Archive for Februar, 2010


Massaker in Gaza

Das Massaker an der Familie As-Samouni- 29 Märtyrer

Veröffentlicht am 07/02/2010 von help4muslims
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Wie die Familie Samouni aus dem Viertel Zaytoun 29 Angehörige verlor

von Amy Goodman

11.01.2010 — Democracy Now! / ZNet

Ein Jahr nach den israelischen Angriffen auf Gaza erinnern wir
uns an den tödlichen Angriff auf das Viertel Zaytoun. In diesem
Bauernviertel von Gaza-Stadt lebt die Familie Samouni, die bei dem
Angriff 29 Angehörige verlor. Anjali Kamat und Jacquie Soohen besuchten
die Überlebenden der Familie im März 2009.

Anjali Kamat:

Nun zu Gaza, wo an diesem Wochenende mindestens fünf Palästinenser
bei israelischen Angriffen starben. Drei der Toten gehörten angeblich
der Gruppe ‘Islamischer Dschihad an’. Sie starben am Sonntagabend bei
einem israelischen Luftangriff. Mindestens zwei Menschen wurden zuvor
am Samstag von israelischen Soldaten erschossen – nahe der nördlichen
Grenze (von Gaza). Die Angriffe erfolgten, nachdem Premierminister
Netanjahu vor einem möglichen Wiederaufflammen der Raketenangriffe aus
Gaza gewarnt hatte. Er sagte, in der vergangenen Woche seien 20 Raketen
bzw. Mörsergranaten eingeschlagen. Auf israelischer Seite gab es keine
Verletzten.

Amy Goodman:

Ebenfalls an diesem Wochenende teilte Ägypten mit, dass es keine
weiteren humanitären Hilfskonvois über Ägypten nach Gaza durchlassen
werde. Am Freitag wurde der britische Parlamentsabgeordnete George
Galloway, der den Viva-Palestina-Hilfskonvoi geleitet und
schließlich nach Gaza gebracht hatte, aus Ägypten abgeschoben. Ägypten
erklärte ihn zur “persona non grata” und verwies auf Zusammenstößen mit
ägyptischen Sicherheitskräften, zu denen es in Grenznähe gekommen war.

Zudem wird Ägypten für den Beschluss kritisiert, entlang seiner
Grenze zu Gaza eine unterirdische Mauer bauen zu wollen. Dadurch würde
sich die Blockade gegen die 1,4 Millionen Palästinenser von Gaza weiter
verschärfen. Seit mehr als zweieinhalb Jahren leben diese Menschen
unter Belagerung

Anjali Kamat:

Wir erinnern uns nun an den tödlichen Angriff auf ein Viertel in
Gaza, der sich vor einem Jahr ereignete. Die Samouni-Familie lebt in
einem Bauernviertel von Gaza-Stadt. Sie verlor bei jenem Angriff 29
Angehörige. Im März 2009 besuchte ich die überlebenden Mitglieder der
Familie:

Report vom März 2009

Anjali Kamat:

Als wir nach Zaytoun kommen, hören die Obstgärten im Südosten von
Gaza-Stadt abrupt auf. Wir sind unterwegs an jenen Ort, an dem sich
eines der schlimmsten Massaker des israelischen Angriffs auf Gaza vor
einem Jahr abgespielt hat. Vor zwei Monaten (Anfang Januar 2009) wurde
Zaytoun bombardiert. Noch immer wirkt das Bauernstädtchen wie
ausgestorben: Abwasserpfützen, gebrochene Rohre, aufgewühltes
Ackerland, zerstörte Hühnerställe, Häuser, die dem Erdboden
gleichgemacht wurden und Schuttberge überall.

Ein junger Mann namens Fadi Samouni führt uns durch sein Viertel und zeigt, wo die Häuser seiner Verwandten gestanden haben.

Fadi Samouni (Übersetzung):

Das hier war das Haus von Fares As Samouni. Das Haus dahinter
gehörte seinem Sohn, Wael As Samouni. Das war das Haus von Nafez As
Samouni, daneben das von Saleh As Samouni, und daneben die Häuser von
Ziyad As Samouni, Abu Khalil As Samouni, Jihad As Samouni und Hamed As
Samouni. Das hier war das dreistöckige Haus von Asad Samouni und hier
stand das von Azzat – auch er ein Samouni.

