Archive for August, 2008


Wer sind Ahlu Sunna wal Gama3a
&
welche Eigenschaften haben sie?
 
 
von: Sheikh Abul Hussein
 
 
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Bismillah ir-rahmane ir-raheem

 

 

50 Ratschläge für Ramadan

 

 

 

  1. Übe keinen Shirk aus, lass deine Niyya rein für ALLAH sein è Ikhlas (Aufrichtigkeit für ALLAH ta’ala)

 

  1. Folge der Sunna des Propheten (Friede und Heil auf ihm) und begehe keine Bid’a (Erneuerung im Islam).

 

  1. Tue Gutes, esse Halal und bleibe fern vom Haram.

 

  1. Versuche deinen Iman zu vervollständigen und verbessere deinen Charakter.

 

  1. Strebe nach Wissen.

 

  1. Sei rein von Innen und Außen (vom Herzen und vom Erscheinungsbild).

 

  1. Bruder, nimm am Gemeinschaftsgebet teil (27*mehr Belohnung als ein Gebet alleine).

 

  1. Fördere das Gute und bleibe vom Schlechten fern.

 

  1. Setze die gute Tat fort, und verlange dafür nicht Gutes und Lob von den Menschen, der Lohn allein ist bei ALLAH ta’ala.

 

  1. Lerne Geduld, das bringt dir den Sieg.

 

  1. Komme mit deinen Geschwistern zusammen.

 

  1. Lese das heilige Buch ALLAHs, den Qur’an.

 

  1. Sage die Bittgebete (Du’a) und Erwähnungen ALLAHs (Thikir) immer regelmäßig nach den Pflichtgebeten, und auch am abend und am morgen.

 

  1. Spende viel.

 

  1. Stehe in der Nacht auf und bete demütig zu deinem Herrn.

 

  1. Tue kein Unrecht.

 

  1. Denke von den Gläubigen immer gut.

 

  1. Denk immer daran: Dein Feind ist der Shaytan und er kommt schrittweise und flüstert dir ein.

 

  1. Führe keine üble Nachrede (Ghiba) und höre ihr auch nicht zu.

 

  1. Verbreite die üble Nachrede nicht (Namima), denn das schafft nur Probleme zwischen den Menschen.

 

  1. Sage Gutes oder schweige: „Wer an ALLAH und den Tag der Auferstehung glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen.“ (Bukhari, Muslim); Verbreite kein Gerede (Al-Qiil wal-Qaal), rede kein Unsinn und kein Quatsch.

 

  1. Lüge nicht! Auch nicht als Scherz.

 

  1. Bedecke die Fehler von deinen Geschwistern und suche nicht nach ihren Fehlern. Entdecke eher deine eigenen Fehler und versuche sie zu beseitigen.

 

  1. Spioniere nicht andere aus.

 

  1. Gebe Nasiha/Ratschläge, bei Problemen und auch bei Fehlern deiner Geschwister (im Geheimen und mit Barmherzigkeit): „Ad-Din An-Nasiha“ (Die Religion besteht in der Aufrichtigkeit (im Sinne von gutem Rat)).

 

  1. Gebiete das Gute und verbiete das Schlechte.

 

  1. Betrüge nicht (keinen Gläubigen und auch keinen Kafir)

 

  1. Rufe zu ALLAH , mache Du’a.

 

  1. Sei ein Spiegel deiner Religion. Egal wo und mit wem du bist, zeige den Islam.

 

  1. Zeige immer Reue und bitte ALLAH um Vergebung: „Wer seine Sünde bereut, ist wie derjenige, der keine Sünde hat.“ (Ibn Majah). Freue dich bloß nicht wegen einer Sünde.

 

  1. Sei dankbar für die Gaben ALLAHs. Stell dir vor was dir ALLAH alles gegeben hat, du kannst es nicht aufzählen. SubhanALLAH

 

  1. Gebe kein islamisches Urteil (Fatwa) ohne islamisches Wissen.

 

  1. Stoppe deine Zunge.

 

  1. Gedulde deine Prüfung. ALLAH ta’ala prüft uns nach dem Stand des Glaubens, das bedeutet wie stark unser Iman ist. Je stärker der Iman, umso stärker ist unsere Prüfung.

 

  1. Sei Großzügig (karim), nicht nur mit dem Besitz, sondern auch mit dem Verhalten und mit dem Charakter; sei auf keinen Fall geizig!

 

  1. Behandle deinen Nachbarn gut.

 

  1. Behandle deine Eltern gut, auch wenn sie Ungläubige sind.

 

  1. Frau sei gut zu deinem Mann, und Mann sei gut zu deiner Frau.

 

  1. Behandle deine Kinder gut, denn sie sind Geschenke von ALLAH ta’ala. Wenn sie gut sind, werden sie für euch Du’a machen.

 

  1. Pflege die Verwandtschaftsbande.

 

  1. Seid gut zu den Gelehrten und zeigt Dankbarkeit gegenüber Ihnen, da sie euch eure Religion lehren und einen hohen Rang vor ALLAH ta’ala haben.

 

  1. Liebe den Islam und die Gläubigen und nehme nicht die Ungläubigen zu deinen Beschützern, aber mache mit ihnen in einer schönen Art und Weise Da’wa (Einladung zum Islam). Möge ALLAH, die recht leiten die den Islam nicht hassen. Amin.

 

  1. Schäme dich nicht für den Islam.

 

  1. Reinige dein Herz; das Herz ist der König des Körpers, wenn der König gut ist, wird die Person auch Gutes machen: Es gibt 3 Arten von Herzen:

Ein weißes, sauberes, gereinigtes Herz è Herz eines Mu’min (Gläubigen)

Ein Herz das hin-und herwankt (hat Schlechtes und Gutes)èMuslim(die Meisten)

Ein totes, schlechtes, schwarzes Herz è Kafir/Heuchler

Bei Sünden gibt es einen schwarzen Punkt auf dem Herz, es wird schlechter.

