Category: Die Wunder im Quran


DAS 19-WUNDER IM QURAN

Ein anderes mathematisches Wunder im Quran ist es, dass die Zahl 19 in den Versen in einer chiffrierten Weise eingesetzt wird. Diese Zahl, worauf mit dem Vers "Über ihm sind neunzehn" (Sure 74:30 – al-Muddaththir) aufmerksam gemacht wird, wird an verschiedenen Stellen des Quran chiffriert.

Die Bismillah-Formel besteht aus 19 Buchstaben.

1.BUCHSTABE
8.BUCHSTABE
15.BUCHSTABE
2.BUCHSTABE
9.BUCHSTABE
16.BUCHSTABE
3.BUCHSTABE
10.BUCHSTABE
17.BUCHSTABE
4.BUCHSTABE
11.BUCHSTABE
18.BUCHSTABE
5.BUCHSTABE
12.BUCHSTABE
19.BUCHSTABE
6.BUCHSTABE
13.BUCHSTABE
 

 

7.BUCHSTABE
14.BUCHSTABE
 

 

Der Quran besteht aus 114 (19 x 6) Suren.

Die erste Sure, die offenbart wurde (96. Sure), ist die 19. Sure von hinten.

Die ersten Verse, die offenbart wurden, sind die ersten 5 Verse der 96. Sure und die gesamte Anzahl der Wörter dieser Verse ist 19.

Wie zu sehen ist, bestehen die ersten 5 Verse aus 19 Wörtern. Das Symbol " ", das sich dazwischen befindet, ist ein Buchstabe, nicht ein Wort. Die Buchstaben "" sind ebenso nicht mit eingerechnet.

Die erste Sure (al-‚Alaq), die offenbart wurde besteht aus 19 Versen und 285 (19 x 15) Buchstaben.

5. wort

4. wort

3.wort

2. wort

1.wort

.

 

9. wort

8. wort

7.wort

6.wort

.

 

12. wort

11. wort

 

10. wort

 

 

.

.

15. wort

14. wort

13.wort

.

 

 19. wort

 18.wort

17. wort

16. wort

Die letzte Sure an-Nas besteht aus 19 Wörtern.

1. BUCHSTABE

8. BUCHSTABE

15.BUCHSTABE

2. BUCHSTABE

9. BUCHSTABE

16. BUCHSTABE

3. BUCHSTABE

10. BUCHSTABE

17. BUCHSTABE

4. BUCHSTABE

11. BUCHSTABE

18. BUCHSTABE

5. BUCHSTABE

12. BUCHSTABE

19. BUCHSTABE

6. BUCHSTABE

13. BUCHSTABE

7. BUCHSTABE

14. BUCHSTABE

Außerdem besteht der erste Vers dieser Sure, der Allahs Hilfe erwähnt, aus 19 Buchstaben.

Im Quran befinden sich 114 (19×6) Bismillah-Formeln. Und diese Zahl ist 6 mal 19.

113 Suren des Quran beginnen mit Bismillah. Die einzige Sure, deren Anfang nicht mit der Bismillah-Formel ist, ist die 9. Sure (at-Tauba). Im Quran stehen nur in der Sure an-Naml 2 Bismillah-Formeln. Die eine befindet sich am Anfang der Sure und die andere befindet sich im 30. Vers der Sure. Wenn wir von der Sure at-Tauba an zählen, die nicht mit der Bismillah-Formel beginnt, sehen wir, dass die Sure an-Naml sich in der 19. Reihe befindet.

 

Nicht nur am Anfang der 27. Sure (an-Naml), die nach 19 Suren kommt, sondern auch im 30. Vers befindet sich die Bismillah-Formel. Das heißt, in der 27. Sure befinden sich 2 Bismillah-Formeln. Es ist der 30. Vers der 27. Sure, der die Zahl der Bismillah-Formeln zu 114 vervollständigt. Wenn wir die Nummer der Sure und des Verses, also 27 und 30 addieren, erhalten wir die Zahl 57 (19×3).

Das Additionsergebnis der Surennummern von der Sure at-Tauba (9) an zur Sure an-Naml (27) ist, wie folgt:

(9+10+11+12+13+14+15+16+17+18+19+20+21+22+23+24+25+26+27=) 342. Und das ist 18 mal 19.

Die Summe der Wörter "Allah", die in den Suren erwähnt werden, deren Surennummer 19 und ein Vielfaches von 19 sind, ist 133 (19 x 7).

Der Abjad-Wert des arabischen Wortes "vahd", das "ein-einzig" bedeutet, ist 19. Im Quran wurde dieses Wort für unterschiedliche Begriffe z.B. eine Speise oder eine Tür verwendet. Dieses Wort wird 19 mal als "der einzige Gott" verwendet.

(Arabische Buchstaben-ohne Vokalstriche)
Die Buchstaben des Wortes "vahd"
Die Zahlenwerte der Buchstaben
V
A
H
D
6
1
8
4
Der gesamte Abjadwert des Wortes
 

19

Die Summe der Suren- und Versnummern der Verse, in denen 19 mal das Wort "vahd" erwähnt wird, ist: 361 (19 x 19)

Das Arabische Wort für den Ausdruck "Dient nur Allah" ist "Vahdahu" und dies wird in den Versen 7:70, 39:45, 40:12, 40:84 und 60:4 erwähnt. Wenn diese Zahlen ohne Wiederholung addiert werden, bekommen wir die Zahl 361 (19 x 19).

Die Anzahl der Verse von den ersten Anfangsbuchstaben (Alif, Lam, Mim; Sure 2:1 – al-Baqara) bis zum letzten Anfangsbuchstaben (Nun; 68:1 – al-Qalam) ist 5.263 (19 x 277).

Zwischen der ersten Sure mit den Anfangsbuchstaben und der letzten Sure mit den Anfangsbuchstaben gibt es 38 (19 x 2) Suren, die nicht mit den Anfangsbuchstaben beginnen.

Das Wort "Rahman" (der Gnädige) wird im Quran 57 (19×3) mal verwendet.

Im Quran befinden sich 30 verschiedene Zahlen.

1
7
19
70
1.000
2
8
20
80
2.000
3
9
30
99
3.000
4
10
40
100
5.000
5
11
50
200
50.000
6
12
60
300
100.000

Wenn wir alle diese Zahlen (außer den Wiederholungen) addieren, erhalten wir die Zahl 162146. Und das ist 8534 mal 19.

1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12+13+14+15+16+17+18+19+20+30+40+50+60+70+
80+99+100+200+300+1000+2000+3000+5000+50000+100000 = 162.146 (19 x 8534)

Zusätzlich zu diesen 30 Zahlen werden im Quran 8 Brüche erwähnt. Diese Zahlen sind 1/10, 1/8, 1/6, 1/5, 1/3, 2/3. Das heißt, der Quran enthält 38 (19×2) unterschiedliche Zahlen.

Die erste Sure, die 19 Verse hat ist al-Infitar. Eine andere Eigenschaft dieser Sure ist, dass das letzte Wort "Allah" ist. Dies ist auch das 19. "Allah" Wort von hinten im Quran.

Am Beginn der 50. Sure, die mit dem Buchstaben "Qaf" beginnt, gibt es 57 (19×3) Qaf-Buchstaben. In der 42. Sure, deren Beginn wieder der Buchstabe Qaf ist, befinden sich auch 57 (19×3) Qaf-Buchstaben. Die 50. Sure hat 45 Verse. Wenn wir diese Zahlen addieren, erhalten wir die Zahl 95 (19×5). Die 42. Sure hat 53 Verse. Wenn wir diese addieren (42+53), erhalten wir wieder die Zahl 95 (19×5).