Anjali Kamat:

Der israelische Angriff auf Zaytoun traf die Familie Samouni
besonders hart. Sie verlor bei den Luft- und Bodenoperationen (der
Israelis) Anfang Januar 29 Angehörige. 21 von ihnen wurden in einem
Gebäude getötet, in dem sie Schutz gesucht hatten. Tags zuvor hatten
israelische Soldaten ihnen befohlen, sich in dieses Haus zu begeben. 8
weitere Angehörige starben bei separaten Vorkommnissen.

Hamed Samouni ist einer der Überlebenden. Er berichtet, wie alles begann – am Morgen des 4. Januar 2009.

Hamed Samouni (Übersetzung):

Beim erstenmal kamen sie mit Apache-Hubschraubern. Sie kamen zuerst
in dieses Haus hier. Ich hörte den Lärm auf dem Dach und dachte,
vielleicht ist es der Widerstand. Sie kamen durch das Dach, drangen
ein, während alle schliefen. Die Israelis traten die Türen ein – mit
gezogenen Waffen. Sie sagten, alle müssten die Arme hochheben. Sie
durchsuchten alles und verbanden den Leuten die Augen.

Anjali Kamat:

In den darauffolgenden Stunden warfen Flugzeuge Bomben ab. Die
Familien rannten, um Schutz vor den Fliegern und den Bomben über ihren
Köpfen zu suchen. Sie gingen von Haus zu Haus – auf der Suche nach
Sicherheit. Viele der Überlebenden berichten uns, dass die israelischen
Soldaten circa 100 Zivilisten befohle hatten, sich in ein bestimmtes
Haus zu begeben. Es war das Haus von Wael As Samouni. Ihre Berichte
wurden durch mehrere unabhängige Untersuchungen – unter anderem durch
den Goldstone-Report – bestätigt.

Die 38jährige Bäuerin Naheel Abdallah As Samouni erzählt, wie ihre
Familie – nachdem sie aus ihrem eigenen Haus geflohen war -, in Waels
Haus kam.

Naheel Abdallah As Samouni (Übersetzung):

Wir entkamen in das Haus unseres Nachbarn, Abu Salah As Samouni. Es
war aus Beton gebaut. Wenige Sekunden, nachdem wir dort eingetroffen
waren, wurden das Bombardement und die Schießereien heftiger. Die
israelischen Soldaten brachten die Familien von Rashad und Ibrahim in
das gleiche Haus. Wir waren nun rund 60 Personen. Alle weinten und
hatten schreckliche Angst. Nach einigen Sekunden kamen die Israelis zur
Tür herein und sagten, wir müssten hier raus. Sie wiesen die Männer an,
ihre Hemden hochzuziehen und führten Leibesvisitationen durch. Wir
hatten solche Angst; wir rannten barfuß auf die Straße und suchten
Zuflucht im Haus von Wael As Samouni.

Anjali Kamat:

Auch Fadi Samouni ging in das Haus von Wael.

Fadi Samouni (Übersetzung):

Gegen 5 Uhr 30 wurde das Bombardement wieder stärker. Die ganze
Nacht über waren Flugzeuge über unsere Köpfe geflogen. Ich und meine
Familie wollten aus dem Haus fliehen. Als ich gerade die Tür öffnen
wollte, schlugen zwei Bomben in das Haus ein. Wir flohen in das Haus
von Abu Salah – möge Gott ihm gnädig sein. Nach 5 Minuten brach im 3.
Stock des Hauses ein Feuer aus. Drei von uns – Ahmad, Salah und ich –
schafften es hinaus. Wir entkamen und rannten zu Wael As Samounis Haus.
Dort geschah das Massaker.

Anjali Kamat:

Auf dem Weg zu diesem Haus rannte Fadi einer Gruppe Bewaffneter in
die Arme, die er zunächst – aufgrund ihrer Kleidung – für
palästinensische Militante hielt.

Fadi Samouni (Übersetzung):

Wir stießen auf 6 (israelische) Soldaten. Zuerst hielten wir sie für
Widerstandskämpfer und sagten, sie sollten von hier verschwinden. Sie
richteten ihre Gewehre auf uns und befahlen uns näherzukommen. Als wir
uns näherten, befahlen sie uns niederzuknien. Sie durchsuchten uns sehr
gründlich und fragten, wer hier in der Gegend bei der Hamas sei und wer
beim ‘Islamischen Dschihad’. Wir sagten, wir gehörten keiner
Gruppierung an. Alle hier seien Bauern oder Taxifahrer, wie sie ja
sehen könnten.