 

  1. Erfülle deine Pflichten (Faraid). Wenn du willst dass ALLAH ta’ala dich mehr liebt, dann mache mehr freiwillige gute Taten (Nawafel).

 

  1. Wisse von der Situation und den Problemen der Muslime/Umma Bescheid, denn die Muslime sind eine Umma, eine Nation; wirke bei einer Problemlösung für die Umma mit, indem du zuerst bei dir selbst anfängstè baue diese Nation, mache sie nicht kaputt.

 

  1. Es gibt keine Parteien in unserer Religion.

 

  1. Nationalismus-Stolz ist falsch und von der Ghahiliya (vorislamischer Zeit), wir sollen nur Stolz auf unsere Religion sein.

 

  1. Halte dich von den Leuten fern, die den Islam schlecht praktizieren, sonst machst du bald auch schlechte Taten.

 

  1. Die Wahrheit ist im Qur’an und in der Sunna, der richtige Weg zum Paradies ist der Salaf-Weg, also der Weg der Vorfahren: der Gefährten, der Gefährten der Gefährten und die Gefährten der Gefährten der Gefährten (Sahaba, Tabi’in, Tabi’ al-Tabi’in).

 

 

 

 

Quelle: (eine schriftliche Zusammenfassung der Audio-Reihe: Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 1-5) von Sheekh Abulhussain) http://www.audioislaam.de/fiqh/fiqh-ul-ibaadat/as-siyaam/as-siyaam.html

 

Salam alaikum wr ALLAHI wb liebe Geschwister,

Wir laden euch Am Sonntag den 31.08.2008 herzlich zum Deutschprachigen Tages Seminar ein.

WO?
Masjid Omar ibn Khatab
Aderstr. 91
40212 Düsseldorf
( 5 min vom hbf entfernt )

Referenten werden inschallah sein:
Sheikh Abul Hussein
Abu Jamal
Abu Jibriel

Inschallah beginnen wir um 13 uhr!!
Und für verpflegung ist inschallah auch gesorgt!

Möge ALLAH diese veranstaltung segnen…AMIN!!

für infos: http://www.schababannur.de

wa salam alaikum wr ALLAHI wb

Dies ist Muhammad sas

 
Dies ist Muhammad salla Allahu aleihi wa salam
 
 
 
 
 
 
 
SCHWESTERNSEMINAR IN DÜSSELDORF
 
Im Namen ALLAHs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Assalamu alaikum wa rahmatu ALLAH wa barakatu liebe Schwestern im Islam,

die Jumaanat fi Din laden alle Schwestern herzlich zum Schwesterntagesseminar in Düsseldorf am Samstag, den 30.08.2008 ein!

Ramadan klopft bald an unsere Türen und somit wird es Zeit sich gebührend auf unseren hohen Gast vorzubereiten. Gemeinsam mit euch möchten wir diesen Anlass nutzen, um unser Wissen zu mehren und unter dem Motto ‚Nutze den Ramadan‘ von diesem gesegneten Monat zu profitieren inschaALLAH.

Wichtig!: Um alles zu euerer besten Zufriedenheit organisieren zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung inschaALLAH unter: Jumaanat_fi_Din@live.de oder 0176-97034404 … und bei Fragen stehen wir natürlich ebenfalls jederzeit für euch zur Verfügung….barakaALLAHu fiekuna.

Alle Schwestern und natürlich auch Islaminteressierte sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl ist inschaALLAH auch gesorgt.

Wann : 30.08.2008 ab 10 Uhr

Wo: Masjid Ar-rahman
       Ronsdorferstrasse 145
       40233 Düsseldorf
     (In der Frauenmoschee)


Wir freuen uns auf euch!

[2:183]   ‚O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euchvorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren.Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten.‘

[2:185]   ‚Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an alsRechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarerBeweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch indem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist odersich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) -Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen – damitihr die Frist vollendet und Allah rühmt, daß Er euch geleitet hat.Vielleicht werdet ihr dankbar sein.‘

Der Prophet (alaihi salatu wa salam) berichtet, dass Allah (subhanahu wa ta’ala) sagt:
„JedeHandlung des Sohnes von Adam gehört ihm selbst, außer dem Fasten. Esist Mein, und Ich werde ihn dafür entlohnen. Das Fasten ist ein Schutz.Wenn einer von euch fastet, soll er weder obszön noch zu laut sprechen,und wenn ihn jemand beleidigt oder herausfordert, dann soll er sagen:‘Ich faste.’ Bei Dem, in Dessen Hand die Seele von Muhammad ist, derAtem desjenigen, der fastet, ist bei Allah genehmer als der Duft vonMoschus. Der Fastende hat zwei Freuden: Wenn er sein Fasten bricht,erholt er sich, und wenn er seinem Herren gegenübersteht, hat er Freudean seinem Fasten.“
(Abu Huraira, Muslim)

Der Prophet (alaihi salatu wa salam) sate: “Wer das Fasten im Ramadan gläubig und nur für Allah vollzieht, dem werden seine vergangenen Sünden getilgt.” (Ahmad Ibn Hanbal) 

Der Prophet (alaihi salatu wa salam) sate: “Wennder Ramadan kommt, werden die Türen des Paradieses geöffent, die Türender Hölle verschlossen, die Satane gefesselt und jemand wird ausrufen:‘Komm, oh du, der Gutes erstrebt, und wende dich ab, oh du, der Böseserstrebt!’” (Abu Dawud, At-Tirmidhi, Ibn Majda, An-Nisa’i, Ahmad IbnHanbal)

 
 
 
 
 
 

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Vorbereitung auf Ramadan

 

Assalamu aleikum wrwb,

 

inshaAllah gehts euch und eurem Iman gut!