50. Sure
57 (19×3) Buchstabe-Qaf
42. Sure
57 (19×3) Buchstabe-Qaf
In der 50. Sure
45 Verse
50+45=95 (19×5)
In der 42. Sure
53 Verse
42+53=95 (19×5)

Der Abjad – Wert des Worts "Majid" (Erhabener), das sich im ersten Vers der Sure Qaf befindet, ist 57 (19×3). Wie oben erwähnt ist das Additionsergebnis der Qaf-Buchstaben in der Sure ebenfalls 57.

Wenn wir die Nummern der Verse der Sure Qaf, in denen sich die Qaf-Buchstaben befinden, addieren, erreichen wir die Zahl 798 (19×42). Die Zahl 42 ist eine weitere Surenummer, die mit dem Buchstaben Qaf beginnt.

Der Buchstabe "Nun" befindet sich nur am Beginn der 68. Sure. Die Anzahl der Nun-Buchstaben dieser Sure ist 133 (19×7).

Wenn wir die Zahl der Verse der Suren, deren Surenummer ein Vielfaches der Zahl 19 ist (einschließlich der Bismillah-Formel):

SURENUMMER
ANZAHL DER VERSE
19×1
19.SURE
99
19×2
38.SURE
89
19×3
57.SURE
30
19×4
76.SURE
32
19×5
95.SURE
9
19×6
114.SURE
7
INSGESAMT
 

266(19X14)

Die Buchstaben "Ya" und "Sin" befinden sich am Anfang der Sure Ya Sin. Während der Buchstabe "Sin" in der Sure Ya Sin 48 mal wiederholt wird, wird der Buchstabe "Ya" 237 mal erwähnt. Wenn wir diese zwei Zahlen addieren, ergibt sich die Zahl 285 (19 x 15).

Nur eine einzige Sure, die 7. Sure beginnt mit den Anfangsbuchstaben "alif", "lam", "mim", "sad". In dieser Sure gibt es 2529 "alif", 1530 "lam", 1164 "mim" und 97 "sad" Buchstaben. Folglich werden diese Buchstaben in dieser Sure insgesamt 2529 + 1530 + 1164 + 97 = 5320 (19 x 280) mal wiederholt.

"Alif", "lam", "mim" sind die Buchstaben, die in der arabischen Sprache am häufigsten verwendet werden. Diese Buchstaben befinden sich gemeinsam am Anfang der sechs Suren 2, 3, 29, 30, 31 und 32 und diese drei Buchstaben kommen in jeder der sechs Suren als das Vielfache von 19 vor, und zwar in der Reihenfolge [9899 (19 x 521), 5662 (19 x 298), 1672 (19 x 88), 1254 (19 x 66), 817 (19 x 43)]. Diese drei Buchstaben werden in diesen 6 Suren insgesamt 19874 (19 x 1046) mal wiederholt.

Die Anfangsbuchstaben "alif", "lam" und "ra" befinden sich in der 10. 11. 12. 14. und 15. Sure. Die Buchstaben werden in diesen Suren insgesamt 2489 (19 x 131), 2489 (19×131), 2375 (19 x 125), 1197 (19 x 63) und 912 (19 x 48) mal benutzt.

Die gesamte Anzahl der Wiederholung der Buchstaben "alif", "lam", "mim", "ra" ist 1482 (19 x 78). Der Buchstabe "alif" wird 605 mal, "lam" 480 mal, "mim" 260 mal und "ra" 137 mal wiederholt.

Die Anfangsbuchstaben "qaf", "ha", "ya", "ayn" und "sad" befinden sich nur in einer einzigen, der 19. Sure. In dieser Sure wird der Buchstabe "qaf" 137 mal, der Buchstabe "ha" 175 mal, "ya" 343 mal, "ayn" 117 mal und "sad" 26 mal wiederholt. Die gesamte Anzahl der Wiederholungen dieser 5 Buchstaben ist 137 + 175 + 343 + 117 + 26 = 798 (19 x 42)

Andere Daten sind wie folgt, bezogen auf den gesamten Quran:

– Das Wort "etiu" (gehorchen) wird 19 mal erwähnt,

– Die Wörter "abd" (Diener), "abid" (jemand, der dient) und "Gottesdienst" werden 152 (19×8) mal wiederholt.

Der numerische Abjad-Wert einiger von Allahs Namen, die unten als Beispiel gegeben werden, ist auch ein Vielfaches der Zahl 19.

Vahd (der Einzige) 19 (19 x 1)

Dschami (der Sammelnde) 114 (19 x 6) 

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DIE MATHEMATISCHEN WUNDER DES QURAN

DIE WORTWIEDERHOLUNGEN IM QURAN

Außer den Wundern, die wir bisher gesehen haben, gibt es auch mathematische Wunder im Quran. Ein Beispiel für diese mathematischen Wunder ist die immer wiederkehrende Zahl, die sich aus der Wiederholung bestimmter Wörter im Quran ergibt. Manche Wörter, die miteinander in Verbindung stehen, werden in einer ganz erstaunlichen Weise wiederholt.

Der Ausdruck "sieben Himmel" wird 7 mal verwendet, der Ausdruck "die Schöpfung der Himmel", "chalqu samawat" wird ebenfalls 7 mal wiederholt.

SIEBEN HIMMELN
7 mal
DIE SCHÖPFUNG DER HIMMEL ("chalqu samawat")
7 mal

Das Wort "der Tag" (yaum) wird als Singular 365 mal und "die Tage" (ayyam, yaumiyn) als Plural 30 mal wiederholt. Die Zahl der Wiederholungen des Worts "Mond" ist 12.

TAG
(yaum)
365
TAGE
(ayyam, yaumiyn)
30
MOND
(schehr)
12

Die Ausdrücke "das Heuchlerische" und "das Böse" werden 16 mal verwendet.

DAS HEUCHLERISCHE
16 mal
DAS BÖSE
16 mal

Die Zahl der Wiederholungen der Begriffe "die Pflanze" und "der Baum" ist wieder gleich: 26

DIE PFLANZE
26 mal
DER BAUM
26 mal

Der Begriff "die Strafe" wird 117 mal verwendet und das Wort "verzeihen" wird doppelt so oft, also 234 mal wiederholt.

DIE STRAFE
117 mal
VERZEIHEN
2 x 117 = 234 mal

Das Wort "sag" wird 332 mal verwendet. Die Zahl ist wieder 332 bei dem Wort "sagten".

SAG
332 mal
SAGTEN
332 mal

Die Zahl der Wiederholungen der Wörter "die Welt" und "Jenseits" ist wieder gleich: 115

DIE WELT
115 mal
DAS JENSEITS
115 mal

Das Wort "Teufel" wird 88 mal wiederholt, die Zahl der Wiederholungen des Worts "Engel" ist auch 88.

DER TEUFEL
88 mal
DER ENGEL
88 mal

"Der Glaube" (ohne Fügung) wird im Quran 25 mal wiederholt, auch "der Unglaube" wird 25 mal verwendet.

DER GLAUBEN
25 mal
DER UNGLAUBEN
25 mal

Die Zahl der Wiederholungen der Wörter "Paradies" und "Hölle" ist gleich: 77

DAS PARADIES
77 mal
DIE HÖLLE
77 mal

Die Wörter "Steuer" und "Fruchtbarkeit" werden 32 mal wiederholt.

DIE STEUER
32 mal
DIE FRUCHTBARKEIT
32 mal

"Die Tugendhaften" (abrar) wird 6 mal und "die Frevler" (fuccar) 3 mal (Hälfte von 6) wiederholt.

DIE TUGENDHAFTEN
(abrar)
6 mal
DIE FREVLER
(fuccar)
3 mal

Die Zahl der Wiederholung der Wörter "Sommer – heiß" und "Winter – kalt" ist wieder gleich: 5

DER SOMMER-HEISS
1 + 4 = 5 mal
DER WINTER-KALT
1 + 4 = 5 mal

Die Wörter "der Wein (das Berauschende)" (hımr) und "das Betrunkensein" (sakara) werden in der gleichen Zahl wiederholt: 6.