Anjali Kamat:

Den Rest des Tages drängten sich Dutzende Familienmitglieder im Haus
von Wael As Samouni, das noch im Bau war. Sie hatten sehr wenig Wasser
und Essen. Draußen durchstreiften israelische Panzer die Straßen.

Die Bombardierung begann in aller Frühe am nächsten Morgen. Lamya
Samounis Sohn Hamdi war einer der Ersten, die getötet wurden. Er war
mit einigen anderen nach draußen gegangen, um Feuerholz zu suchen und
um Verwandten zu helfen, die im nahen Obstgarten festsaßen.

Lamya Samouni (Übersetzung):

Einige Leute befanden sich zwischen den Bäumen. Sie wohnten in den
Bäumen, hatten sich ein Zimmer in den Bäumen eingerichtet. Sie sagten:
“Rettet uns. Wir wollen mit euch gehen”. Sie mussten zwei Steine
wegräumen. Mein Sohn Hamdi und ein anderer junger Mann – Mohammad
Ibrahim Al Samouni – begannen, diese Steine wegzuräumen, als die Bombe
fiel. Sie traf Mohammad und Hamdi.

Anjali Kamat:

Dann schlug ein weiteres Geschoss ein. Das Haus von Wael As Samouni
war voller Menschen, fast 100 Zivilisten. Naheel schildert den
Schrecken, als das Haus erneut mit Granaten angegriffen wurde.

Naheel Abdallah As Samouni (Übersetzung):

Binnen Sekunden schlug eine weitere Bombe aus Norden kommend ein.
Wir fielen alle zu Boden und schrien vor Angst. Wir hatten extreme
Angst. Die Männer sagten, wer noch laufen kann, solle sofort hier raus.
Aber bevor ich gehen konnte, wurde mein Mann verwundet. Er sagte: “Mein
Bein ist weg”. Ich sagte: “Was meinst du mit “weg”?” Ich nahm meinen
Schleier ab und versuchte damit, die Blutung zu stillen. Aber er war
sehr schwer verletzt und verlor das Bewusstsein.

Anjali Kamat:

In all dem Chaos nach der Bombardierung – Rauch und Staubwolken -,
flohen die, die noch konnten, aus dem Haus. Sie glaubten, die anderen
im Haus seien alle tot. Aber unter dem Schutt und den Leichen lagen
noch Lebende – auch der Mann von Naheel – Nafez As Samouni – lebte noch.

Nafez As Samouni (Übersetzung):

Ich sagte zu meiner Frau: “Ich bin verletzt. Ich bin verwundet”. Sie
sagte: “Was soll ich tun? Die Leute wollen hier raus”. Es waren über
100 Menschen in dem Haus, es war voller Menschen.

Anjali Kamat:

Nafez stand das Schlimmste noch bevor.

Nafez As Samouni (übersetzt):

Einige gingen und einige…. um mich herum lagen zwischen 19 und 25
Tote. Ich verbrachte die nächsten 4 Tage damit, sie zu betrachten.

Naheel Abdallah As Samouni (Übersetzung):

Mein Mann verbrachte 4 Tage unter Leichen. Wir fingen an zu schreien
und zu weinen. Ich dachte, auch er sei ein Märtyrer geworden. Ich sagte
allen, mein Sohn und mein Mann sind zu Märtyrern geworden.

Nafez As Samouni (Übersetzung):

Ich schwöre, dass die Köpfe der Leichen abgetrennt waren. O mein Gott.

Anjali Kamat:

Nafez As Samoudi ist noch immer traumatisiert durch die Zeit, die
er, zwischen den Leichen seiner Angehörigen gefangen, verbringen
musste. Viele der Toten waren Alte, Frauen und Kleinkinder.
Mittlerweile erhielt der ‘Palästinensische Rote Halbmond’ 145 Notrufe
aus Zaytoun, aber die israelischen Bodentruppen ließen die Ambulanzen
nicht in das Viertel hinein.

Fadi Samouni (Übersetzung):

Wenn sie die Ambulanzen gleich zu Beginn durchgelassen hätten, wäre
es nicht passiert. Aber niemand war in der Lage, (auf unsere Notrufe)
zu reagieren.