 

Ich hab hier inshaAllah einige Videos/Audios über

->Scha’ban

-> Vorbereitung auf Ramadan

-> Ramadan ( Fiqh us-Siyyam & alles was zu Ramadan gehört)

 

zusammengebastelt.

 

Ich finde die Audios von Sheikh Abul Hussein sehr sehr gut, weil da wirklich in 10 Vorträgen alles über Ramadan gesagt wird und viele Fragen die immer wieder zu Ramadan gestellt werden beantwortet werden(Siehe unten Titel der Audios). Uund ALLES wird mit Beweisen aus Quran und Sunna belegt inshaAllah InshaAllah habt ihr die Geduld euch diese Audios anzuhören. Sie sind auch zum downloaden gedacht (einfach rechte Maustaste-> Speichern unter). So könnt ihr sie euch auch auf dem Weg zur Schule, Arbeit etc anhören inshaAllah.

 

 

InshaAllah hilft euch das eure Fragen bzgl. Ramadan zu beantworten und euch gut auf Ramadan vorzubereiten.

 

Möge Allah uns diesen segenreichen Monat erleben lassen.

Möge Er uns mit Ikhlas diesen Monat erleben lagssen.

Möge Er uns in diesem Monat all unsre vorangegangen Sünden vergeben.

Möge Er uns unsren Iman stärken lassen und uns von den Sünden und unsrem Ego fernhalten.

Möge Er uns wie ein neugeborenes Kind ohne Sünden den Ramadan verlassen lassen.

Möge Er uns auch nach Ramadan standhaft machen lassen, sodass wir praktizierende Muslime unser Leben lang werden und nicht nur für Ramadan.

 

Amin! 

 

Wa assalamu aleikum wrwb 

 
Sheikh Abul Hussein ( arabisch & deutsch):
 
http://www.audioislaam.de/fiqh/fiqh-ul-ibaadat/as-siyaam/as-siyaam.html
 
–> 1.
Fiqh us Siyam (Teil 1) 
      2.
Fiqh us Siyam (Teil 2)
      3. Suhur und Iftar
      4. Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 1)
      5. Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 2)
      6. Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 3)
      7. Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 4)
      8. Ratschläge an die Muslime im Ramadaan (Teil 5)
      9. Besonderheiten im Monat Ramadaan
     10.Und was ist nach Ramadaan?

 
Deutsch:
 
http://www.youtube.com/watch?v=t8akl7_BUi4&feature=related
 
http://www.youtube.com/watch?v=ZGXCYZQU5EM
 
http://www.youtube.com/watch?v=hEJDm67zqkQ&feature=related
 
English:
 
http://www.youtube.com/watch?v=ixN0qhN39k0
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=4yK-n4CoTQE
 
http://www.youtubeislam.com/video/725/Discovering-Ramadan 
 
 
Arabisch:
 
http://www.youtube.com/watch?v=viRl0qZapPk
 
http://www.youtube.com/watch?v=lwllEPBvlyM&feature=related
 
http://www.youtube.com/watch?v=zzocQIS-fQ0&feature=related ( Teil 1-5)
 
Scha’baan:
 
( darüber hab ich ja schon eine Email weitergeleitet)
 
hier inshaAllah noch ein gutes Video allerdings auf Englisch:
 
http://www.youtubeislam.com/video/3982/Virtues-in-Fasting-in-Shabaan-and-Preparing-for-Ramadan
 

 

,,Wer sein Diesseits liebt fügt seinem Jenseits schaden hinzu, und wer sein Jenseits liebt fügt seinem Diesseits Schaden hinzu. So ziehe das Bleibende dem Vergänglichen vor!'(Ahmad, Baihaqi)
 

www.einladungzumparadies.de

 www.diewahrereligion.de*www.salaf.de*www.al-tamhid.net*www.as-sunnah.de*www.way-to-allah.com 
*www.umma.info*www.mp3quran.net*www.durus.de*www.islamvoice.de*http://www.quran-sunna.de
*www.schababannur.de*www.dua-bittgebete.de* www.fataawa.de *www.quran-sunnah.de
*www.meinislam.de*www.die-botschaft.info*www.der-quran.de
www.islam-web.info*www.masjid-assunna.de

Der Monat Scha´ban

Der  Monat Scha´ban

Alles Lob gebührt Allah, Dem Herrn der Welten, und möge der Segen und Frieden Allahs auf unserem Propheten und auf seiner Familie und auf all seinen Gefährten sein.

Was ist Scha´ban?

Scha´ban ist der achte Monat im islamischen Kalender und dieser Name wurde ihm gegeben, da sich die Araber in diesem Monat verteilten (arab. tasha’’aba), um nach Wasser zu suchen. Auch wird gesagt, dass dieser Monat so genannt wird, weil scha’aba „aufzweigt“ bzw. „auftaucht“ bedeutet, das heißt er erscheint bzw. taucht zwischen den Monaten Rajab und Ramadan auf. Der Plural von dem Wort „Scha´ban“ ist „Sha’baanaa“t oder auch „Sha’aabeen“.

Fasten im Scha´ban

Der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte an den meisten Tagen des Scha´baan zu fasten.