DER WEIN – hımr
6 mal
DAS BETRUNKENSEIN – sekere
6 mal

"Der Wohlstand" wird 26 mal, "die Armut" 13 mal wiederholt.

DER WOHLSTAND
26 mal
DIE ARMUT
13 mal

Die Wörter “die Zunge“ und “die Predigt“ werden in gleicher Zahl wiederholt.

DIE ZUNGE
25 mal
DIE PREDIGT
25 mal

Das Wort "Nutzen" wird 50 mal, das Wort "Bruch" ebenfalls 50 mal verwendet.

DER NUTZEN
50 mal
DER BRUCH
50 mal

Die Zahl der Wiederholung der Wörter "der Lohn" und "der Täter" ist gleich: 108

DER LOHN
108 mal
DER TÄTER
108 mal

Das Wort "Unglück" und das Wort "Dankbarkeit" werden im Quran in gleicher Zahl wiederholt: 75

DAS UNGLÜCK
75 mal
DIE DANKBARKEIT
75 mal

Die Zahl der Wiederholung der Wörter "die Liebe" und "der Gehorsam" ist gleich: 83

DIE LIEBE
83 mal
DER GEHORSAM
83 mal

Das Wort "Erleichterung" wird im Quran 3 mal öfter als das Wort "Schwierigkeit" verwendet:

DIE ERLEICHTERUNG
36 mal
DIE SCHWIERIGKEIT
12 mal

Die Zahl der Wiederholungen der Wörter "Gewalt" und "Geduld" ist wieder gleich: 115

DIE GEWALT
115 mal
DIE GEDULD
115 mal

Die Wörter "die Frau" und "der Mann" werden in gleicher Zahl wiederholt: 23

DIE FRAU
23 mal
DER MANN
23 mal

Die Wörter "die Sonne (schems)" und "das Licht (nur)" werden im Quran 33 mal wiederholt.

DIE SONNE schems :
33 mal
DAS LICHT nur
33 mal

"Der Mensch" wird im Quran 65 mal erwähnt; die Gesamtzahl der verschiedenen Stadien der Schöpfung des Menschen ist ebenfalls 65.

DER MENSCH
65
STAUB
(TURABUN)
17
SAMENTROPFEN
(NUTFA)
12
DAS SICH ANKLAMMERNDE
(ALAQ)
6
EIN KLUMPEN FLEISCH
(MEDA’A)
3
GEBEIN
(IZAMUN)
15
FLEISCH
(LEHMUN)
12
INSGESAMT
 

65

Das Wort "salawat" wird im ganzen Quran 5 mal wiederholt und Allah hat den Menschen befohlen, an jedem Tag 5 mal zu beten.

Während das Wort "das Land" im Quran 13 mal erwähnt wird, wird das Wort "Meer" 32 mal wiederholt. Wenn wir dies addieren, erhalten wir die Zahl 45. Wenn wir die Zahl der Wiederholungen des Wortes "Land", nämlich 13, durch 45 dividieren, erhalten wir 0,2888889 (% 28,88889). Wenn wir auch die Zahl der Wiederholung des Wortes "Meer", nämlich 32, durch 45 dividieren, erhalten wir die Zahl 0,7111111 (% 71,11111). Diese beiden Zahlen beschreiben das tatsächliche Verhältnis von Landmasse und Wassermasse auf unserem Planeten. 117

DAS LAND
13 mal
13/45 = 0,2888889 = 28,89 %
DAS MEER
32 mal
32/45 = 0,7111111 = 71,11 %
INSGESAMT
45 mal
45 mal: 100 %

117) http://monak2.tripod.com/Peaceonline/id1.html 

werden im Quran erwähnt, während die Menschen zum Glauben eingeladen werden. Allah zeigt den Menschen manchmal die Himmel, manchmal die Erde oder die Tiere und die Pflanzen als Beweis für Seine Existenz. In vielen Versen wird den Menschen geraten, ihre Aufmerksamkeit auf ihre eigene Erschaffung zu richten. Sie werden häufig daran erinnert, wie man in die Welt kam, welche Stadien man durchschritten hat, und was das Wesentliche am Leben ist. Zum Beispiel wird dies in einem Vers wie folgt erwähnt:

Wir erschufen euch. Warum wollt ihr dann die Wahrheit nicht annehmen? Was meint ihr? Was bei euch an Samen austritt: Habt ihr es erschaffen oder sind Wir die Schöpfer? (Sure 56:57-59 – al-Waqi’a)

Die Erschaffung des Menschen und das wunderbare daran wird in vielen Versen betont. Einige Einzelheiten der Informationen innerhalb dieser Verse sind aber so kompliziert, dass es für niemanden der im 7. Jahrhundert lebte möglich war, sie gekannt zu haben. Einige von diesen sind die folgenden:

1) Der Mensch entsteht nicht aus dem gesamten Samen, sondern nur aus einem sehr kleinen Teil der Samenzellen

2) Es ist der Mann, der das Geschlecht des Babys bestimmt.

3) Der menschliche Embryo haftet an der Gebärmutter wie ein Blutegel.

4) Der Embryo entwickelt sich in drei dunklen Regionen der Gebärmutter.

Die Informationen, die oben genannt sind, gingen über das Niveau der Lernfähigkeit der Menschen die zu dieser Zeit lebten, weit hinaus. Sie wurden erst durch die Wissenschaft des 20. Jahrhundert verstanden.

Ein Tropfen fließenden Samens

In der Abbildung links sehen wir den Samen, der in die Gebärmutter ausgestoßen wird. Nur sehr wenige der 250 Millionen Samenzellen, die vom Mann ausgestoßen werden, können das Ovarium erreichen. Die Samenzelle, die das Ei befruchtet, ist ein einziges aus Tausenden von Samenzellen. Die Tatsache, dass der Mensch nicht vom gesamten Samen, sondern nur von einem kleinen Teil aus ihm gebildet wird, wird im Quran mit dem Ausdruck "… ein Tropfen ausfließenden Samens… " umschrieben

Die Samenzellen nehmen eine beschwerliche Reise im Körper der Mutter in Kauf, bis sie das Ovarium erreichen. Nur Tausende aus 250 Millionen Samenzellen schaffen es, das Ovarium zu erreichen. Am Ende dieses Rennens, welches nach fünf Minuten beendet ist, lässt das Ovarium von der Größe eines halben Salzkorns, nur eine einzige der Samenzellen hinein. Das heißt, dass das Wesentliche des Mannes nicht der vollständige Samen, sondern nur ein geringer Teil von ihm ist. Dies wird im Quran so erklärt:

Glaubt der Mensch etwa, unbeachtet gelassen zu werden? War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? (Sure 75:36, 37 – al-Qiyama)

Der Quran informiert uns, dass der Mensch nicht vom gesamten Samen, sondern nur aus einem kleinen Teil von ihm gebildet wird. Dass der Hauptteil dieser Aussage eine Tatsache verkündet, die ausschließlich durch die moderne Wissenschaft entdeckt werden konnte, ist ein Beweis, dass dieser Hinweis aus göttlichem Ursprung stammt.

Die Mischung im Samen

Die Flüssigkeit, die die Samenzellen enthält, besteht nicht aus Samenzellen allein. Ganz im Gegenteil besteht sie aus einer Mischung der unterschiedlichsten Flüssigkeiten. Diese Flüssigkeiten haben unterschiedliche Funktionen, wie die eines Zuckerreservoirs, das die Energie liefert, die die Samenzellen brauchen. Eine weitere Funktion ist die Neutralisierung der Säuren am Eingang der Gebärmutter, eine andere das Herstellen einer Umgebung, die für die einfache Bewegung der Samenzellen notwendig ist.