Anjali Kamat:

Zweieinhalb Tage später, als endlich Hilfe in das Gebiet gelassen
wurde, kam sie zu Fuß. Mediziner kamen zu Fuß und schafften Nafez und
eine handvoll anderer Überlebender auf Eselskarren ins Krankenhaus.
Immer noch weigerten sich die israelischen Truppen, Ambulanzen bis zum
Haus (von Wael) zu lassen.

21 Tote wurden zurückgelassen. Erst am 18. Januar, als der
Waffenstillstand erklärt wurde, konnten die Überlebenden zurückkehren.
Sie fanden die meisten ihrer Häuser sowie ihre Moschee zerstört vor.
Wael As Samounis Haus stürzte nach dem Bombardement über den Toten
zusammen. Hamed As Samouni erinnert sich noch an den Leichengeruch,
während er versuchte, die Toten unter dem Schutt des Hauses
hervorzuziehen.

Hamed Samouni (Übersetzung):

Ich war als Erster an dem Ort, wo die Bombe gefallen war. Eine
kleine Grube, ein Loch, war zu sehen. Ich stieg hinein und fand sie
alle. Sie lagen seit 17 Tagen unter Trümmern. Als wir versuchten, sie
zu bergen, blieb die Haut ihrer Körper an unseren Händen hängen. Wir
zogen ihre verwesenden Leiber mit unseren Händen heraus. All unsere
Bitten um Ambulanzen für diesen Ort und für diese Aufgabe, die wir an
den Roten Halbmond gerichtet hatten, liefen ins Leere.

Anjali Kamat:

Zwei Monate nach dem Massaker ist der Horror der Überlebenden noch immer frisch.

Naheel Abdallah As Samoudi (Übersetzung):

Wir können nicht vergessen, was passiert ist. Die Mädchen weinen
jeden Tag. Sie erinnern sich an ihren Onkel. Es ist wie ein Traum. Wir
wachten auf, und die Israelis standen über uns. Sie brachten uns von
unseren Häusern weg. Bomben gingen auf uns nieder. Wir können noch
immer nicht glauben, was mit uns geschehen ist.

Hamed Samouni (Übersetzung):

Wenn Sie abends um 22 Uhr an diesen Ort kommen, werden Sie Furcht
empfinden, denn es ist jetzt Geisterland. 29 Menschen sind hier zu
Märtyrern geworden. Wie kann man von uns nur erwarten, hierher zu
kommen, hier zu schlafen, zu essen und zu trinken? Selbst Hunde leben
besser als wir.

Anjali Kamat:

Wir trafen ein 8jähriges Mädchen, das mitansehen musste, wie seine
Mutter bei dem Angriff auf Zaytoun starb. Sie steht neben einem Haufen
aus zerstörten Gegenständen. Sie beschreibt, an was sie sich noch
erinnern kann, als das Haus von Wael mit Granaten beschossen wurde.

8jähriges Mädchen (Übersetzung):

Alles brannte. Es gab keine Türen. Wir konnten nicht schlafen,
hatten keine Matratzen, keine Betten, kein Essen. Alles war schwarz.
Rauch drang von draußen herein und setzte sich an der Wand fest. Alle
sind zu Märtyrern geworden.

Ende des Berichts.

Anjali Kamat:

Heute – mehr als ein Jahr später – stehen in dem Gebiet immer noch keine neuen Häuser.

Die Samounis leben weiter im Elend, in Behelfsunterkünften, die sie
aus den Trümmern ihres früheren Lebens zusammengebastelt haben.

Hamed Samoudi (Übersetzung):

Niemand in der Welt interessiert sich für uns. Die Israelis töten
uns. Am Ende geben sie und 200 Schekel oder 500. Das soll unsere
Entschädigung sein – als ob es nur ums Essen und ums Trinken ginge.

Anjali Kamat:

Im Goldstone-Report steht, dass die 21 Zivilisten, die im Haus von
Wael As Samoudi starben, durch israelisches Feuer getötet wurden, das
bewusst gegen sie gerichtet worden sei. Zudem wirft der Report der
Israelischen Armee (IDF) vor, die Evakuierung der Verletzten
willkürlich verhindert zu haben und verhindert zu haben, dass verletzte
Zivilisten Erste Hilfe erhalten konnten. Außerdem wirft der Bericht der
Armee vor, in Zaytoun bewusst Wohnhäuser zerstört zu haben. Die
offizielle Untersuchung der Israelischen Regierung zu den Todesfällen
steht noch aus. Laut der Überlebenden hat Israel bislang keinen Kontakt
zu ihnen aufgenommen, um sie als Zeugen zu befragen. Ein Jahr nach dem
Massaker wartet die Familie Samoudi noch immer auf Gerechtigkeit.