Aischa (r) berichtete (sinngemäß): ‚Ich habe nie gesehen, dass Allahs Gesandter, Allahs Segen und Friede auf ihm, jemals einen Monat vollständig (durch)fastete, außer den Monat Ramadan. Und ich habe nie gesehen, dass er (außer im Ramadan) in einem Monat mehr fastete als im Scha´ban.“ (Buchari, Muslim)

Entsprechend einem Bericht überliefert von Muslim heißt es: „Er pflegte den gesamten Scha´ban zu fasten, er fastete alles, außer einwenig von Scha´ban.“

Einige Gelehrte, einschließlich Ibn Al-Mubaarak und weitere, dachten, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, nicht den gesamten Scha´ban fastete, aber er fastete die meisten Tage. In Sahih Muslim wird überliefert, dass Aisha (r) sagte: „Ich habe nie gesehen, dass Er, Allahs Segen und Friede auf ihm, einen Monat ganz fastete, außer den Monat Ramadan.“ Entsprechend einem anderen Bericht von Muslim heißt es, dass Aisha (r) sagte: „Ich habe nie den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, einen gesamten Monat fasten sehen seit der Zeit, in der er nach Medinah kam, außer den Monat Ramadan.“

Es wurde in den Al-Saheehayn (Bukhari und Muslim) überliefert, dass Ibn Abbas (r) berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fastete nie einen gesamten Monat, außer den Monat Ramadan.“ (Bukhari Nr. 1971 und Muslim: 1157)

Ibn Abbas sah es als makruh (verpönt) an, einen Monat ganz zu fasten, abgesehen vom Monat Ramadan.

Ibn Hajar (r) sagte: „Er, Allahs Segen und Friede auf ihm, vollzog mehr freiwillige Fastentage im Scha´ban als in irgendeinem anderen Monat und er fastete die meisten Tage von Scha´ban.“

Usama Ibn Zaid berichtete: ‚Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe dich in keinem Monat so oft fasten sehen wie du dies im Monat Scha’ban tust!« Er sagte: »Das ist ein Monat, an dem die Menschen achtlos vorbeigehen; er liegt zwischen Rajab und Ramadan und ist der Monat, in dem die (guten) Taten zum Herrn der Welten emporgehoben werden, und ich habe es gern, dass meine Taten emporgehoben werden, während ich faste«‘ (al-Nasaa’i).

Ibn Rajab sagte: „Das Fasten im Scha´ban ist besser als das Fasten in den heiligen Monaten (Dhul-Qadah, Dhul-Hijjah, Muharram and Rajab – Soorah Tawbah [9: 36]) und das beste freiwillige Fasten ist das, was dem Monat Ramadan am nahesten ist, vorher oder nachher. Der Status von diesem freiwilligen Fasten ist wie der, der „Al-Sunan al-Rawaatib (freiwillige Gebete vor und nach den Pflichtgebeten). So ist das auch mit dem Fasten vor und nach Ramadan. Dieses Fasten ist besser als ein Fasten in irgendeinem anderen Monat.“

Die Aussage: “Scha´ban ist ein Monat, dem die Menschen keine Beachtung schenken (zwischen Rajab und Ramadan)“ zeigt, dass es so ist, weil er zwischen 2 bedeutenden Monaten liegt. Viele Menschen denken, dass das Fasten im Rajab oder in anderen Monaten besser sei, als das Fasten im Scha´ban. Aber diese Überlieferungen haben gezeigt, dass dem Fasten im Scha´ban eine besondere Bedeutung beigemessen wird.

Es ist sehr empfohlen gute Taten zu verrichten, in einer Zeit, in der die Menschen nachlässig sind. So zum Beispiel auch das Erinnern an Allah (Dhikr) auf dem Marktplatz. Denn der Marktplatz ist ein Ort, an dem alle beschäftigt sind und daher auch nachlässig in der Anbetung Allahs sind. Daher ist es empfohlen.

Und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Anbetung in der Zeit der Fitna ist wie die Hijrah zu mir.“ [mit der Zeit der Fitna ist hier eine Zeit gemeint, in der die Menschen in Versuchung sind und ihren eigenen Wünschen nachgehen und diejenigen, die dann z.B. fasten, also der Anbetung Allahs nachgehen, haben es dann schwerer].

Man sollte sein freiwilliges Fasten für sich behalten und es nicht herum prahlen. Denn das Fasten sollte eine freiwillige Tätigkeit sein, die zwischen dem Diener und seinem Herrn ist. Es ist für die Geschwister besondern schwer zu fasten, während die anderen nachlässig sind. So gab es z.B. einen Salaf, einen Vorfahren, der Jahrelang fastete ohne, dass es jemand mitbekam. Er ging zum Marktplatz und nahm 2 Brote mit sich, die er spenden würde. Seine Familie dachte er würde die Brote essen und die Menschen auf dem Marktplatz dachten er hätte bereits zuhause gegessen. Der Salaf dachte, es sei mustahaab für eine fastende Person, wenn sie Dinge tut, die das Fasten verbergen.

Ibn Mas´ud sagte: „Wenn du morgens erwachst und du fastest dann benutze Parfüm.“ Und es gibt eine weitere Überlieferung von Qutaadah. Und zwar sagte er: “ Es ist empfohlen für einen Mann, der fastet Parfüm zu benutzen, damit es kein Anzeichen dafür gibt, dass er fastet.“

Die Rechtsgelehrten unterscheiden sich bei den Gründen dafür, warum der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Monat Scha´ban so viel fastete:

Es war ihm unmöglich drei Tage in jedem Monat zu fasten, da er auf der Reise war oder aufgrund anderer Hindernisse und daher holte er Nafila- Handlungen, wie das Fasten, im Monat Scha´ban nach

Die Frauen des Propheten, Salla Allahu 3aleihi wa salam, fasteten im Scha´ban ihre versäumten Ramadan-Tage nach, deshalb fastete der Prophet diese Tage dann auch.