Der Quran sagt, dass Männlichkeit und Weiblichkeit aus "einem Samentropfen" entstehen. Bis vor kurzem glaubte man jedoch noch, dass das Geschlecht durch die Zellen der Mutter bestimmt wird. Die Wissenschaft erlangte diese Kenntnis erst im 20. Jahrhundert. Viele ähnliche Details über die Schöpfung des Menschen wurden im Quran schon vor Jahrhunderten angegeben.

Indem die Samen im Quran erwähnt werden, wird auf die Tatsache aufmerksam gemacht, das sie in einem Gemisch aus Flüssigkeiten schwimmen.

Wir haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch geschaffen, um ihn auf die Probe zu stellen. Und Wir gaben ihm Gehör und Augen. (Sure 76:2 – al-Insan)

In einem anderen Vers wird wieder beschrieben, dass die Samenflüssigkeit eine Mischung ist, und es wird betont, dass der Mensch aus dieser Mischung hergestellt wird:

(Er) Der alles, was Er geschaffen, gut gemacht hat, und (Der) den Menschen zuerst aus Lehm geschaffen – und hierauf Seine Nachkommenschaft aus einer Portion verächtlichen Wassers gemacht. (Sure 32:7, 8 – al-Sadschda)

Das arabische Wort "sulale", das hier als "Tropfen, Portion" übersetzt ist, ist das "Wesentliche" oder der "beste Teil" von etwas. Dies impliziert die Bedeutung "Teil eines Ganzen" und zeigt erneut, dass der Quran Allahs Wort ist, Der die Schöpfung des Menschen bis in sein letztes Detail kennt.

Das Geschlecht des Babys

Bis vor kurzem nahm man an, dass das Geschlecht des Babys durch die weiblichen Zellen bestimmt wird. Doch der Quran zeigt uns auf, dass die Männlichkeit und die Weiblichkeit aus "einem Samentropfen" erstellt werden:

Und dass Er die beiden Geschlechter erschuf, das männliche und das weibliche, aus einem Samentropfen, wenn er ergossen wird. (Sure 53:45, 46 – an-Nadschm)

War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? Dann war er (als Embryo) ein sich Anklammerndes, und so schuf Er ihn und formte ihn. Und machte aus ihm Mann und Frau als Paar. (Sure 75:37-39 – al-Qiyama)

Die Genetik und Molekularbiologie haben die Genauigkeit dieser Informationen des Qurans bestätigt. Heute weiß man, dass das Geschlecht durch die Samenzellen des Mannes festgestellt wird und dass die Frau keine Rolle in diesem Prozess spielt.

Die Hauptelemente, die das Geschlecht feststellen, sind die Chromosomen. Zwei der 46 Chromosomen, die die Struktur eines menschlichen Wesens festlegen, werden als die Geschlechtschromosomen bezeichnet. Diese zwei Chromosomen werden bei den Männern "XY" und bei den Frauen "XX" genannt, weil die Formen der Chromosomen diesen Zeichen ähneln. Das Y-Chromosom trägt die Gene der Männlichkeit und das X-Chromosom trägt die Gene der Weiblichkeit.

Die Entstehung eines neuen menschlichen Wesens beginnt mit der Kreuzkombination eines dieser Chromosomen, die in männlichen und weiblichen Zellen paarweise existieren. Die beiden Geschlechtszellen der Frauen, die sich während der Ovulation in zwei Teile teilen, tragen X-Chromosomen. Die Geschlechtszelle eines Mannes produziert andererseits zwei unterschiedliche Arten von Samenzellen, eine die X-Chromosomen und eine andere, die Y-Chromosomen enthält. Wenn ein X-Chromosom von der Frau sich mit der Samenzelle eines Mannes vereinigt, die ein X-Chromosom enthält, dann wird das Baby weiblich. Wenn sich ein X-Chromosom mit einer Samenzelle, die ein Y-Chromosom enthält vermischt, dann wird das Baby männlich.

Das heißt, das Geschlecht eines Babys ist davon abhängig, welches Chromosom des Mannes sich mit dem Ovarium der Frau vereinigt.

Bis zur Entdeckung der Genetik im 20. Jahrhundert war davon nichts bekannt. Im Gegenteil glaubte man in vielen Kulturen, dass das Geschlecht vom Körper der Frau bestimmt wird. Deswegen wurden Frauen getadelt, wenn sie Mädchen gebaren.

Vor 14 Jahrhunderten, bevor die Gene entdeckt wurden, wurde den Menschen im Quran die Information gegeben, die diesen Aberglauben widerlegt und der Bestimmung des Geschlechts nicht den Frauen zusprach, sondern sie mit dem Samen beschreibt, der von den Männern kommt.

Das X-Chromosom trägt die Eigenschaften der Weiblichkeit, das Y-Chromosom trägt die Eigenschaften der Männlichkeit. In der weiblichen Eizelle gibt es nur das X-Chromosom, das die weibliche Eigenschaften bestimmt. Die männlichen Samen des Vaters tragen X- und Y-Chromosomen. Folglich hängt das Geschlecht des Babys davon ab, ob die Samenzellen, die das Ei befruchten, ein X- oder ein Y-Chromosom enthalten. Das heißt, wie es im Vers beschrieben ist, dass der Faktor, der das Geschlecht des Babys bestimmt, der Samen ist, der vom Vater kommt. Dieses Wissen, dass zur Zeit als der Quran hinabgesandt wurde nicht bekannt war, beweist, dass der Quran das Wort Allahs ist.

Der Klumpen, der der Gebärmutter anhaftet

Wenn wir die Informationen über die organische Beschaffenheit des Menschen, die im Quran gegeben wurden, untersuchen, treffen wir wiederum auf eine Anzahl wissenschaftlicher Wunder. Wenn die Samenzellen des Mannes sich mit dem Ovarium der Frau vereinigen, wird die biologische Grundlage des späteren Menschen gebildet. Diese Einzelzelle, die Zygote, beginnt sofort, sich zu reproduzieren und wird dadurch zu fleischlichem Gewebe.

In der ersten Phase seiner Entwicklung existiert das Baby in der Gebärmutter in Form einer Zygote, die der Gebärmutter anhaftet, um aus dem Blut der Mutter Nahrung aufzunehmen. Die Abbildung oben zeigt eine Zygote. Diese Zusammenhänge, die erst durch die moderne Embryologie entdeckt worden sind, wurden im Quran vor 14 Jahrhunderten mit dem Wort "alaq" beschrieben, was eine Sache bedeutet, die an etwas anhaftet. Dasselbe Wort wird verwendet, die Blutegel zu beschreiben, die einem Körper anhaften, um Blut zu saugen.

Die Zygote haftet an der Gebärmutter wie verwurzelt. Durch diese Verbindung bekommt die Zygote die Substanzen, die für ihre Entwicklung wesentlich sind, aus dem Körper der Mutter. 52Hier ist ein bedeutendes Wunder des Quran zu sehen. Bei der Beschreibung des Embryos, der sich in der Gebärmutter entwickelt, verwendet Allah das Wort "alaq":

"Lies! Im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus ‚Alaq (einem sich Anklammernden). Lies! Denn dein Herr ist gütig." (Sure 96:1-3 – al-‚Alaq)

Die Bedeutung des Wortes "alaq" ist "eine Sache, die einem Platz anhaftet (ein sich Anklammerndes)". Das Wort wird verwendet, um die Blutegel zu beschreiben, die sich an einen Körper heften, um Blut zu saugen.

Zweifellos beweist der Gebrauch eines so passenden Wortes für den Embryo, der sich in der Gebärmutter entwickelt noch einmal, dass der Quran eine direkte Offenbarung von Allah ist, dem Herrscher aller Welten.