Das war ein Report für Democracy Now! – von Anjali Kamat und Jacquie Soohen von Big Noise Films.

Amy Goodman:

Vielen Dank für diesen Bericht, Anjali.

Anjali Kamat:
Danke.

Amy Goodman Amy
Goodman ist Moderatorin des TV- und Radioprogramms ‘Democracy Now!’,
das aus rund 500 Stationen in Nordamerika täglich/stündlich inte

http://zmag.de/artikel/gaza-bericht-ueber-ein-massaker-bei-dem-israelischen-angriff-vor-ueber-einem-jahr

http://www.gazahelp.wordpress.com

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The difference between sponsoring orphans and adopting them

Many
refugees are entering the USA from Kosova, they may be sponsored by
christain organizations. Some brothers want to sponsor the orphans by
allowing them to live in their homes and feeding them. A scholar here
said that it is Haraam to adopt someone in Islaam, and he discouraged
the people from sponsoring the orphans. My question is, doesn’t Islaam
allow us to adopt the orphans, only that the orphan does not change his
last name, nor is he considered the child of the one adopting him.

Praise be to Allaah.

There is a difference
between adoption and sponsoring orphans. 

A – Adoption means
that a man takes an orphan and makes him like one of his own children,
calling him after him, so that the orphan is not allowed to marry one of the
man’s daughters, and
so the sons of the adoptive father are regarded as brothers of the orphan
and his daughters are regarded as his sisters, and his
(the father’s)
sisters are regarded as his paternal aunts, and so on. This was one of the
things that were done during the first Jaahiliyyah, and some of the Sahaabah
carried the names of their adoptive fathers, as in the case of al-Miqdaad
ibn al-Aswad whose real father’s name was ‘Amr, but he was called ibn (son
of) al-Aswad, after the man who had adopted him.

This continued into
the early days of Islam, until Allaah forbade that, according to a
well-known story. Zayd ibn Haarithah was called Zayd ibn Muhammad, and he
was the husband of Zaynab bint Jahsh, then Zayd divorced her. 

It was narrated that
Anas said: When Zaynab’s ‘iddah came to an end, the Messenger of Allaah
(peace and
blessings of Allaah be upon him)
said to Zayd ibn
Haarithah, “Go and tell her about me (that I want to marry her).” So he went
to her and found her kneading dough. He said, “O Zaynab, good news. The
Messenger of Allaah wants to marry you.” She said, “I will not do anything
until I consult with my Lord.” Then she got up and went to her prayer-place,
then the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him)
came and entered upon her.

 Concerning this,
Allaah revealed the words (interpretation of the meaning): 

“And (remember)
when you said to him (Zayd bin Haarithah the freed‑slave of the Prophet) on
whom Allaah has bestowed grace (by guiding him to Islam) and you (O Muhammad
too) have done favour (by manumitting him): ‘Keep your wife to yourself, and
fear Allaah.’ But you did hide in yourself (i.e. what Allaah has already
made known to you that He
will give her to you in marriage) that which Allaah
will make manifest, you did fear the people (i.e., their saying that
Muhammad married the divorced wife of his manumitted slave) whereas Allaah
had a better right that you should fear Him. So when Zayd had accomplished
his desire from her (i.e. divorced her), We gave her to you in marriage, so
that (in future) there may be no difficulty to the believers in respect of
(the marriage of) the wives of their adopted sons when the latter have no
desire to keep them (i.e. they have divorced them). And Allaah’s Command
must be fulfilled”

[al-Ahzaab 33:37] 

(Narrated by Muslim,
1428) 

B – Allaah has
forbidden adoption because it causes knowledge of people’s lineage to be
lost, and we have been commanded to preserve people’s lineage. 

It was narrated from
Abu Dharr (may Allaah be pleased with him) that he heard the Prophet (peace
and blessings of Allaah be upon him) say: “There is no man who knowingly
calls himself after someone other than his father but he has committed kufr.
Whoever claims to belong to people to whom he has no ties of blood, let him
take his place in Hell.” 

