Bismillah,

Assalamu aleikum,

es steht sozusagen der Tag (der Tag ist nicht 100ig festgelegt und es gibt hierzu versch. Ansichten), an dem Muhammad salla Allahu aleihi wa sallam geboren wurde quasi vor der Tür und in einigen „muslimischen“ Ländern wird dieser als ein Feiertag gefeiert, was nicht richtig ist.
Ich hab hier eine Fatawa auf deutsch gefunden von Sheikh Abu Anas mit einer guten Erklärung warum es eine Bid’a ist.
Es gibt natürlich auch sehr gute Erklärungen auf arabisch wie z.B. http://islam-qa.com/ar/ref/148053/%D9%85%D9%88%D9%84%D8%AF
In sha2a Allah profitieren wir davon. Baraka Allahu feekum.

Assalamu aleikum
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Die Frage:

Der Geburtstag des Propheten (s) hat doch nichts mit der Religion oder der Ibadah zu tun. Warum wird es trotzdem als Bida eingestuft?

Die Antwort:
Auf der Seite wurde bereits erklärt, dass das Feiern des Mawlid (Geburtstag des Propheten) eine Bid’a ist. Diese Fetwa ist die Meinung der Mehrheit der Gelehrten heute und die Meinung der frühen Gelehrten des Islam.
Die Frage, warum das Feiern eines Festes eine Bid’a ist, ist berechtigt, da ja bekanntlich eine Bid’a nur im Bereich der religiösen Handlungen möglich ist.
Dazu muss man sich fragen, was ein Fest ist. Bei einem Fest wird etwas gefeiert. Ein Ereignis zu feiern bedeutet, dass dieses Ereignis einen sehr hohen Wert und Rang im Leben der Menschen hat. Eine Feier wird immer „zu Ehren“ einer Sache oder Person veranstaltet. Hiermit kommen wir der Sache schon näher: Feiern ist eine Art der Ehrung und auch Verehrung. Im Islam gelten Feiern aus eben diesem Grund als Ibada: eine Feier ist eine Art Ehrung und besitzt stets einen zeremoniellen Charakter, das heißt, dass jede Feier einen bestimmten Ablauf hat, eine Zeremonie. Menschen versammeln sich und begehen eine Feier.
Da der Islam Feiern als eine Art von Ibada ansieht, ist es auch verboten, Dinge zu feiern, die nicht zu den islamischen Feiern gehören.
Islamisch ist eine Feier, wenn diese zu Zeiten des Propheten (s) gefeiert wurde.
Weitere Gründe für das Verbot des Mawlid:
Der Prophet (s) hat verboten, gefeiert und übertrieben geehrt zu werden. Er (s) sagte: „Übertreibt in Bezug auf mich nicht so, wie die Christen in Bezug auf Isa, den Sohn der Maryam übertrieben haben.“
Der Prophet (s) sagte: „Macht aus meinem Grab keinen Besuchs- bzw. Festplatz.“ (arabisch: `Id)
Die Schia hat den Geburtstag des Propheten (s) eingeführt:
Dieses Mawlid wurde zum ersten Mal von den Fatimiden gefeiert und zum Feiertag erklärt. Zusammen mit den Geburtstagen Alis, Alhasans, Alhusains, Fatimas und des jeweiligen fatimidischen Herrschers. Dazu kamen noch andere Feste der Schia wie das von Ghudair und Kerbala.
Die Fatimiden gehörten zur Ismailiyya eine sehr extreme schiitische Sekte der Batiniyya, die behauptet, dass ihre Imame das Verborgene kennen und dass nur die verborgene Bedeutung des Quran richtig sei.
Wer die Feste dieser antiislamischen Sekte mitfeiert, sympathisiert mit ihnen. Allein dies ist ein Grund, dieses Mawlid zu unterlassen. Heute ist das Mawlid übrigens auch ein Fest einer Sekte: der Sufis. Sie legen besonderen Wert darauf. Allein aus Gründen der Distanzierung von solchen Sekten sollte man dieses Fest nicht feiern, wobei dieser Grund der geringste der genannten ist.
Es reicht, dass Feste eine Art der Ibada sind und dass der Prophet (s) verboten hat, ihn zu feiern oder übertrieben zu ehren. Es ist schließlich nicht zu leugnen, dass dieses Mawlid als religiöse Feier verstanden wird und somit ganz klar den Charakter einer Ibada angenommen hat. Und Ibada darf nur durch Offenbarung praktiziert werden.
Und Allah weiß es am besten

http://islam-fetwa.de/index.php?option=com_content&task=view&id=140

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