Die Verpackung der Muskeln über den Knochen

Ein anderer wichtiger Aspekt der Informationen, die in den Versen des Qurans gegeben werden, sind die Entwicklungsstadien eines menschlichen Wesens in der Gebärmutter. Es wird in den Versen angegeben, dass sich in der Gebärmutter zuerst die Knochen entwickeln und danach die Muskulatur, die die Knochen umgibt.


Viele Stadien der Entwicklung eines Babys in der Gebärmutter werden im Quran genau beschrieben. Wie im 14. Vers der Sure al-Mu’minun beschrieben ist, ossifiziert der Knorpel des Embryos zuerst in der Gebärmutter. Dann werden die Knochen von Muskelzellen umgeben. Allah beschreibt diese Entwicklung mit dem Vers "…und formen das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein mit Fleisch…"

Dann machen Wir den Tropfen zu etwas, das sich einnistet und das sich Einnistende zu einer Leibesfrucht und formen das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein mit Fleisch. Dann bringen Wir dies als eine weitere Schöpfung hervor. Gesegnet sei Allah, der beste der Schöpfer. (Sure 23:14 – al-Mu’minun)


Die Knochen des Babys, das sich in der Gebärmutter entwickelt, werden in einem bestimmten Stadium mit Fleisch umgeben.

Die Embryologie ist der Zweig der Biologie, der die Entwicklung des Embryos in der Gebärmutter studiert. Bis vor kurzem noch nahmen die Embryologen an, dass die Knochen und die Muskeln des Embryos sich gleichzeitig entwickeln. Jedoch haben mikroskopische Untersuchungen, die aufgrund neuer technologischer Entwicklungen ermöglicht wurden bewiesen, dass dieser Quranvers mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vollständig übereinstimmt.

Diese Beobachtungen zeigten, dass die Entwicklung innerhalb der Gebärmutter genau in der Weise stattfindet, wie in den Versen beschrieben wird. Zuerst wandelt sich das Knorpelgewebe des Embryos in Knochen um. Dann bilden sich Muskelzellen unter dem Gewebe um die Knochen herum.

Dies wird in einer wissenschaftlichen Publikation mit dem Titel Developing Human (Der sich Entwickelnde Mensch) beschrieben:

In der 6. Woche beginnt das Schlüsselbein zu ossifizieren. Am Ende der 7. Woche beginnt die Ossifikation auch bei anderem Knorpelgewebe. Während die Knochen entstehen, bringen die Muskelzellen die Muskelmasse hervor, die sich um die Knochen herum anordnet. Das Muskelgewebe besteht aus den Vor- und Hintermuskelgruppen um die Knochen.53

Die Entwicklungsstadien des Menschen stimmen also vollkommen mit den Entdeckungen der modernen Embryologie überein, genau wie es im Quran beschrieben ist.

Die drei Stadien des Babys in der Gebärmutter

Im Quran wird beschrieben, wie der Mensch seine Entwicklung in der Gebärmutter in drei Stadien durchläuft.

…Er erschafft euch in den Schössen euerer Mütter, Schöpfung nach Schöpfung, durch drei Finsternisse. So ist Allah, euer Herr. Sein ist das Reich. Keinen Gott gibt es außer Ihm. Wie könnt ihr euch dann abwenden? (Sure 39:6 – az-Zumar)

Der arabische Ausdruck "fi zulumatin selasin", der im obenerwähnten Vers mit "durch drei Finsternisse" übersetzt wurde, deutet auf die drei finsteren Bereiche hin, in denen der Embryo sich während seiner Entwicklung befindet. Diese Bereiche sind folgende:

a) Die Finsternis des Unterleibs

b) Die Finsternis der Gebärmutter

c) Die Finsternis des Mutterschosses


Im 6. Vers der Sure az-Zumar wird unterstrichen, dass der Mensch in der Gebärmutter sich in drei Phasen entwickelt. In der Tat hat die moderne Embryologie aufgedeckt, dass die embryologische Entwicklung des Babys in drei eindeutigen Stadien in der Gebärmutter stattfindet.

Wie zu verstehen ist, wird in diesem Vers unterstrichen, dass ein menschliches Wesen in der Gebärmutter in drei eindeutigen Stadien entsteht. Außerdem haben die Entwicklungen im Bereich der Embryologie gezeigt, dass auch diese Bereiche aus drei Schichten bestehen.

Die Unterleibwand besteht aus drei Schichten: Äußere Muskelschichten, innere Muskelschichten, quer verlaufende Muskeln.54

Auf ähnliche Weise besteht auch die Gebärmutterwand aus drei Schichten: Perimetrium, Myometrium und Endometrium.55

Auch die Fruchtblase, die den Embryo umgibt, besteht aus drei Schichten: Das Amnion (die innere Embryonalhülle in der Gebärmutter), das Chorion (äußere Embryonalhülle mit den Amnioten), die Decidua (obere Schleimhautschicht der Gebärmutter).56

In der Tat hat die moderne Biologie aufgedeckt, dass die embryologische Entwicklung des Babys in drei Regionen der Gebärmutter stattfindet. Dies zählt heute zum Grundlagenwissen, dass in allen Embryologielehrbüchern, die an medizinischen Fakultäten verwendet werden, zu finden ist. Zum Beispiel wird dies in Basic Human Embryology (Grundlagen der menschlichen Embryologie) wie folgt beschrieben:

Die Lebensphase in der Gebärmutter hat 3 STADIEN; Keimzellenstadium (die ersten zweieinhalb Wochen), embryonal (bis zum Ende der 8. Woche) und fötal (von der 8. Woche an bis zur Geburt).57

Diese Phasen beschreiben die unterschiedlichen Entwicklungsstadien eines Babys. Die Haupteigenschaften dieser Entwicklungsstadien sind die folgenden:

– Keimzellenstadium:

In dieser ersten Phase wächst die Zygote durch Abtrennung; wenn sie zum Zellgewebe wird, gräbt sie sich in die Wand der Gebärmutter. Während die Zellen fortfahren zu wachsen, organisieren sie sich in drei Schichten.

– Embryonales Stadium:

Das embryonale Stadium ist die zweite Phase, die fünfeinhalb Wochen dauert. In diesem Stadium beginnen sich die grundlegenden Organe die Systeme des Körpers zu bilden.

– Fötales Stadium:

Von diesem Stadium an wird das Embryo als "Fötus" bezeichnet. Diese Phase beginnt in der achten Woche der Schwangerschaft und dauert bis zur Geburt an. Die unterscheidende Eigenschaft dieses Stadiums ist, dass das Fötus mit seinem Gesicht, Händen und Füssen bereits wie ein menschliches Wesen aussieht. Obgleich es nur 3 cm lang ist, sind all seine Organe zu erkennen. Diese Phase dauert bis zur Geburt an.

Die Informationen über die embryonale Entwicklung in der Gebärmutter sind erst durch Beobachtungen mit Hilfe moderner Technologie möglich geworden. Doch wie viele andere wissenschaftliche Tatsachen wird diese Information durch die Verse des Qurans in wunderbarer Weise mitgeteilt. Dies ist der Beweis, dass der Quran nicht das Wort des Menschen ist, sondern das Wort Allahs.