(Narrated by
al-Bukhaari, 3317; Muslim, 61) 

What is meant by
“committed kufr” is that he has done an act of kufr, not that he is beyond
the pale of Islam.

This may generate
hatred and resentment between the adopted son and the children of the
adoptive father, because it will cause them to lose out on something that is
rightfully theirs, which will go to this orphan unlawfully who they know is
not entitled to it as they are. 

Sponsoring an orphan
means that a man brings the orphan to live in his house, or he sponsors him
somewhere other than his house, without giving him his name or forbidding
that which is permitted or permitting that which is forbidden, as is the
case with adoption. Rather the one who sponsors an orphan is doing a
generous deed. So there can be no comparison between one who sponsors an
orphan and one who adopts a child, because of the great difference between
them and because sponsoring orphans is something which is encouraged in
Islam. 

Allaah says
(interpretation of the meaning): 

“…And they ask you
concerning orphans. Say: The best thing is to work honestly in their
property, and if you mix your affairs with theirs, then they are your
brothers. And Allaah knows him who means mischief (e.g. to swallow their
property) from him who means good (e.g. to save their property). And if
Allaah had wished, He could have put you into difficulties. Truly, Allaah is
All-Mighty, All-Wise”

[al-Baqarah 2:220] 

The Messenger

(peace and blessings of Allaah be upon him) said that sponsoring orphans is
a means of being together with him in Paradise. 

It was narrated that
Sahl ibn Sa’d said: The Messenger of Allaah (peace and blessings of
Allaah be upon him) said: “I and the one who sponsors an orphan will be like
this in Paradise” – and he gestured with his index and middle fingers,
holding them slightly apart. 

(Narrated by
al-Bukhaari, 4998) 

But we must point out
that when these orphans reach adolescence, they must be separated from the
wives and daughters of the sponsor. We should not do good with one hand and
do evil with the other. We should also note that the one who is sponsored
may be an orphaned girl and she may be beautiful and may become attractive
before adolescence, so the sponsor must watch his sons lest they fall into
doing haraam things with the orphans, because this could happen and be a
means of causing mischief which it will be difficult to put right. 

We encourage our
brothers to sponsor orphans, for this is something that is rarely done
except by those whom Allaah has made righteous and caused them to love good
and feel compassion for the orphans and the poor, especially our brothers in
Kosova and Chechnya who are faced with hardship and difficulties. We ask
Allaah to relieve them of their distress.

 And Allaah knows
best.

Islam Q&A
Is he regarded as sponsoring an orphan if he simply pays money to a charity that sponsors orphans?

I
sponsor an orphan through Jama’iyyat al-Birr in Jeddah, paying 200
riyals a month which is given to the mother of the child through them.
I am not responsible for anything else concerning the child apart from
paying this money. Is this what the Prophet (peace and blessings of
Allaah be upon him) enjoined when he said, “I and the one who sponsors
an orphan will be in Paradise”? Please advise me, may Allaah reward you
with good.

Praise be to Allaah.
 

Firstly: sponsoring an orphan is one of the righteous deeds
which Islam encourages us to do and tells us are among the means of entering
Paradise, and indeed of attaining the highest positions therein. There is
sufficient encouragement for the believer to do these actions in the words
of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): “I and the
one who sponsors an orphan will be in Paradise like these two” – and he
gestured with his forefinger and middle finger, holding them apart.
Al-Bukhaari, 5304. 

Ibn Battaal (may Allaah have mercy on him) said: “It is a
duty for the one who hears this hadeeth to act upon it, so that he will be
with the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) in
Paradise.” (Quoted by Ibn Hajar in Fath al-Baari, 10/436. 

Secondly: spending money on an orphan is something that is
encouraged in particular. The Prophet (peace and blessings of Allaah be
upon him) said: “This money is fresh and sweet. Blessed is the wealth of the
Muslim, from which he gives to the poor, the orphan and the wayfarer” or as
the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said it.
Narrated by al-Bukhaari, 1465; Muslim, 1052. 

