Tag Archive: Lohn


25 ذو القعدة 1431
02 نوفمبر 2010

بِسْمِ اللهِ الرَّحْمنِ الرَّحِيمِ
Im Namen ALLAHs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

 

الســلام عــلــيـــكــــم و رحــمــة الله و بـــركــاتــه
As salamu aleikum warahmatuALLAHi  wabarakatuh liebe Schwestern,


InshaALLAH gehts euch allen gut und ihr seid bei starkem Iman!

Es gehört zu den Bestimmungen ALLAHs einigen Tagen, Nächten und Monaten einen Vorzug über andere Zeiten zu gewähren und dementsprechend die in ihnen verrichteten Taten eine besondere Bedeutung beizumessen.
Zu den bevorzugten Zeiten gehören die vier heiligen Monate. Einer von ihnen ist der Monat Dhul-Hidschah, wobei die ersten zehn Tage dieses Monats noch zusätzlich von besonderer Wichtigkeit gekennzeichnet sind. So sagte Muhammad (sallaALLAHu ´aleihi wa sallam) diesbezüglich:
Die besten Tage im Diesseits sind die (ersten) zehn Tage (von Dhul-Hidschah).“ [Sahih-At-Targhib-wat-Tarhib]
In wenigen Tagen beginnt inshaALLAH der Monat Dhul Hidschaa und somit die besten zehn Tage des Diesseits. Bezüglich der Besonderheit der Verrichtung guter Taten in den ersten zehn Tagen vom Monat Dhu-Hidschah werden u.a. folgende Hadithe überliefert. So sagte der Gesandte ALLAHs (sallaALLAHu ´aleihi wa sallam):
Es gibt keine Tage, an denen die gute Tat ALLAH lieber ist, als an diesen zehn Tagen (…)” [Al-Bukhary]
Und:

Es gibt keine Tat, die bei ALLAH reiner (besser) ist, noch für die man größeren Lohn bekommt, als Gutes, das man in den zehn Opfertagen verrichtet (…). [Sahih-At-Targhib-wat-Tarhib]
Damit haben gute Taten, die an diesen Tagen verrichtet werden, einen besonderen Stellenwert und werden mehr belohnt, als dass sie zu einer anderen Zeit verrichtet werden.

Aus diesem Grunde sollten wir in diesen Tage unsere Pflichten sorgfältiger ausführen, vermehrt von den Sünden Abstand nehmen (da die Sünden in den heiligen Monaten schwerwiegender bestraft werden) und vermehrt freiwillige Taten verrichten, um unser Hassanat-Konto reichlich zu füllen.
Diese 10 Tage sind eine hervorragende Gelegenheit, viel Belohnung zu erreichen und großen Nachteil erfährt gewiss jener, der diese Tage einfach an sich vorbei ziehen lässt und bzgl. ihrer Wichtigkeit unachtsam ist.
Unter diesen Tagen ist der Tag ´Arafah. Wer an diesem Tag fastet, dem werden die Sünden von 2 Jahren vergeben. Und am 10. Tag ist unser Festtag.
Eine ausführliche Lektüre (Beweise zur Besonderheit und welche Gottesdienste sollte man verrichten) zu diesem äußerst wichtigen Thema findet Ihr unter:
Vergesst nicht: Die Tage beginnen inshaALLAH in Kürze und jede Stunde, die ungenutzt bleibt, ist eine verlorene Stunde.
Und wenn ihr eure Geschwister über diese Tage in Kenntnis setzt und sie zum Guten anregt, dann werdet ihr jedes Mal mitbelohnt, wenn diese Person eine gute Tat verrichtet, ohne dass ihr Lohn verringert wird.
Die Gnade ALLAHs ist wirklich unermesslich, AlhamduliLLAH.

 

والســلام عــلــيـــكــــم و رحــمــة الله و بـــركــاتــه

Das Totengebet ist für die Muslime ein Gemeinschaftsgebet.
Das bedeutet, dass man es nicht alleine verrichtet, sondern
mit einer Gruppe von Muslimen.