52) Keith L. Moore, E. Marshall Johnson, T. V. N. Persaud, Gerald C. Goeringer, Abdul-Majeed A. Zindani, Mustafa A. Ahmed, Human Development as Described in the Qur’an and Sunnah, Commission on Scientific Signs of the Qur’an and Sunnah, Makkah, 1992, S. 36
53) Keith L. Moore, Developing Human, 6. Auflage, 1998
54) http://anatomy.med.unsw.edu.au/cbl/embryo/Notes/git4.htm
55) http://virtual.yosemite.cc.ca.us/uyeshiros/AP50/Repro.htm
56) Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur’an, Crescent Publishing House, New York, USA, 1998, S. 84
57) Williams P., Basic Human Embryology, 3. Auflage, 1984, S. 64 Publishing, California, 1997, S. 94

 

Nach den Forschungsergebnissen, die von David B. Larson und seiner Mannschaft vom Nationalen Zentrum der amerikanischen Gesundheitsforschung zusammengetragen werden, ergaben Vergleiche, die zwischen gläubigen und ungläubigen Menschen angestellt wurden, ganz erstaunliche Resultate. Zum Beispiel: Gläubige Menschen leiden im Vergleich zu den wenig oder gar nicht gläubigen Menschen 60 % weniger unter Herzkrankheiten. Die Selbstmordrate bei gläubigen Menschen ist sogar 100 % niedriger und sie leiden sogar noch weniger unter Bluthochdruck. Das Verhältnis von Nichtrauchern und Rauchen bei Gläubigen und Ungläubigen ist 1 zu 7 48

Die säkularen Psychologen erklären im allgemeinen solche Fälle mit "psychologischer Wirkung". Dies bedeutet, dass der Glaube die Moral der Menschen erhöht und dass die Moral für die Gesundheit notwendig ist. Diese Erklärung kann richtig sein, aber wenn das Thema näher untersucht wird, taucht ein weiteres erstaunliches Ergebnis auf. Der Glaube an Allah ist noch stärker als irgendeine andere moralische Wirkung. Die umfassenden Forschungen von Dr. Herbert Benson von der medizinischen Fakultät der Harvard Universität, die die Beziehung zwischen religiösem Glauben und körperlicher Gesundheit zum Gegenstand hatten, haben bemerkenswerte Resultate. Obwohl Benson ein ungläubiger Mensch ist, ist er zum Schluss gekommen, dass der Glaube an Allah und die Gebete einen überaus positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben. Benson erklärt, dass er zu dem Schluss gelangt ist, dass "kein anderer Glaube als der Glaube an Allah dem Gehirn Ruhe und Behaglichkeit verschafft."49

Warum aber gibt es zwischen dem Glauben und der menschlichen Seele und dem menschlichen Körper eine solche spezielle Beziehung? Der Schluss, zu dem Benson gelangt ist, ist der, dass der menschliche Körper und Verstand "dem Glauben an Allah angepasst sind".50

Diese Tatsache, welche die Welt der Medizin langsam begreift, ist ein Geheimnis, das im Quran mit dem Vers "sollten die Herzen im Gedanken an Allah denn nicht in Frieden sein?" (Sure 13:28 – ar-Ra’d) mitgeteilt wird. Der Grund, warum die Menschen, die an Allah glauben, Ihn anbeten, auf Ihn vertrauen, im Vergleich zu anderen Menschen sowohl seelisch als auch physisch gesünder sind, ist, dass sie sich entsprechend ihrer Natur benehmen. Die Philosophien und ideologischen Systeme, welche im Widerspruch zur Natur des Menschen stehen, bringen der Menschheit immer Sorgen, Traurigkeit, Kummer und Niedergeschlagenheit.

Die moderne Medizin ist angesichts dieser Entdeckungen auf dem Weg, diese Tatsache zu erkennen. Mit den Worten von Patrick Glynn, "macht die moderne Medizin Fortschritte auf dem Wege, die Tatsache anzunehmen, dass die Heilkunst außer den rein materiellen Methoden auch andere Möglichkeiten hat."51

48) Patrick Glynn, God: The Evidence, The Reconciliation of Faith and Reason in a Postsecular World, Prima Publishing, California, 1997, S. 80-81
49) Herbert Benson, Mark Stark, Timeless Healing, Simon & Schuster, New York, 1996, S. 203
50) Herbert Benson, Mark Stark, Timeless Healing, Simon & Schuster, New York, 1996, S. 193
51) Patrick Glynn, God: The Evidence, The Reconciliation of Faith and Reason in a Postsecular World, Prima Publishing, California, 1997, S. 94

 

Wenn er nicht ablässt, werden Wir ihn gewiss am Schopf ergreifen. Dem verlogenen, rebellischen Schopf! (Sure 96:15, 16 – al-‚Alaq)

Der Ausdruck "der verlogene, rebellische Schopf" im oben genannten Vers ist sehr interessant. Denn die Forschung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass in der Frontpartie des Schädels sich ein bestimmter Teil des Gehirns befindet, der spezielle Funktionen ausführt. Die Wissenschaftler entdeckten die Funktionen dieses Bereiches, die der Quran vor 1400 Jahren anführte, in den letzten 60 Jahren. Wenn wir innerhalb des Schädels, auf die Frontseite des Kopfes schauen, finden wir die vorderen Stirnlappen der Großhirnrinde. Die Resultate der neuesten Forschung über die Funktionen dieses Bereiches werden in einem Buch Namens Essentials of Anatomy and Physiology [Grundlagen der Anatomie und Physiologie] so erklärt:

Motivation, Planungs- und Handlungsfähigkeit werden vom vorderen Bereich der Stirnlappen der Großhirnrinde gesteuert..46

und weiter heißt es:

Im Zusammenhang mit der Motivationsbildung wird angenommen, dass dieser Bereich auch das funktionale Zentrum für Aggressionen ist..47

Dieser Bereich des Großhirns ist somit verantwortlich für Planung, Entschluss und das Auslösen guten oder schlechten Verhaltens und ist verantwortlich dafür, ob wir lügen oder die Wahrheit sagen.

Es ist offenbar, dass die Androhung in der Sure al-Alaq "der verlogene, rebellische Schopf" vollständig den oben genannten Erklärungen entspricht. Diese wissenschaftlichen Tatsachen, die die Wissenschaftler erst in den letzten 60 Jahren entdeckt haben, wurden von Allah im Quran vor vielen Jahren angegeben.

46) Rod R. Seeley, Trent D. Stephens, Philip Tate, Essentials of Anatomy & Physiology, 2. Auflage, Mosby-Year Book Inc., St. Louis, 1996, S. 211; Charles R. Noback, N. L. Strominger, R. J. Demarest, The Human Nervous System, Introduction and Review, 4. Auflage, Lea & Febiger, Philadelphia, 1991, S. 410-411
47) Rod R. Seeley, Trent D. Stephens, Philip Tate, Essentials of Anatomy & Physiology, 2. Auflage, Mosby-Year Book Inc., St. Louis, 1996, S. 211

 

Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken – Finsternisse, die einen über den anderen. Wenn einer seine Hand ausstreckt, sieht er sie kaum. Und wem Allah kein Licht gibt, der hat kein Licht! (Sure 24:40 – an-Nur)

Das allgemeine Klima in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans wie folgt beschrieben:

Heute wissen wir, dass die Finsternis in den Ozeanen in einer Tiefe von 200 Metern beginnt. Ab dieser Tiefe gibt es fast kein Licht mehr. Unterhalb einer Tiefe von 1000 Metern ist es völlig dunkel. 44

Heute ist es möglich, die geographische Struktur eines Meeres, die Eigenschaften der lebenden Existenzen im Meer, seine Salzhaltigkeit, die Menge des Wassers, seine Fläche und Tiefe zu bestimmen.

Nach den Messungen, die mit Hilfe der heutigen Technologie durchgeführt wurden, wissen wir, dass 3 % bis 30 % des Sonnenlichts an der Oberfläche des Meeres reflektiert werden. Vom verbleibenden Lichtanteil werden – außer dem blauen Licht – alle Farben des Spektrums nacheinander in den ersten 200 Metern, absorbiert (Abbildung links). Unterhalb einer Tiefe von 1.000 Metern gibt es keinerlei Licht mehr (Abbildung oben). Diese wissenschaftliche Tatsache wurde vor 1400 Jahren im 40. Vers der Sure an-Nur beschrieben.

Ohne spezielle Ausrüstung können Menschen nicht tiefer als 70 Meter tauchen. Menschen können auch in den tiefen, dunklen Teilen der Ozeane nicht überleben. Aus diesen Gründen haben Wissenschaftler es erst vor kurzem geschafft, ausführliche Informationen über die Meere zu entdecken. Jedoch wurde die Beschreibung über die "Finsternis in tiefen Meeren" in der Sure an-Nur vor 1400 Jahren aufgezeigt. Es ist zweifelsohne eines der Wunder des Quran, dass solche Informationen gegeben wurden, als man keine Ausrüstung, hatte tief zu tauchen.

Zusätzlich lenkt die Beschreibung im 40. Vers der Sure an-Nur: "…wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken…" unsere Aufmerksamkeit auf ein anderes Wunder des Quran.

Dieses wissenschaftliche Wunder wird in dem Buch Oceanography, a View of Earth so erklärt:

Die Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass es zwischen unterschiedlichen Schichten interne Wellen gibt. Diese internen Wellen bedecken das tiefe Wasser von Meeren und Ozeanen, weil tiefes Wasser eine höhere Dichte als das Wasser über ihm hat. Interne Wellen fungieren wie Oberflächenwellen. Sie können, gerade wie Oberflächenwellen brechen. Interne Wellen können nicht durch das menschliche Auge gesehen werden, aber sie können ermittelt werden, indem ihre Temperatur- oder Salzhaltigkeitsänderungen in einer bestimmten Region genau untersucht werden. 45

Die Beschreibungen im Quran sind absolut konform mit der oben genannten Erklärung. Ohne Forschung kann man nur die Wellen auf der Oberfläche des Meeres sehen. Es ist unmöglich, die internen Wellen im dem Meer zu erkennen. Jedoch in der 24. Sure an-Nur lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Art Welle, die in den Tiefen der Ozeane auftritt. Zweifellos zeigt diese Tatsache, die die Wissenschaftler erst neulich entdeckt haben, dass der Quran Allahs Wort ist.

Nebenstehende Abbildung stellt interne Wellen an der Oberfläche, zwischen zwei Wasserschichten mit unterschiedlicher Dichte dar. Die obere Schicht ist dichter als die untere Schicht. Diese Tatsache, die im 40. Vers der Sure an-Nur vor 14 Jahrhunderten erklärt wurde, ist von heutigen Wissenschaftlern erst vor kurzem entdeckt worden.

44) Danny Elder, John Pernetta, Oceans, Mitchell Beazley Publishers, London, 1991, S. 27
45) M. Grant Gross, Oceanography, A View of Earth, 6. Auflage, Englewood Cliffs, Prentice-Hall Inc., 1993, S. 205

 


Satellitenfoto der Meerenge von Gibraltar

Eine der Eigenschaften der Meere, die erst vor kurzem entdeckt worden ist, wird in einem Vers des Qurans wie folgt erklärt:

Den beiden Wassern, die sich begegnen, hat Er freien Lauf gelassen. Zwischen beiden ist eine Schranke, die sie nicht überschreiten. (Sure 55:19-20 – ar-Rahman)

Diese Eigenschaft der Meere, die aneinandergrenzen, sich aber nicht vermischen, wurde erst vor kurzem von Ozeanographen entdeckt. Wegen der Oberflächenspannung (Kohäsionskraft) des Wassers vermischen sich benachbarte Meere nicht. Die Oberflächenspannung verhindert durch den Unterschied in der Dichte des Wassers, dass die Meere sich miteinander vermischen, gerade als ob eine dünne Wand zwischen ihnen wäre. 43

Es ist interessant, dass diese Tatsache im Quran zu einer Zeit aufgedeckt wurde, als die Menschen kein Wissen von Physik, Oberflächenspannung oder von Ozeanographie hatten.


Es gibt große Wellen, starke Ströme, Ebbe und Flut im Mittelmeer und im Atlantik. Mittelmeerwasser begegnet dem Atlantik in der Meerenge von Gibraltar. Aber ihre Temperatur, Salzhaltigkeit und Dichte ändern sich nicht. Denn es gibt eine Sperre, die sie trennt.

43) Richard A. Davis, Principles of Oceanography, Addison-Wesley Publishing Company, Don Mills, Ontario, S. 92-93

 

…und in dem Wechsel der Winde sind Beweise für ein Volk von Verstand. (Sure 45:5 – al-Dschathiya)

Der Wind ist eine Luftströmung zwischen verschiedenen Wärmezonen. In der Atmosphäre verursachen die unterschiedlichen Temperaturen über verschiedenen geographischen Arealen unterschiedliche Luftdrücke; die Luft strömt vom höheren zum niedrigeren Druck. Wenn die Druckzentren, also die Temperaturunterschiede in der Atmosphäre zu stark werden, werden auch die Luftströmungen stärker. So entstehen auch Wirbelstürme, die zu großen Zerstörungen führen können.

Das Interessante daran ist: obwohl zwischen den Polen und dem Äquator ein großer Druck- und Temperaturunterschied herrscht, ist unsere Erde in der Regel keinen starken Winden ausgesetzt. Wenn die großen Luftströmungen zwischen dem Äquator und den Polen ungehindert fließen könnten, wäre die Erde ein toter Planet, auf dem nur starke Wirbelstürme herrschten.

Das Wort "tasrif" im Ausdruck "tasrifir riyah" im obenerwähnten Vers bedeutet "etwas sehr viel drehen, leiten, anordnen, verteilen". Dies beschreibt die geordneten Bewegungen der Winde ganz genau. Außerdem ist dies eine Erklärung dafür, dass der Wind nicht von selbst planlos weht. Wer die Winde so beherrscht, dass das Leben für die Menschen möglich wird, ist Allah

 

….Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken nieder, gefüllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke! (Sure 24:43 – an-Nur)


Die Elektrische Ladung in der Gewitterwolke entsteht wegen der ständigen Spaltung der Regentropfen. Immer wenn ein Tropfen zerplatzt, geht die positive Ladung den oberen Teil der Wolke hinauf, die negative Ladung bleibt im unteren Teil. Dadurch reagiert die positiv geladene Erdoberfläche mit der negativ geladenen Unterseite der Wolke und der Blitz entsteht.

Hagel entsteht, wenn feuchte, in Bodennähe erwärmte Luftmassen senkrecht nach oben steigen. Dabei kühlen sie sich ab. Die feinen Tröpfchen kondensieren zu Eiskristallen und werden immer schwerer. Sie sinken in die Tiefe, dabei lagern sie ständig weitere kalte Wassertropfen an, so dass zunächst ein Graupel und schließlich ein Hagelkorn entsteht.

