht zurückschlagen wollen? NEin sagst du dir.Du bleibst noch ruhig.

Nun stell dir vor, man würde dein Kind vergewaltigen.

Was jetzt? Willst du dich belügen und sagen ich zeig ihn nur an? Sei ehrlich zu dir selbst!Du würdest doch am liebsten diese Person "umbringen" wollen, wenn du die Möglichkeit dazu bekommst.

Na dann stell dir vor man würde dein Kind kaltblütig ermorden- OHNE GRUND- mit High-Tech Waffen, bester Ausrüstung oder doch vielleicht ein Panzer oder lieber mit Kampf-Jets. Dein Kind, das nur aus Trauer und Wut mit Steinen wirft, weil es sein Land liebt oder einen Teil seiner Familie verloren hat im Krieg "Stein gegen High-Tech Waffen".

Sag mir bitte: Was jetzt???

Würdest du nicht ausrasten und die Person fragen wollen: warum? Würdest du die Person nicht fragen wollen, was sie an deiner Stelle tun würde mit der Person, die ihr Kind eiskalt erschießt? Wenn du ganz ehrlich zu dir bist, dann würdest du doch tief in deinem Inneren so einen tiefgründigen Hass und Schmerz empfinden, dass du diese Person einfach nur umbringen willst!!!

 

Stell dir vor du liebst etwas so sehr und auf einmal sagt dir jemand:,, Hey jetzt ist Schluss. Das gehört jetzt mir.Ich hatte das mal in der Hand, also ist es meins."

Stell dir vor du lebst friedlich in einem Land und es kommt jemand und nimmt es dir weg. Am Anfang ist es nur ein bisschen Land, dann noch einbisschen mehr bis fast das ganze Land besetzt ist. Bis der Name "Palästina" von der Landkarte verschwindet und da nur noch " Israel" stattdessen zu finden ist.

Würdest du das einfach hinnehmen wollen?Würdest du einfach nichts tun? Würdest du nicht versuchen wollen eine Lösung zu finden? Würdest du nicht mit allen Mitteln dagegen ankämpfen wollen?

 

Jetzt stell dir vor alle diskutieren über dich und deine Lage, aber sie reden nicht mit dir und fragen dich, was du gern hättest. Man entscheidet über deinen Kopf hinweg über deine Zukunft, über dein Leben und über dein Land, in dem du lebst.

Genauso gehts einem Palästinenser. Immer wird über ihn diskutiert und entschieden.Aber wird der Palästinenser auch mal selbst gefragt, was er will oder ob er mit der Lösung einverstanden ist?!

NEIN!!!

 

Stell dir vor du wirst ausgenutzt für egoistische Zwecke -immer wieder und immer wieder. Würdest du dir dann nicht betrogen vorkommen. Man nutzt dich aus als wärst du kein Mensch-nur Mittel zum Zweck-ein Gegenstand ohne Gefühle, ohne Verstand ohne nichts.

Das sind die heutigen Politiker- auch die sogenannten "muslimischen" Politiker, die ja den Palästinensern helfen wollen.

Die ach so tollen Politiker. Alles Lügner und Betrüger!

Jeder ein Heuchler, der nur bestrebt ist seine persönlichen, egoistischen Ziele zu erreichen und dich dafür ausnutzt. Sie nutzen deine Lage aus und du was machst du? Du gehst darauf ein, weil du verzweifelt bist und auf Hilfe von ihnen hoffst. Jedoch merkst du immer wieder: "Sie haben micht reingelegt. Nichts hat sich geändert."

Du weißt nicht wovon ich rede?

Hier ein Beispiel: Mahmud Ahmadinedschad,Irans Regierungschef. jedes Mal, wenn er in der Presse was sagt, fängt er an die Palästinenser mit einzubeziehen. Ach die armen Palästinenser und er will ihnen doch helfen. Oh diese Ungerechtigkeit, die ihnen von Israel und den Amerikanern angetan wird. Findet ihr das nicht komisch? Seitdem er wegen seinen Atomwaffen von Europaern und Amerikanern etc. angegriffen wird, kommen die Palästinenser ins Spiel. Alles Mittel zum Zweck. Subhanallah er nutzt die Lage der Palästinenser aus, damit er die "Araber" für sich beeindrucken kann oder wen auch immer.