Ablauf des Gebetes

Das Gebet enthält vier Tekbir (Allahu akber – Allah ist der größte).
Dazu werden die Hände an die Ohren gehoben und der Tekbir gesprochen.
Das besondere beim Totengebet ist, dass es nur im Stehen verrichtet wird.
Man geht beim Totengebet nicht in die Ruku und Niederwerfung.

Die Leiche liegt aufgebahrt vor der Gemeinde.

Der Tote darf kein Schahid (Märtyer) sein.

Wenn der Vorbeter (Imam oder Hoca) den Tekbir spricht,
tut das die Gemeinde ihn nach. Nun liest jeder für sich die Al-Fatiha Sure.

Der Imam hebt danach die Hände und spricht den zweiten Tekbir.
Die Gemeinde folgt ihn dabei wieder.
Danach spricht jeder für sich die Segenswünsche (Dua) al-salavat.

Nun hebt der Imam zum dritten mal die Hände und spricht wieder mit lauter Stimme den dritten Tekbir. Die Gemeinde folgt ihn wieder.
Nun spricht jeder für sich ein Dua für den Toten.
Dieses Dua kann in etwa lauten, dass man Allah bittet, ER möge den Verstorbenen seine Sünden vergeben und
das ER ihn ins Paradies eingehen lässt.

Der Imam hebt danach zum vierten und letzten mal die Hände zu den Ohren und spricht den Tekbir. Die Gemeinde folgt ihn wieder dabei.
Nun spricht jeder für sich selber ein Dua,
dass aber für ihn selber und für die muslimische Gemeinde ist.

Nach der Dua wendet der Imam und die Gemeinde folgt ihm nach,
das Gesicht nach rechts und spricht dabei den Selam-Gruß.
Anschließend dreht er seinen Kopf nach links (die Gemeinde folgend)
und spricht wiederum den Selam-Gruß.
Das Totengebet ist nun beendet.

Das Totengebet:

Der Imam stellt sich mit dem Gesicht nach Mekka so am Sarg des verstorbenen Mannes hin, daß er etwa hinter der Mitte des Körpers steht, bei Frauen jedoch hinter dem Oberkörper. Die übrigen Gäste stellen sich wie bei allen Gebeten üblich in Reihen hinter den Imam.

Die Hände werden bis in Kopfhöhe erhoben:

Allahu Akbar
(Gott ist der Größte)
Aschhadu-alla ilaha
(Ich bezeuge, daß es keinen Gott gibt außer Gott)
illa-llah
(außer Gott)
Aschhadu-anna Muhammadan rasulu
(Ich bezeuge , daß Mohammed der Gesandte)
llah
(Gottes ist.)
Allahu Akbar
(Gott ist der Größte)
Allahumma salli ala Muhammadin
(O Gott, segne Muhammed und nimm)
wa ala alihi
(ihn in Dein Schutz)
Allahu Akbar
(Gott ist der Größte)
Allahumma-ghfir lillmuminina
(Unser Herr, verzeihe den Gläubigen,)
wa-l muminat
(Männern und Frauen.)
Allahu Akbar
(Gott ist der Größte)
Allahumma-ghfir
(Unser Gott)
lihada-l- majjit
(verzeihe diesem Toten.
lihadihil majjit
(verzeihe dieser Toten)
Allahu Akbar
(Gott ist der Größte)

http://www.iphpbb.com/foren-archiv/2/102400/102400/das-totengebet-im-islam-33655528-5855-178.html

´Aisha (r) berichtete: Der Gesandte Allahs sallallahu ´alayhi wa sallam sagte: „Es gibt keinen (guten) Verstorbenen,
für welchen eine Gemeinde von hundert (guten) Muslimen das Totengebet verrichtet und Allah um Vergebung für ihn bittet,
deren Fürbitte nicht erhört werden würde.“ (Muslim)

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:
„Wer immer mit einem Beerdigungszug eines Muslims zieht – nur weil er gläubig ist und mit dem Lohn Allahs rechnet – und sich dort solange aufhält, bis das Totengebet verrichtet und die Beerdigung vollzogen worden sind, der kehrt zurück mit einem zweiteiligen Lohn, wobei jeder Teil davon soviel wie der Berg von Uhud ausmacht. Wer jedoch das Totengebet verrichtet und vor der Beerdigung umkehrt, kehrt nur mit einem Teil davon zurück. „(Bu)