Es wurde gesagt, dass es ein Monat sei, dem die Menschen keine Beachtung schenken. Und das ist die korrekteste Meinung Insha Allah. Die Hadith von Usama Ibn Zaid bestätigt diese Aussage.

Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, holte im Monat Scha´ban auch sein freiwilliges Fasten nach, welches er in vorherigen Monat nicht gefastet hat. Und durch dieses Nachholen im Monat Scha´ban vervollständigte er, Salla Allahu 3aleihi wa salam, sein Fasten bis zum Ramadan.

An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass man sein versäumtes Pflichtfasten von dem vorherigen Ramadan bis vor dem kommenden Ramadan nachholen muss. Wenn man dies nicht gemacht hat muss man dieses Fasten trotzdem nachholen und dazu noch für jeden versäumten Tag einen Armen speisen. Und das ist die Ansicht von Maalik, al-Shaafa’i and Ahmad.

Das Fasten im Monat Scha´ban ist wie eine Art Einführung zum Monat Ramadan, damit man sich an das Fasten gewöhnt. Denn wenn man schon vor dem Ramadan Tage gefastet hat fällt es einem im Ramadan leichter.

Außerdem sollte dieser Monat für gute Taten ausgenutzt werden wie das Fasten, Quran- Rezitieren, Almosen geben. Salamah ibn Suhayl sagte: “Der Monat Scha´ban ist der Monat der Quran- Rezitation.” Und Habeeb ibn Abi Thaabit sagte, wenn der Scha´ban kam: „´Amr ibn Qays al-Malaa´i schloss seinen Laden und verbrachte seine Zeit mit dem Quranlesen.“

Fasten am Ende von Scha´ban

Die Mehrheit der Rechtsgelehrten sagen, es sei makruh 1 oder 2 Tage vor Ramadan freiwillig zu fasten. Warum es makruh ist hat folgende Gründe:

Es wird den Fastentagen von Ramadan Fastentage hinzugefügt. Deshalb ist es auch nicht erlaubt Eid zu fasten. Ebenso ist es nicht erlaubt den „Tag des Zweifelns“ zu fasten. Mit „Tag des Zweifelns“ ist gemeint, dass man sich nicht sicher ist, ob am nächsten Tag Ramadan ist oder nicht. Und man sollte an diesem Tag dann lieber nicht fasten. (Wenn es z.B. ein bewölkter Tag ist und man nicht sicher ist, sagt die Mehrheit der Rechtsgelehrten, dass dieser Tag auch als „Tag des Zweifelns“ gilt und man ihn deshalb nicht fasten sollte.

Um einen Unterschied zwischen dem freiwilligen- und dem Pflichtfasten zu machen. Man soll einen klaren Unterschied zwischen Pflicht Handlungen und freiwilligen Handlungen machen. Das ist im Islam vorgeschrieben. So ist es z.B. auch mit den freiwilligen und Pflichtgebeten. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot ein Pflichtgebet sofort nach einem freiwilligen Gebet zu verrichten. Man sollte erst durch eine Handlung wie sprechen oder einfach nur durch ein „Salam“ diese Trennung vornehmen.

Schlusswort

Der Monat Scha´ban sollte eine Vorbereitung auf den Ramadan sein.

Es geht also darum, sich auf diese Prüfung, auf diesen besten aller Monate durch Frömmigkeit, Rechtschaffenheit und Güte vorzubereiten. Man sollte sich die segensreiche Zeit des Scha´ban zunutze machen, damit der Ramadan nicht kommt, bevor wir zu den oberen Rängen des Gehorsams und des Gottesdienstes aufgestiegen sind.

Wir sollten von der Vorstellung abrücken, dass der Ramadan eine Gelegenheit ist, sich an Anstrengungen und Ibadaa zu gewöhnen, denn in ihm ist keine Zeit für Vorbereitung. Vielmehr ist er die Prüfung: Entweder du bestehst oder du fällst durch. Seine kostbaren Minuten lassen keinen Raum dafür, dass man sich mal anstrengt und mal etwas nachlässiger ist. Vielmehr ist die Zeit für dieses Training, für das Hin- und Her- Schwanken zwischen Gehorsam und Nachlässigkeit, der Scha`ban. Wenn aber der Ramadan kommt, soll es in ihm nur aufrichtige Gottesdienste, aufrichtige Güte und vollständige Hinwendung zu Allah geben.

Der islamische Kalender und
der
Monat Scha`ban
 
Im Namen des Allerbarmers, des Barmherzigen. Preis sei Allah und all Lob und Glorie sei Ihm,
Dem Allmächtigen, Dem Barmherzigen. Dem Herrscher aller Welten. Friede sei mit all Seinen
Propheten und Gesandten, und Friede sei auch mit Seinem letzten Gesandten, dessen Familie,
Gefährten und all denen, die ihm folgen. Friede sei auch mit den Gerechten, den
Rechtschaffenen, den Gottesfürchtigen und all denen, die der Rechtleitung Allahs (subhana wa
ta’ala), Dem Einen und Einzig Wahren Gott, folgen.
 