Komisch nicht wahr, dass die Sunniten von ihm im Iran kaltblütig ermordet werden, weil sie eben keine Schiiten sind.

Subhanallah!!!

 

Würdest du dir dann nicht irgendwann mal missbraucht vorkommen? Du bist ein Mensch und wirst behandelt wie ein Gegenstand, mit dem jeder umgehen will, wie er möchte. Was ist mit deinen Gefühlen?

Ist das nicht traurig?!Ist das nicht Herabwürdigung eines Menschen?!

Das ist MENSCHENVERACHTEND!!!

 

Wir wollen nicht mal von Bildungsmöglichkeiten in Palästina sprechen, wo jeden Tag alle Möglichkeiten von Bildungsinstitutionen zerstört werden und wo jeden Tag auf der Straße rumgeschossen wird oder jede Sekunde musst du damit rechnen, dass jetzt irgendwo eine Bombe hochgeht oder eine Bombe von oben kommt! Würdest du da noch an Bildung denken? Du kannst dich nicht verstecken, denn es ist egal wo du bist. Überall wird was hochgehen.

 

Nun diese ganzen Beispiele- und das sind nur SEEEEEHR SEEEHR WENIGE- sind Beispiele für den Alltag eines Palästinensers.

Es ist kein Wunder, dass man dann irgendwann mal so verzweifelt ist und nicht mehr weiter weiß. Du wärst am Boden zerstört!!!

Was soll man da noch sagen???

Ich will nur, dass sich die Menschen mal nur ANSATZWEISE in die Lage der Palästinenser versetzen sollen und nicht direkt verurteilen sollen. Sie sollen nicht immer allmöglichen Schrott über Palästinenser aus den dt. Medien glauben, die sowieso größtenteils von Juden geführt werden. Alles verseucht!!!

Man kann nicht einfach ein existierendes Volk unterdrücken, als ob es dieses Volk in diesem Land niemals gegeben hätte. Das würde doch niemand für sein Volk und Land zulassen! Genauso die Palästinenser!

Alhamdulillah wir Palästinenser werden niemals aufgeben. Egal wieviele von uns ermordet werden, wir werden dennoch immer mehr und das Wichtigste ist wir haben ALLAH auf unserer Seite und wer auf ALLAH vertraut, der wird erfolgreich sein!

Möge Allah ihnen beistehen, ihnen Geduld und Standhaftigkeit geben und sie mit Jannat Al-Firdaus für ihr Aushalten belohnen!!ALLAHUMA AMIN!!!

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Salamu aleikum wrwb,

ich weiß dass dieses gutachten schon paar jahre alt ist, aber ich denk nicht jeder wirds gelesen haben.

vier ganze jahre ist das gutachten schon her und was wurde gemacht? NICHTS!!! israel baut weiter und weiter und weiter…und irgendwann wenn die mauer fertig gebaut ist. was dann?kommt noch so ein gutachten,dass nichts bezweckt?!!

subhanallah, man verurteilt den mauerbau und auf anderer seite unterstützt man ihn und israel.

man verurteilt israels anschläge aber finanziert ihre rüstung,waffen, flieger und allles mögliche.

subhanallah werden wir palästinenser eigentlich für dumm verkauft?! Möge allah uns bewahren!!

aber wer allah auf seiner seite hat, dem kann keiner was!!!Alhamdulillah 3ala kulli 7al.

wenn allah etwas bestimmt dann ist es auch gut für uns muslime. als shahid zu sterben ist eine EHRE!!!

möge allah unsre geschwister sabr und quwa geben!amiiiin ya rabb!

 

 

 

Gutachten des IGH: Mauer ist illegal

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verurteilt den israelischen Mauerbau – Informationen und ein Beitrag von Uri Avnery