Im obenerwähnten Vers wird auf die Beziehung zwischen Blitz und Hagel hingewiesen. Wenn man die Wirkung des Hagels auf die Entstehung des Blitzes untersucht, wird, sieht man, dass im Vers auf eine wichtige meteorologische Tatsache hingewiesen wird. Im Buch Meteorology Today [Meteorologie heute] wurde über die Entstehung von Hagel und Blitz folgender Kommentar gegebe:

Und der Donner lobpreist Ihn ebenso wie die Engel, in Ehrfurcht vor Ihm. Und Er sendet die donnernden Blitze und trifft mit ihnen, wen Er will. Und doch streiten sie über Allah, wo Er doch alleine die Macht hat, alles zu verwirklichen, was Er will.
(Sure 13:13 – ar-Ra’d)

Solange aus einem Wolkenbereich, der aus äußerst kalten Tropfen und Eiskristallen besteht, Hagel herabfällt, werden die Wolken mit Elektrizität geladen. Wenn die Tropfen in Form von Flüssigkeit mit den Hagelkörnern zusammenstoßen, frieren sie genau in diesem Augenblick und kühlen ab. Auf diese Weise bleibt die Oberfläche des Hagels noch heißer als den Umfang des Eiskristalls. Als der Hagel mit dem Eiskristall in Verbindung setzt, verwirklicht sich ein wirklicher Vorgang. Die Elektronen fließen vom noch kälteren Bereich zum noch heißeren Bereich. Als Folge wird der Hagel negativ geladen. Die gleiche Wirkung entsteht auch, wenn sich sehr abkühlende Wassertropfen mit einem Hagelkorn in Verbindung setzen und wenn die positiv geladenen sehr kleinen Eisblöcke gebrochen werden. Die noch leichteren und positiv geladenen Teilchen werden mit dem Luftstrom nach oben in die Wolken getragen. Die negativ geladenen Hagelkörner fallen bis zum unteren Teil der Wolke, auf diese Weise wird das untere Teil der Wolke negativ geladen. Diese negative Ladungen werden als Donner auf die Erdoberfläche ausgeladen. Aus diesem Grund ist es der grundlegende Effekt bei der Entstehung des Donners. 40

Im untenstehenden Vers wird auf die Beziehung der Regenwolken zu Blitzen und auf die Ursache dieser Effekte hingewiesen, so dass diese Verse mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen genau übereinstimmen:

Oder gleichen einer Wetterwolke vom Himmel, geschwängert von Finsternissen, Donner und Blitz… die Finger stecken sie in ihre Ohren vor den krachenden Schlägen, in Todesangst… (Sure 2:19 – al-Baqara)Regenwolken sind sehr große Wolken, die eine Fläche von 25.6 Quadratkilometern bis zu 256 Quadratkilometern und eine Höhe von 9.000-12.000 m haben. Wegen dieser außerordentlichen Dicke ist die Basis dieser Wolken dunkel. Da sich große Mengen von Wasser- und Eisteilchen darin befinden, ist es für die Sonnenstrahlen nicht möglich, die Wolke zu durchdringen und die Erdoberfläche zu erreichen.41

Die Entstehungsstadien von Donner und Blitz, auf die im Vers nach der Entstehung der Dunkelheit hingedeutet wird, sind wie folgt; Innerhalb der Regenwolken entsteht die elektrische Ladung. Diese Ladung der Elektrizität entsteht als Resultat der Prozesse Frieren, Aufteilung der Tropfen, die elektrische Ladung bei der Berührung. Wenn die Luft diese Art der Zusammenlagerung der elektrischen Ladung nicht isolieren kann, wird ein großer Funke zwischen den positiven und negativen Bereichen erzeugt. Die Spannung zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Bereichen kann 1 Milliarde Volt sein. Der Funke kann auch innerhalb der Wolke entstehen, sie kann von einem positiv geladenen Bereich zum negativ geladenen Bereich zwischen zwei Wolken fließen oder von einer Wolke auf die Erde ausgeladen werden. Diese Funken bilden die Blitzstrahlen. Die plötzliche Erhöhung der elektrischen Ladung entlang der Blitzlinie verursacht sehr hohe Temperaturen (1000 °C). Dadurch dehnt sich die Luft entlang der Blitzlinie explosionsartig aus, wodurch das Donnergeräusch verursacht wird.42

Alles, was die moderne Wissenschaft über die Entstehung der Wolken, über die Ursachen des Donners und Blitzes sagt, befindet sich in großer Harmonie mit allen Beschreibungen der Quranverse.

40) C. Donald Ahrens, Meterology Today: An introduction to weather, climate and environment, 3. Auflage, West Publishing Company, 1988, St. Paul, S. 437
41) http://webhome.idirect.com/~alila/Writings/Physics.htm; The Quran and Modern Physics
42) http://webhome.idirect.com/~alila/Writings/Physics.htm; The Quran and Modern Physics

Quelle: http://www.harunyahya.de

 

In einem Quranvers werden die befruchtenden Winde erwähnt und es wird gesagt, dass infolgedessen der Regen entsteht.

Und Wir senden die befruchtenden Winde, dann senden Wir Wasser nieder von den Wolken, dann geben Wir es euch zu trinken… (Sure 15:22 – Al-Hidschr)

In diesem Vers wird unterstrichen, dass das erste Stadium der Entstehung des Regens Winde sind. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die einzige bekannte Beziehung zwischen Wind und dem Regen, dass der Wind die Wolken antrieb. Jedoch haben die modernen meteorologischen Entdeckungen gezeigt, dass der Wind eine Rolle bei der Entstehung des Regens spielt.

Diese Funktion des Windes arbeitet folgendermaßen: Auf der Oberfläche von Ozeanen und Meeren bilden sich unzählige Luftblasen wegen des schäumenden Wassers. Wenn diese Luftblasen platzen, werden tausende kleiner Partikel, mit einem Durchmesser von gerade einem Hundertstel eines Millimeters, nach oben in die Luft geworfen. Diese Partikel mischen sich mit dem Staub, der im Wind enthalten ist und gelangen zu den oberen Schichten der Atmosphäre. Diese Partikeln, die durch Winde in große Höhen getragen werden, kommen dort in Kontakt mit Wasserdampf. Der Wasserdampf kondensiert an diesen Partikeln und macht sie so zu Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen kommen zusammen, bilden die Wolken und fallen dann zur Erde in Form von Regen. Wie gesehen, "befruchten" die Winde den Wasserdampf mit den Partikeln, die sie vom Meer tragen und helfen somit schließlich der Anordnung der Regenwolken.



Die Abbildung oben zeigt die Stadien der Entstehung einer Welle. Wellen werden durch den Wind gebildet, der über die Oberfläche des Wassers weht. Mit dem Wind beginnen die Wassermoleküle sich kreisförmig zu bewegen. Diese Bewegung verursacht Wellen, eine nach der anderen, und die Luftblasen, die durch die Wellen gebildet werden, werden in die Luft geschleudert. Dies ist das erste Stadium bei der Entstehung des Regens. Es wird auch im Vers mitgeteilt, dass der Wind mit der befruchtenden Eigenschaft gesendet wird und auf diese Weise vom Himmel Wasser hinabgesandt wird.

Wenn die Winde diese Eigenschaft nicht besäßen, würden die Wassertröpfchen in der oberen Atmosphäre sich nicht bilden können und es würde keinen Regen geben.

Der wichtigste Punkt hier ist, dass diese kritische Rolle des Windes bei der Entstehung des Regens vor Jahrhunderten im Quran angegeben wurde, zu einer Zeit, als die Menschen sehr wenig über natürliche Phänomene wussten.

Die Rolle des Windes bei der Befruchtung der Pflanzen ist eine andere Kenntnis, die in dem Vers bezüglich der befruchtenden Eigenschaft des Windes mitgeteilt wird. Viele Pflanzen auf der Erde stellen den Fortbestand ihrer Spezies dadurch sicher, dass sie ihre Pollen durch den Wind verteilen lassen. Viele Samen-Pflanzen, Nadelbäume, Palmen, auch alle blühenden Pflanzen, wiesenartige Gräser werden durch den Winden befruchtet. Die Befruchtung erfolgt, in dem der Wind den Blütenstaub von den Pflanzen nimmt und ihn auf gleichartige Pflanzen weht.

Bis vor kurzer Zeit war es dem Menschen unbekannt, wie der Wind die Pflanzen befruchtet. Nachdem entdeckt worden war, dass auch die Pflanzen Geschlechter haben, wurde verstanden, dass der Wind eine befruchtende Wirkung hat. Auf diese Tatsache wird im Quran mit dem Vers "Und von Himmel senden Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprießen." (Sure 31:10 – Luqman) hingewiesen.