As salamu aleikum wa rahmatullahi wa barakatuh –
 
 
1.    Aufbau des islamischen Kalenders
 
Im Folgenden wird erläutert. wie der islamische Kalender aufgebaut ist und wie er sich von dem
Kalender in der westlichen Welt unterscheidet?
In den westlichen Ländern wird die Zeit nach dem gregorianischen Kalender berechnet. Dieser
Kalender richtet sich nach der Sonne mit 365 Tage pro Jahr. Der islamische Kalender wurde im Jahre
638 n. Issa (Jesus- Friede sei auf ihm) von Umar (ra), dem zweiten Kalifen des Islam, eingeführt. Er
basiert auf dem "Mondjahr", das aus zwölf so genannter synodischer Monaten besteht. Ein
synodischer Monat dauert ca. 29,5 Tage, was der Zeitspanne von einem bis zum nächsten Neumond
(Hilal) entspricht. Damit hat das Jahr des islamischen Kalenders 354 (genauer gesagt: 29,5 x 12)
Tage. So entschied man sich ähnlich dem gregorianischen Kalender dafür, abwechselnd 29-tägige
und 30-tägige Monate aufeinander folgen zu lassen. Das Mondjahr verschiebt sich Jahr für Jahr elf
Tage nach hinten, da es knapp 11 Tage kürzer ist und der islamische Kalendertag beginnt schon mit
dem Sonnenuntergang. Der erste Tag des islamischen Kalenders war der 1. Muharram des Jahres
622 n. Issa, in dem der Prophet (Friede und Segen Allahs seien auf ihm)von Mekka nach Medina
(Hidschra) auswanderte. Nun schreiben wir das Jahr 1427 n.H. (nach Hidschra) im Islam. Während
der Hidschra offenbarte ihm Gott die Informationen darüber, wie die künftige Berechnung der Zeit
aussehen sollte:
 
Er ist es, der die Sonne zur Helligkeit und den Mond zu einem Licht machte
und ihm Stationen zuwies, damit ihr die Anzahl der Jahre und die Berechnung
(der Zeit) beherrschen könnt. Allah hat dies nicht anders als in gerechter (und
sinnvoller) Übereinstimmung erschaffen. Er legt die Zeichen für die Leute da,
die Wissen besitzen. (10:5)
 
Die Monate des islamischen Kalenders sind folgende:
 
1.Muharram                            7.Radschab
2.Safar                                    8.Scha’ban
3.Rabi‘ al-auwal                      9.Ramadan
4.Rabi‘ al-thani                       10.Schauwal

5.Dschumada al-auwal          11.Dhu l-qa’da

6.Dschumada ath-thani         12.Dhu l-hiddscha

 

 

2.    Die heiligen Monate

 

Von den 12 islamischen Monaten gibt es insgesamt 4 heilige Monate, wie es im heiligen Quran steht:

 

Wahrlich, die Zahl der Monate bei Allah beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Allahs

(festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen

(Monaten) sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Darum versündigt euch nicht in

diesen (Monaten)[…](9:36)

 

Im Quran ist nicht erwähnt, welche dieser Monate heilig sind. Aber der Prophet (Friede und Heil auf

ihm) erwähnte sie in seiner Abschiedspredigt:

 

„…Das Jahr hat zwölf Monate. Davon sind vier heilig, drei aufeinanderfolgende: Dhu’l-Qa’da,

Dhu’l-Hiddscha und Muharram, und der Radschab von Mudar, der zwischen Dschumada und

Scha’ban liegt“ (Buchari; Sahih Muslim Nr. 3179)

 

Hier sind zwar 4 heilige Monate erwähnt, aber wo bleibt der Ramadan? Im Quran wird dieser

segensreiche Monat doch oft erwähnt, er ist der Beste aller Monate, der Fastenmonat und der Monat

des Qurans. Nur Allah (subhana wa taala) weiß, warum Ramadan nicht dazu gezählt wurde, Allah

ya3lam (Allah weiß es am Besten).

 

Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen

herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer

also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten.(2:185)

 

Vieles weiß der Mensch nicht, denn nur Allah (subhana wa taala) weiß alles. Ramadan ist der

Fastenmonat, in dem man Gott sehr nahe kommen kann und der Iman (Glaube) dadurch gestärkt

werden kann, denn die Tore des Paradieses sind geöffnet und die der Hölle geschlossen. Und wir

fasten für Gott, was uns mehr Demut und Geduld bringt. Und wer mit ganzem Herzen und mit

Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden sogar die Sünden vergeben. Subhanallah, das ist

wahrlich ein segensreicher Monat, der inschaAllah nächste Woche beginnen wird und der nächste

Woche auch unser Thema sein wird.

 

Der Überlieferer Ibn Abbas erklärt die „Heiligkeit“ bzw. das Besondere der vier Heiligen Monate

und Ramadan so: „…Und Er machte die Sünde in ihnen schwerwiegender und das

rechtschaffene Tun und die Belohnung gewaltiger. “ (Tafsir Ibn Kathir)

 

SubhanAllah wa alhamdolillah! Wer will denn dann nicht die heiligen Monate nutzen?

Allah (subhana wa taala) erwählte aus Seiner Schöpfung immer Zeiten, Orte und andere Dinge und

zeichnete sie besonders aus. Auserwählen und Auszeichnen sind Eigenschaften Allahs:

 

Und dein Herr erschafft, was Er will, und Er erwählt, was Ihm gefällt[](28:68)

 

Zum Beispiel wählte er aus den Mensund die

heiligen Monate aus den Monaten und Lailatu chen und den Engeln Gesandte aus, den Ramadan l-Qadr aus den Nächten. Und es gehört zur

Gottesfurcht, dass zu ehren und zu achten was Allah geehrt hat.