Am 9. Juli hat der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag sein Gutachten zur umstrittenen Sperranlage in den von Israel besetzten Gebieten vorgelegt (siehe den Spruch im Wortlaut – englisch – als pdf-Datei: LEGAL CONSEQUENCES OF THE CONSTRUCTION OF A WALL IN THE OCCUPIED PALESTINIAN TERRITORY (verbatim)
. Das aus 15 Richtern bestehende höchste Gericht der Vereinten Nationen setzte sich mit den recthlichen Konsequenzen des "Schutzwalls" auseinander. Gerichtspräsident Shi Jiuyong (China) machte deutlich, dass die UN-Generalversammlung das Recht habe, zu allen juristischen Fragen ein Gutachten beim IGH einzuholen. Der IGH habe somit auch seine Kompetenzen nicht überschritten. Damit wies der IGH auch die Kritik Israels zurück, wonach es sich bei dem Streit um die Mauer um eine politische Frage handle. Der Gerichtspräsident betonte, im Unterschied zu Israel und UN-Generalsekretär Kofi Annan spreche das Gericht nicht von einem Zaun oder einer "Barriere", sondern von einer Mauer. Jiuyong machte auch deutlich, dass die IV. Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten auf diesen Fall anzuwenden sei. Israel und Jordanien haben vor dem Ausbruch des Krieges 1967 die Konvention anerkannt. Die Mauer im Westjordanland und rund um Jerusalem verstößt nach Ansicht des IGH gegen internationales Recht. Weil die Palästinenser in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt würden, verletze Israel das Völkerrecht. In dem Zusammenhang wurden die Nachteile hervorgehoben, die sich für die Palästinenser bei der Arbeitssuche, bei Bildungsanstrengungen und bei der Gesundheitsversorgung ergäben.
Israel wird aufgefordert, den Bau der Mauer zu stoppen. Im Westjordanland und rund um Ostjerusalem müsse die Sperranlage abgebrochen werden. Die enteigneten Palästinenser müssten entschädigt werden. Der IGH teilt auch nicht die Meinung der israelischen Regierung, dass die Mauere eine Sicherheitsvorkehrung gegen den plaästinensischen Terrorismus sei. Die Abschnitte, die sisch gemäß den 1967 festgelegten Grenzen auf dem Territorium Israels befinden, wurden vom IGH nicht beurteilt.
Der Spruch der Richter, die Mauer sei illegal, wurde mit 14 gegen eine Stimme (Richter Thomas Buerghenthal, USA) verabschiedet.

 Lediglich bei der Aufforderung, sämtliche Staaten sollten sich dem Mauerbau widersetzen, bekam Buerghenthal Unterstützung durch den niederländischen Richter Pieter Kooijmans.
Der Spruch des IGH hat keine bindende Wirkung. Er ist aber eine politische und moralische Niederlage für den israelischen Premier Ariel Scharon. Auch die EU und die USA, die sich dagegen ausgesprochen hatten, dass der IGH sich mit der Mauer befasst, stehen als Verlierer da. Dies hinderte die EU-Kommission am 9. Juli indessen nicht, sich bestätigt zu fühlen und Israel zum Abbruch der Mauer aufzufordern.
Israel hat in einer Stellungnahme noch einmal die Zuständigkeit des IGH in dieser Frage abgelehnt. Das Gutachten sei unausgewogen. Justizminister Yosef Lapid erklärte am 9. Juli, dass die israelische Regierung nur Urteile des eigenen Obersten Gerichts anerkenne. Dieses hatte vor zehn Tagen geurteilt, dass der Verlauf der Mauer in einem 35 km langen Abschnitt nördlich von Jerusalem geändert werden müsse. Begründung: der Eingriff sei für die dortigen Palästinenser unzumutbar.
Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kurei sprach von einem "historischen Tag". Die "Hass-Mauer" solle abgerissen werden. Palästinenser-Präsident Jassir Arafat forderte Sanktionen gegen Israel.
Der demokratische Präsidentschaftsbewerber der USA, John Kerry, ist enttäuscht über die Empfehlung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zu Israels Sperranlage entlang des Westjordanlands. "Israels Zaun ist eine rechtmäßige Antwort auf den Terror", erklärte Kerry am 9. Juli. Die Entscheidung des Gerichts habe ihn deshalb "zutiefst enttäuscht". Die Anlage sei für Israel "ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen den Terrorismus". Darüber zu entscheiden sei "nicht Sache des IGH".
Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Roth (Grüne), hat dagegen das Gutachten des Internationalen Gerichtshofüber die Sperranlage in Israel als "wegweisende Entscheidung" bezeichnet. "Der Oberste Gerichtshof hat klar gestellt, dass der Zweck eben doch nicht die Mittel heiligt", sagte die Politikerin der "Berliner Zeitung" (Ausgabe vom 10. Juli). "Der Kampf gegen terroristische Übergriffe und Gewalt rechtfertigt nicht den Einsatz von Mitteln, die ihrerseits internationales Recht verletzen", sagte Roth.
"Wir denken nicht, dass es angemessen ist, dass dieser Fall von dieser Instanz untersucht wird", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, am 10. Juli. Das Problem sollte durch den "in Gang gesetzten Prozess, speziell die Roadmap" gelöst werden, sagte McClellan. US-Außenamtssprecher Richard Boucher warnte davor, dass die IGH-Entscheidung von der "politischen Arbeit" ablenke. Er riet zugleich der palästinensischen Seite eindringlich davon ab, von den Vereinten Nationen eine Durchsetzung der Entscheidung zu verlangen. US-Außenminister Colin Powell wies darauf hin, dass es Israel mit der Anlage gelungen sei, die Zahl der Anschläge zu verringern. Die Sperranlage dürfe aber nicht einer endgültigen Grenzziehung vorgreifen oder in palästinensisches Gebiet dringen.
Die israelische Regierung warf den Richtern Einseitigkeit vor. Sie hätten in ihrer Entscheidung "vollkommen den palästinensischen Terrorismus ignoriert", der überhaupt erst zum Bau der Anlage geführt habe", erklärte die Regierung. Was von dieser Entscheidung übrig bleiben wird, ist ein Akt antiisraelischer Propaganda", sagte Lapid der Zeitung "Welt am Sonntag" (11. Juli). Der Sperrzaun sei eine politische, keine juristische Frage.
UN-Generalsekretär Kofi Annan hat Israel aufgefordert, sich an internationales Recht zu halten. "Ich denke, die Entscheidung des Gerichts ist klar", sagte Annan am 11. Juli in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, wo er sich zur Eröffnung der 15. Welt-Aids-Konferenz aufhielt. Die israelische Regierung trage eine Verantwortung "und in der Tat die Verpflichtung, ihre Bürger zu schützen". Trotzdem müsse ihr Handeln in Einklang mit internationalem Recht stehen und "die Interessen der Palästinenser respektieren".

Zusammenstellung nach Agenturberichten: Pst

Es gibt Richter in Den Haag

Von Uri Avnery

Jedem, der an der geplanten Route der Mauer entlang fährt, fällt sofort ein Aspekt auf: der Verlauf der Mauer wurde ohne die geringste Rücksicht auf das Leben der dort lebenden palästinensischen Menschen bestimmt. Die Mauer trifft sie so, wie eine Ameise, die achtlos zertreten wird. Die Bauern werden von ihren Feldern getrennt, die Arbeiter von ihren Arbeitsplätzen, Schüler von ihren Schulen, kranke Leute vom Krankenhaus, die Trauernden von den Gräbern ihrer Angehörigen.

Haaretz, eine der israelischen Zeitungen, bringt die beiden Begebenheiten auf ihrer Titelseite: den hundertsten Todestag von Theodor Herzl, dem Gründer der modernen zionistischen Bewegung, und das Urteil des Internationalen Gerichtshofes ( ICJ), der den israelischen Trennungswall für illegal erklärte. Die Verbindung zwischen beiden scheint zufällig. Welche Verbindung könnte zwischen dem Gedenken eines historischen Datums und dem letzten aktuellen Geschehen möglich sein?

Doch da gibt es eine Verbindung. Sie ist in einem von Herzl geschriebenen Satz in „Der Judenstaat" enthalten, dem Buch, das zum Eckstein des Zionismus wurde. Er lautet: „Dort (in Palästina) werden wir ein Stück des Walles gegen Asien bilden, wir würden den Vorpostendienst der Kultur gegen die Barbarei besorgen."

Dieser Satz könnte sogar heute geschrieben sein. Amerikanische Denker reden vom „Zusammenstoß der Zivilisationen", der westlichen „judeo-christlichen" Kultur, die auf die „islamische Barbarei" stößt. Amerikanische Führer erklären, dass Israel der Vorposten der westlichen Zivilisation im Kampf gegen den arabisch-muslimischen „internationalen Terrorismus" sei. Zu diesem Zweck baut Sharon eine Mauer (so wird gesagt), um Israel vor dem palästinensisch-arabischen Terror zu schützen. Man erklärt bei jeder Gelegenheit, dass der Kampf gegen den „palästinensischen Terrorismus" ein Teil des Kampfes gegen den „internationalen Terrorismus" sei. Die Amerikaner unterstützen die israelische Mauer mit ganzem Herzen und mit ihrem Geld.

Selbst der halboffizielle Name der Barriere – „Trennungszaun" – betont diese Tendenz. Die Absicht ist, zwischen Nationen, zwischen Zivilisationen und tatsächlich zwischen der Kultur (der unsrigen) und der Barbarei (der ihrigen) zu trennen.

Dies sind profunde ideologische, meist unbewusste Gründe, um die Mauer zu bauen. Oberflächlich betrachtet, scheint es eine praktische Antwort auf eine wirkliche und gegenwärtige Gefahr zu sein. Ein gewöhnlicher Israeli wird sagen: „Bist du verrückt? Wovon sprichst du eigentlich? Was hat das mit Herzl zu tun? Er starb vor hundert Jahren!" Aber es gibt tatsächlich eine direkte Verbindung.

Dies trifft auch auf einen anderen Aspekt der Mauer zu. Zu Herzls Zeit wurde ein Satz geprägt, der zum Slogan der frühen zionistischen Bewegung wurde: „ Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land." Mit anderen Worten: Palästina ist ein leeres Land.

Jedem, der an der geplanten Route der Mauer entlang fährt, fällt sofort ein Aspekt auf: der Verlauf der Mauer wurde ohne die geringste Rücksicht auf das Leben der dort lebenden palästinensischen Menschen bestimmt. Die Mauer trifft sie so, wie eine Ameise, die achtlos zertreten wird. Die Bauern werden von ihren Feldern getrennt, die Arbeiter von ihren Arbeitsplätzen, Schüler von ihren Schulen, kranke Leute vom Krankenhaus, die Trauernden von den Gräbern ihrer Angehörigen.

Man kann sich gut vorstellen, wie sich Militärs und Siedler über eine Landkarte beugen und den Verlauf der Mauer planen – als ob es eine leere Landschaft wäre mit nichts außer Siedlungen, Armeebasen und Landstraßen. Sie argumentieren über die Topographie, taktische Erwägungen und strategische Ziele. Palästinenser? Was für Palästinenser?

Der israelische Oberste Gerichtshof, der letzte Woche seine Entscheidung getroffen hat, konzentrierte sich vor allem auf diesen Punkt. Er bestritt nicht die Erklärungen der Generäle, dass die Mauer notwendig sei. Wenn die Generäle das sagen, steht das Gericht in Habachtstellung und salutiert Das Gericht hat auch nicht entschieden, dass die Mauer auf der Grünen Linie, der international anerkannten Grenze zwischen Israel und den 1967 besetzten Gebieten gebaut werden solle – übrigens wäre es auch die kürzeste und am leichtesten zu verteidigende Route. Es erkannte aber die Tatsache an, dass diese Gebiete von palästinensischer Bevölkerung bewohnt sind, und verlangte, dass ihre menschlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden müssten.

Während der vergangenen Woche wurde klar, dass die Armee bereit ist, einige Korrekturen am Verlauf der Mauer zu machen, aber nicht die Grundkonzeption zu ändern. Die korrigierte Route schafft für die Palästinenser immer noch Enklaven und begrenzt ihre Bewegungsfreiheit, wenn auch weniger als vorher. Einige der Bauern werden wieder mit ihrem Land verbunden werden. Mehr nicht.

Nun kommt der Internationale Gerichtshof und verkündet Prinzipien, die den israelischen Friedenskräften, die gegen die Mauer demonstrierten, viel näher stehen. Er sagt, dass die Mauer selbst illegal sei, außer dort, wo sie an der Grünen Linie entlang geht. Alle innerhalb der besetzten Gebiete gebauten Abschnitte verletzen das internationale Gesetz sowie die Konventionen und Abkommen, die von Israel unterzeichnet wurden.

Der Gerichtshof sagt, dass diese Abschnitte der Mauer entfernt, die Situation wieder wie zuvor hergestellt und die Palästinenser für den ihnen zugefügten Schaden entschädigt werden müssen. Alle Staaten der Welt werden dazu aufgerufen, sich jeder Hilfe für den Mauerbau zu enthalten.

Wird dies irgendeine Wirkung auf die Meinung der israelischen Öffentlichkeit haben? Ich fürchte, nein. Während der letzten Monate bereitete die offizielle Propagandamaschine die Öffentlichkeit auf diesen Tag vor. Sie ließ verlauten, die Richter des Internationalen Gerichtshofs seien Antisemiten, es sei ja wohl bekannt, dass alle Nationen, außer den USA, den jüdischen Staat zerstören wollten. Vor ein paar Jahren gab es ein lustiges Lied: „Alle Welt ist gegen uns, aber was kümmert uns das?" Sollen sie zur Hölle gehen!

Wird dies irgendeine Wirkung auf die öffentliche Meinung der Welt haben? Wahrscheinlich, obwohl die „beratende Stellungnahme" des Gerichtshofes nicht bindend ist, und der Gerichtshof keine Armee oder Polizei hat, um seine Entscheidungen durchzusetzen. Es hat keinen Zweck, diese dem Sicherheitsrat zu unterbreiten, wo sie automatisch von einem amerikanischen Veto abgeschossen werden. Jederzeit und erst recht kurz vor den Wahlen wird eine amerikanische Regierung es sehr ungern tun, die pro-israelische Lobby – die jüdische sowieso – und die christlich-fundamentalistische zu verärgern. Die USA wird den Gerichtshof ignorieren und die Mauer weiter finanzieren.

Aber in der veto-freien UN –Vollversammlung wird es eine ausführliche Debatte geben, die die Scheinwerfer auf die wirkliche Natur der Mauer werfen wird. Der Propagandamaschine der Sharon-Regierung, die von den meisten Medien der Welt unterstützt und begünstigt wurde, ist es gelungen, die Mauer als notwendiges Mittel zur Verhinderung von Selbstmordattentaten innerhalb Israels darzustellen. Die Debatte innerhalb der Vollversammlung kann helfen, dass viele den wirklichen Zweck des Monsters veröffentlichen.

Einen Tag vor dem Urteil des IJC war ich in einem großen Zelt in A-Ram, nördlich von Jerusalem, einer Stadt, die eines der Hauptopfer der Mauer ist. Dort fand ein Hungerstreik von Palästinensern und Israelis gegen die Mauer statt. Der Ort zog Pilger von überall im Lande an. Im Zelt fand die Weltpremiere eines Films statt. Seine Regisseurin Simone Bitton, eine Israelin nordafrikanischer Herkunft, die in Paris lebt, zeigte die Mauer, wie sie tatsächlich ist.

Im Film berichten Palästinenser, was die Mauer ihnen angetan hat. Ein jüdischer Kibbuzbewohner sagt, dass sie für Israel ein Unglück sei, für das wir selbst verantwortlich seien. Der Direktor des Verteidigungsministeriums, General Amos Yaron (der von seinem Armeeposten von der Kahan –Untersuchungskommission entlassen wurde, weil er in die Sabra- und Shatila-Affäre verwickelt war) erklärt, dass die Palästinenser selbst an ihrem Leiden schuld seien. Wenn sie nicht gegen die Besatzung Widerstand leisten würden, dann wäre auch die Mauer nicht nötig.

Die bewegendste Szene war rein visuell, eine Sequenz ohne Worte. Man sieht grüne Felder und Olivenhaine, die sich bis zum Horizont erstrecken – dazwischen ein paar Dörfer mit ihren schlanken Minaretten. Ein riesiger Kran zieht eine mächtige Betonplatte hoch und setzt sie an ihren Platz in der Mauer. Sie deckt nun einen Teil der Landschaft zu. Eine zweite Betonplatte verdeckt noch mehr der Landschaft, eine dritte Betonplatte deckt sie völlig zu. Dabei wird einem klar, dass direkt vor den eigenen Augen noch ein Dorf auf immer vom Leben abgeschnitten wurde – durch die 8 Meter hohe Mauer, die das Dorf von allen Seiten einschließt.

Im selben Augenblick blitzte mir ein Gedanke durch den Kopf: derselbe Kran, der jetzt die Platten setzt, kann sie schließlich auch wieder entfernen. So geschah es in Deutschland. Es wird auch hier geschehen. Die Entscheidung der Richter in Den Haag, die aus 15 verschiedenen Ländern kommen, haben ihren Beitrag geleistet.

Vielleicht ist es eine Ironie der Geschichte: die Richter, die die europäische Kultur vertreten, fordern, dass die Mauer entfernt wird. Wenn Herzl dies miterlebt hätte, würde er sich sehr gewundert haben.

Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert

Quelle: http://www.uri-avnery.de