But this spending is not the be-all and end-all of the
sponsorship that is encouraged in Islam, for which a person is promised a
high status in Paradise, rather it is just one kind and one aspect of
sponsorship and kind treatment of the orphan until he grows up. Rather
sponsorship in the complete sense means looking after him, guiding him with
regard to his religious and worldly affairs, educating him, and treating him
kindly until he is no longer regarded as an orphan (i.e., when he reaches
adulthood). Ibn al-Atheer said: “The sponsor is the one who takes care of
the orphan’s affairs and brings him up.” Al-Nihaayah, 4/192.  In
Riyaadh al-Saaliheen, al-Nawawi (may Allaah have mercy on him) defined the
sponsor of an orphan as being the one who takes care of his affairs. The
commentator on this book said: (that means) his religious and worldly
affairs, by spending on him, clothing him, etc. Daleel al-Faaliheen,
3/103. Shaykh Ibn ‘Uthaymeen (may Allaah have mercy on him) said: Sponsoring
an orphan means taking care of his religious and worldly interests, teaching
him and guiding him etc with regard to religious matters, and taking care of
his food, drink, shelter and other worldly concerns. Sharh Riyaadh
al-Saaliheen, 5/113. 

The religious and educational affairs of the orphan both come
under the heading of sponsorship; it is not only the matter of material,
worldly interests. Indeed, these (religious and educational interests) are
more important, just as a father’s educating and disciplining his children
is more important than his simply spending on them. Shaykh Ibn Sa’di said –
concerning a man educating his children: When you feed them, clothe them and
train them physically, you are fulfilling their rights for which you will be
rewarded; by the same token, when you train them spiritually and impart
beneficial knowledge to them, and guide them towards good morals and manners
and warn them against the opposite, you are also fulfilling rights which are
even more important.” Bahjat Quloob al-Abraar, 128. 

This is the true sponsorship of an orphan, bringing him up
like one’s own son, which is not limited to feeling compassion for him and
being kind to him, and teaching him and disciplining him and educating him
in the best manner. Fayd al-Qadeer by al-Manaawi, 1/108. 

Al-‘Iraaqi (may Allaah have mercy on him) wondered whether
this was the reason why the one who sponsors an orphan would be close to the
Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) in Paradise. He
said: “Perhaps the reason why the one who sponsors an orphan will be so
close to the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) in
Paradise is because a Prophet (peace and blessings of Allaah be upon
him) is usually sent to people who do not know about Allaah and the true
religion, so a Prophet is like a sponsor, teacher and guide for them, and
the one who sponsors an orphan is taking care of one who does not understand
his religion, or even his worldly affairs, so he guides him, teaches him and
disciplines him. (Quoted by al-Haafiz in al-Fath, 10/437. 

Moreover, limiting it to spending, especially when the orphan
is far away, deprives the sponsor of one of the means of softening the heart
and meeting needs, which is embracing the orphan and treating him kindly.
The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Bring
the orphan close to you, wipe his head and give him some of your food, for
that will soften your heart and fulfil your need.” Al-Silsilah
al-Saheehah, 854. 

The point is that the best way of sponsoring an orphan is for
a man to bring him in with his own children, and raise him as he raises
them, and spend on him as he spends on them. 

If the sponsor cannot afford to spend on the orphan, or if
the orphan has enough wealth to be independent of means, and a man brings
him in with his own children, this is good, even if it is lower in status
than the first suggestion. This is one of the greatest types of sponsorship,
and serves one of its greatest aims. Al-Nawawi (may Allaah have mercy on
him) said: “This virtue is attained by the one who sponsors an orphan from
his own wealth or from the orphan’s wealth under legitimate shar’i
guardianship. Quoted by Ibn ‘Alaan in Daleel al-Faaliheen, 3/104. 

If a man has wealth from which he can spend on an orphan, as in the
case of the person asking this question, then he is doing something
very good in sha Allah, and it will be sufficient to protect him from
the fitnah (trial, temptation) of wealth and stinginess. And it will
fulfill the condition stipulated by the Prophet (peace and blessings of
Allaah be upon him): “… from which he gives to the poor, the orphan and
the wayfarer.” But this is not sponsorship in the fullest sense, for
which a person is promised closeness to the Prophet (peace and
blessings of Allaah be upon him) in Paradise. But if he has a pure and
sincere intention he may achieve thereby that which he could not attain
by his deeds. It was narrated from Anas (may Allaah be pleased with
him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) was
on a campaign and he said: “There are people whom we have left behind
in Madeenah, but we did not travel though any mountain pass or valley
but they were with us. They were detained by some excuse.” Narrated by
al-Bukhaari, 2839.

Sheikh Al-Munajid, IslamQA

http://islam-qa.com/en/ref/47190/orphan