 

O ihr, die ihr glaubt! Entweihet weder die Glaubensausübung zur Verherrlichung Allahs, noch

den heiligen Monat[…](5:2)

 

Somit rührt das wahrlich von der Gottesfürchtigkeit der Herzen her, wenn einer die Gebote

Allahs ehrt.(22:32)

 

Im vorislamischen Arabien war es nämlich manchmal der Fall, dass man die heiligen Monate

verschob oder abschaffte, aber mit dem folgenden Vers verbot dies Allah (subhana wa taala)

eindeutig:

 

Das Verschieben (eines heiligen Monats) ist nur eine Steigerung des Unglaubens. Die

Ungläubigen werden dadurch irregeführt. Sie erlauben es in einem Jahr und verbieten es in

einem anderen Jahr, damit sie eine Übereinstimmung in der Anzahl (der Monate) erreichen, die

Allah heilig gemacht hat, und so erlauben sie das, was Allah verwehrt hat. Das Böse ihrer

Taten wird ihnen schön vor Augen geführt. Doch Allah weist dem ungläubigen Volk nicht den

Weg.(9:37)

Dank der Gnade Allahs wurde dem islamischen Kalender somit wieder die Form gegeben, die die Zeit

am Anfang der Schöpfung hatte. Dies ist die Bedeutung der Worte der Abschiedspredigt vom

Propheten (Friede und Heil auf ihm):

 

„Die Zeit (d.h. die Reihenfolge der Monate) ist wieder am gleichen Punkt angelangt, wie an dem

Tag, an dem Allah die Himmel und die Erde geschaffen hat.“ (Buchari).

 

Die Festlegung der alten Ordnung war wichtig, da die Muslime beispielsweise sonst irgendwann nicht

mehr die richtige Zeit für den Hadsch (Wallfahrt) und Ramadan gekannt hätten. Zeitangaben,

islamische Regeln und Gottesdienstliche Handlungen richten sich alle nach dem Mondkalender:

 

Sie fragen dich nach den Neumonden. Sag: Es sind festgesetzte Zeiten für die Menschen und

die Hadsch…(2:189)

 

Das Wichtigste ist, dass man in den heiligen Monaten noch mehr als sonst auf seine Taten achtet und

mehr Gutes tut und mehr Gottesdienst vollzieht. Obwohl der Muslim grundsätzlich auch in den

anderen Monaten dies tun soll. Aber der Sohn Adams ist nicht perfekt, und Gott weiß, dass der

Mensch Fehler macht und schwach ist. Schwach in dem Sinne, dass er den Leidenschaften des

Diesseits hinterher eifert und das Wichtige aus dem Blickwinkel verliert. Was ist das Wichtige? Das

Leben ist nur eine Prüfung, meine Geschwister, nur eine Zwischenstation. Wir müssen für das

Jenseits arbeiten, damit Allah (subhana wa taala) inschaAllah mit uns zufrieden sein wird, nur aus

dem Grund, weil unsere Herzen mehr für ihn schlugen und weil wir Gottesfürchtig und rechtschaffen

waren und unsere Bedürfnisse und Triebe im Zaum halten konnten und den Sinn des Lebens

verstanden haben: Nämlich nur Gott allein zu dienen. Jede Tat soll im Gedenken vollbracht werden,

dass Allah (subhana wa taala) damit zufrieden ist. Egal, ob wir jemandem ein Lächeln schenken oder

jemandem helfen oder jemandem eine Freude bereiten oder ehrgeizig ein gutes Ziel verfolgen; es ist

etwas Gutes und unser barmherziger und gütiger Gott liebt das Gute, das Rechtschaffene.

 

"Und wetteifert nach der Vergebung eures Herrn und nach einem Garten, dessen Breite der

von Himmel und Erde entspricht, der für die Gottesfürchtigen vorbereitet ist, die da spenden in

Freud und Leid und den Groll unterdrücken und den Menschen vergeben. Und Allah liebt die

Rechtschaffenen. " (3:134)

 

Meine Geschwister, wir sind die Sachwalter Gottes auf Erden und wir müssen unserer Aufgabe und

Verantwortung entgegenkommen. Wir müssen auf die Schöpfung Gottes Rücksicht nehmen. Und wie

wir wissen, hat Gott alles geschaffen. SubhanAllah, alhamdolillah wa Allahu Akbar.

 

 

 

Er ist es, Der euch zu Statthaltern auf Erden gemacht hat. Wer aber ungläubig ist – auf ihm

(laste) sein Unglaube! Und den Ungläubigen kann ihr Unglaube nur den Widerwillen ihres

Herrn mehren, und ihr Unglaube kann den Ungläubigen nur den Verlust vergrößern.(35:39)

 

 

3.    Der Monat Scha’ban, ein Monat zwischen heiligen Monaten

 

Der Monat Scha´ban ist der achte Monat im islamischen Kalender und kein heiliger Monat. Dieser

Name wurde ihm gegeben, da sich die Araber in diesem Monat verteilten (arab. tashaaba), um nach

Wasser zu suchen. Dieser Monat wird auch so genannt, weil schaaba aufzweigtbzw. auftaucht

bedeutet, das heißt, er erscheint zwischen den Heiligen Monaten Radschab und Ramadan.

 

Vorbereitung auf die Prüfung

 

Stellt euch vor ihr wäret ein Läufer. Der Läufer trainiert und trainiert vor seinem Wettkampf. Die

Trainingszeit ist der Schaban, der Wettkampf ist im Ramadan. Und im Ramadan könnt ihr somit, wie

der Läufer im Wettkampf, euer Bestes geben, wofür ihr solange geübt habt, wofür ihr euch vorbereitet

habt. Der Schaban ist die beste Gelegenheit uns für den Ramdan, unsere Prüfung, vorzubereiten.

Nur der ist erfolgreich, der dafür arbeitet, und nur der erntet, der sich zuvor anstrengt.

Der Countdown läuft also und wir sind uns dessen nicht bewusst. Und so wiederholt sich Jahr für Jahr

die gleiche Tragödie: Der Ramadan beginnt, und wir fangen mit unseren Ibadaat (Gottesdiensten) und

Anstrengungen bei Null an. Dann steigen wir Stück für Stück empor, und kaum dass unser Iman

wächst, ist der Ramadan auch schon wieder zu Ende. Und wir bereuen und denken, dass wir das

nächste Mal früher anfangen. Aber hält man sich da dran? Gibt es überhaupt ein nächstes Jahr?

Liebe Geschwister, lasst uns dies in Erinnerung rufen: wir wissen nicht, wann wir sterben. Sag wir

nicht: Ich mache das später!. Vielleicht gibt es kein später. Versuchen wir jeden Augenblick gute

Muslime zu sein. Ich weiß, es ist leicht zu sagen und jeder hat damit zu kämpfen, aber wir müssen

immer unser Bestes geben. Die rechtschaffenen Vorfahren haben sich bereits sechs Monate vor dem

Ramadan auf ihn vorbereitet, so konnten sie im Ramadan Genuss und Segen für die Seele finden,

wie wir es kaum kennen. Es geht also darum, sich auf diese Prüfung, auf diesen besten aller Monate

durch Frömmigkeit, Rechtschaffenheit und Güte vorzubereiten. Wir sollten von der Vorstellung

abrücken, dass der Ramadan eine Gelegenheit ist, sich an Anstrengungen und Ibadaat zu gewöhnen,

denn in ihm ist keine Zeit für Vorbereitung. Seine kostbaren Minuten lassen keinen Raum dafür, dass

man sich mal anstrengt und mal etwas nachlässiger ist. Im Ramadan gibt es nur die vollständige

Hinwendung zu Allah. SubhanAllah.

Was zeichnet die Ibadaat im Schaban gegenüber anderen Monaten aus? Zum einen liegt er

unmittelbar vor dem Ramadan und besitzt aufgrund dieser Stellung einen Vorzug. Die Gelehrten

sagen, dass jeder Pflichtgottesdienst eine Muqaddima (Vorhergehendes) und eine Muachchira

(Nachfolgendes) besitzt. Mit der Muqaddima bereitet man sich auf das Verrichten des

Pflichtgottesdienstes vor, und mit der Muachchira flicktman Unzulänglichkeiten und Schwächen, die

im Pflichtgottesdienst auftraten. Grundsätzlich gilt, dass man sich mit allen Ibadaat auf den Ramadan

vorbereiten kann, die man auch im Ramadan verrichtet: Allahs Gedenken (Dhikr), in der Nacht im

Gebet stehen (Qiyamu l-Lail) und Dua sprechen, Sadaqa (gute Taten) verrichten, fasten und Quran

lesen. Und dies alles in tiefster Aufrichtigkeit gegenüber Gott und mit großer Demut. Vor allem das

Fasten und den Quran zu lesen ist im Schaban wichtig.

Anas Ibn Malik (r) berichtet: Die Muslime pflegten, als der Schaban eintrat, sich mit Hingabe
dem Quran zu widmen und ihn zu lesen und ihre Zakat zu entrichten, um den Schwachen und
Bedürftigen zu bestärken, den Ramadan zu fasten.
Salamah Ibn Suhayl sagte: Der Monat Scha´ban ist der Monat der Quran- Rezitation.

 

 
  Fasten im Scha´ban
 
Das Fasten im Monat Scha´ban ist eine Art Einführung zum Monat Ramadan, damit man sich an das
Fasten gewöhnt und es einem leichter fällt. Das freiwillige Fasten soll man für sich behalten und damit
nicht herum prahlen. Denn das Fasten sollte eine freiwillige Tätigkeit sein, die ausschließlich zwischen
dem Diener und seinem Herrn ist.
 
Nach der Überlieferung von Qutaadah: Es ist empfohlen für einen Mann, der fastet, Parfüm zu
benutzen, damit es kein Anzeichen dafür gibt, dass er fastet.
Der Prophet Muhammad (Friede und Heil auf ihm), pflegte an den meisten Tagen des Scha´bans zu
fasten:
 
Aischa (r) berichtete (sinngemäß): "Ich habe nie gesehen, dass Allahs Gesandter, Allahs Segen
und Friede auf ihm, jemals einen Monat vollständig (durch)fastete, außer den Monat Ramadan.
Und ich habe nie gesehen, dass er (außer im Ramadan) in einem Monat mehr fastete als im
Scha´ban.(Buchari, Muslim; Sahih Al-Bucharyy Nr. 1970)
 
Er pflegte den gesamten Scha´ban zu fasten, er fastete alles, außer ein wenig von Scha´ban.
(Muslim)
 
Ibn Abbas (r) berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fastete nie
einen gesamten Monat, außer den Monat Ramadan.(Bukhari Nr. 1971 und Muslim Nr. 1157)
 
Die Rechtsgelehrten unterscheiden sich bei den Gründen dafür, warum der Prophet (Friede und Heil
auf ihm) im Monat Scha´ban so viel fastete:
 
1. Er holte im Monat Scha´ban sein freiwilliges Fasten nach, welches er in vorherigen Monat
nicht gefastet hat, wegen Reisen oder anderes. Und durch dieses Nachholen im Monat
Scha´ban vervollständigte er (Friede und Heil auf ihm) sein Fasten bis zum Ramadan.
 
2. Die Frauen des Propheten (Friede und Heil auf ihm) fasteten im Scha´ban ihre versäumten
Ramadantage nach, deshalb fastete der Prophet diese Tage dann auch. SubhanAllah!
 
3. Das Fasten im Monat Schaban ist besser als das Fasten in den heiligen Monaten: