Archive for August, 2007


Islamische Zitate

                                                                   Islamische Zitate & weise Sprüche

Zusatzinfo: Die Zitate sind nicht alle von Muslimen oder islamischen Quellen, jedoch enthalten sie alle Weisheiten, von denen man lernen kann!

„Wer hoch fliegt, kann tief fallen.“

 

„Die Summe unsrer Existenz, durch Vernunft dividiert, geht niemals rein auf, sondern immer bleibt ein wunderlicher Rest.“

 

„Die Muslime sind wie ein Körper. Wenn ein Köperteil schmerzt, so können die anderen Köperteile nicht in Ruhe schlafen.“

 

„Es gibt nichts, welche mehr verdient in Gefangenschaft gehalten zu werden, als die Zunge.

 

„Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen – ein Ozean.“

 

„Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.“

 

„Das Wissen ist in Zeiten der Einsamkeit ein tröstender Freund, es ist der beste Begleiter auf Reisen, und es ist der innere Freund, der zu dir in der Zurückgezogenheit spricht.“

 

„Die Welt ist Dunkelheit;  Wissen ist Licht;  aber Wissen ohne Wahrheit ist nichts als ein Schatten.“

 

 

„Es gibt 4 Arten von Menschen auf dieser Welt, welche einer Konversation beiwohnen:

1. Einer, der nichts weiß, und er selbst weiß, dass er nichts weiß. Ist ein Student, lehre diese Person.

2. Einer, der weiß, und Andere wissen, dass er weiß. Ist ein Lehrer, lerne von dieser Person.

3. Einer, der weiß, und er selbst weiß nicht, dass er weiß. Ist bescheiden, ermutige diese Person.

4. Einer, der nichts weiß, und er weiß nicht, dass er nichts weiß. Ist dumm, meide diese Person.

Behalte dies im Hinterkopf bei einer Konversation, es kann dich zu produktiven Gesprächen leiten.“

 

 

„Islam gleicht der Sonne man kann sie nicht auspusten; gleicht dem Tag, der nicht zur Nacht wird wenn man die Augen schließt, wer es tut schadet sich selbst.“

 

 

„Wer nicht lebt wie er glaubt, der wird glauben wie er lebt.“

 

 

„Die Wahrheit bleibt immer die Wahrheit, jedoch darf man sie nicht immer und überall von sich geben.“

 

„Die Person, die ich am meisten mag ist jene, die mich auf meine Fehler hinweist.“

 

 

„Wenn jemand bemerkt „Was für ein exzellenter Mensch du bist!“, und dies gefällt dir mehr als wenn er bemerkt „Was für ein schlechter Mensch du bist!“; dann wisse, dass du noch immer ein schlechter Mensch bist.“

 

 

„O Muslim, du schimpfst über deinen muslimischen Bruder oder über deine muslimische Schwester, welche nicht nach dem Islam lebt. In deinem Herzen empfindest du einen Hass gegen ihn oder sie, weil wegen ihm oder ihr der Islam von Nicht-Muslimen falsch verstanden wird. Redest über diese deine Geschwister schlecht hinterher. Was würdest du machen, wenn du jemanden siehst der in eine Grube gefallen ist? Würdest du ihn beschimpfen, und einen Hass gegen ihn haben, weil er in diese Grube gefallen ist? Oder würdest du versuchen mit ganzer Kraft ihm zu helfen aus dieser Grube wieder raus zu kommen? Ich glaube, du würdest die zweite Variante auswählen, und ihm einen Seil in die Grube hinunterlassen und ihn so aus dieser Grube befreien. Wieso hilfst du nun deinem Bruder oder Schwester nicht, welche in die Grube der Sünden gefallen ist? Wieso lässt du nicht einen Seil hinunter, um ihn aus dieser Grube zu befreien? Dein Hass und dein Schimpfen werden seinen Zustand nicht verbessern…“

 

„Zeig dich so wie du bist, oder sei so wie du dich zeigst.“

 

„Eine Fähigkeit, die nicht täglich ein Stück zunimmt, geht täglich ein Stück zurück!“

 

„Sei entweder wie du scheinst, oder erscheine so wie Du bist.“

 

„Befasse Dich mit der Religion und der künftigen Welt, damit diese Welt hinter Dir herlaufen möge.“

 

„Wer im Glashaus lebt, soll nicht mit Steinen werfen.“

„Wenn du über Umur-al-Dunja (Angelegenheiten des Diesseits) nachdenkst, so vergleiche dich mit den Ärmsten und Schwächsten dieser Welt, sodann wirst du dich Allah(swt) dankend finden und all seinen Segen und seine Versorgung wahrnehmen. Denkst du jedoch über Umur-al-Din (Angelegenheiten der Religion) nach, so vergleiche dich mit jenen, die den stärksten Iman haben und sich durch ihre Taqwa auszeichnen. Ersteres vermindert deine Begierde nach der Dunja und erhöht deine Zufriedenheit und deinen Iman. Letzteres schützt dich vor Übermut und Stagnation im Din.“

 

 

„Die Leute, die die Glücklichsten im Jenseits sein werden sind diejenigen, die am meisten beschäftigt (mit dem Jenseits) in dieser Welt sind. Die Leute, die am meisten lachen werden sind diejenigen, die am meisten in dieser Welt geweint haben(aus Furcht). Die aufrichtigsten Leute, soweit es den Iman betrifft werden die sein, die am Nachdenklichsten in dieser Welt sind.“

 

„Diese Welt wurde für den Menschen erschaffen, der Mensch aber, wurde für das Jenseits erschaffen.“

 

„Jede Erneuerung ist eine Irreführung, auch wenn sie den Menschen gut zu sein scheint.“

 

„Das Gedenken an ALLAH ist wie das Wasser für einen Fisch. Was passiert wohl mit einem Fisch, wenn er aus dem Wasser raus genommen wird?“

 

„Das irdische Leben ist ein Gefängnis für den Gläubigen und ein Paradies für den Ungläubigen.“

 

„Das irdische Leben ist ein vergänglicher Genuss. Das Beste an diesem Genuss ist eine tugendhafte Ehefrau.“

 

„Niemand soll sich nach dem Tode sehnen weil ihn ein Unglück getroffen hat. Wenn jemand von euch so sehr des Lebens überdrüssig ist, sollte er sagen: „Oh Allah, erhalte mich am Leben, solange das Leben besser für mich ist, und nimm mich (zu Dir), wenn der Tod besser für mich ist.“

 

„Hütet euch vor der Dunya, denn seine Zauberei ist stärker als die von Harut und Marut. Diese beiden konnten einen Mann von seiner Frau trennen, aber die Dunya trennt einen Mensch von seinen Herrn.“

 

„Die Dunya und die Akhira im Herzen eines Menschen sind wie zwei Hälften einer Waage. Wenn die eine schwerer wird, wird die andere leichter.“

 

„Wer Gott recht erkennt, der liebt ihn und wer die Welt recht erkennt, der hasst sie.“

„Nicht solch ein Ding ist die Welt, dass sie es wert wäre, sich um sie zu streiten. Frieden und Sicherheit beider Welten gewinnt man in der Auslegung zweier Worte: Mit seinen Freunden soll man in Freundlichkeit und Güte umgehen, seine Feinde aber mit der Bereitschaft behandeln, mit ihnen Frieden zu schließen.“

 

„“Wenn Erbeutetes als (eigenes) Vermögen angesehen wird, anvertrautes Gut als (persönlicher) Gewinn, Zakat als Strafe, wenn man studiert ohne Religion, wenn der Mann seiner Frau gehorcht und seiner Mutter nicht, wenn er die Nähe seines Freundes sucht und seinen Vater weit von sich weist, wenn die Stimmen in den Moscheen laut werden, der Frevler Herr über seinen Stamm ist, der Führer des Volkes der Verachtetste ist, wenn ein Mann aus Furcht seiner Bosheit geehrt wird, wenn Sängerinnen und Musikinstrumente große Bedeutung erlangen, alkoholische Getränke getrunken werden und die späteren (Generationen) dieser Umma die früheren verfluchen, dann seid gefaßt auf roten Wind, Erdbeben, Finsternis, Mißgestaltung, Geschoßhagel und andere Zeichen, die aufeinanderfolgen wie aufgereihte Perlen, deren Schnur durchschnitten wird und die daraufhin eine nach der anderen herunterfallen.“ (Tirmidhi) „

 

„Sie sagen, dass der Islam durch das Schwert verbreitet wurde, aber es war nicht nur irgendein Schwert… es war, welches die Gefährten(r) benutzten. Dieses war so scharf, dass es das Herz vom Feind durchdrungen hat; dieses besondere Schwert war ihre “Akhlaq” (Benehmen).“

 

„Gibst du vor, Mich (Allah) zu lieben? Wisse, dass deine Liebe für Mich nur die Folge Meiner Liebe für dich ist. Du liebst den, der ist. Aber Ich habe dich geliebt, als du nicht warst.“ Allah (swt)

 

„Und gibst du vor, zu versuchen dich Mir zu nähern und dich in Mir zu verlieren? Wisse, Ich suche dich noch mehr, als du Mich suchst. Ich habe dich gesucht, damit du Meine Gegenwart erleben kannst ohne einen Vermittler…“Allah(swt)

 

„Es liegt alle wahre Glückseligkeit, reine Freude, angenehmer und ungetrübter Genuss mit Sicherheit in der Gotteserkenntnis und der Gottesliebe. Eines kann ohne das andere nicht sein. Wer Gott den Gerechten kennt und liebt, empfängt ohne alle Grenzen Glückseligkeit, Gnadengeschenke, Licht und (die Erkenntnis) der Geheimnisse entsprechend seinen Fähigkeiten oder Taten. Wer Ihn nicht wirklich kennt und liebt, muss hingegen physisch wie psychische Qualen, Leiden und Sorgen ohne alle Grenzen erfahren.“

 

„Wenn dein Herz gut ist, werden deine Taten gut sein.“ (‚Ali(r))

 

„Das Reichsein versteht sich nicht als der Besitz von vielen Gütern, vielmehr besteht das Reichsein aus der Tugend der Genügsamkeit, die sich der Mensch zu Eigen macht.“

 

„Reich ist der, dessen Ego (Nafs) reich (genügsam) ist.“

 

„Wenn du La ilaha-illaAllah verstehst, wird alles für dich einen Sinn ergeben.“

 

„Sprich: Der Tod, vor dem ihr flieht, wird euch mit Sicherheit einholen.“

 

 

„Gibt es eine Möglichkeit, den Tod zu töten, so- dass nun der Verfall der Welt entfällt, menschliche Schwäche und Armseligkeit aufgehoben und die Pforte des Grabes verschlossen werden, dann sage es mir; ich höre. Wenn nicht, dann schweig!… In der großen Moschee des Kosmos erklärt der Qur-an den Kosmos. Lauschen wir ihm! Lassen wir uns von seinem Licht erleuchten! Handeln wir nach seiner Rechtleitung. Er sei unser immer währendes Gebet! In der Tat ist er das Wort und als solches wird er bezeichnet. Er ist die Wahrheit. Er spricht die Wahrheit. Er zeigt die Tatsachen auf und strahlt das Licht seiner Weisheit a

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Der edelste (Grad) des Glaubens (Îmân) ist es, zu wissen, dass Allah mit dir ist, egal wo du bist.“
us.“

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Dem Manne reicht die Sünde, über alles was er gehört hat, zu tratschen.“ <<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Geizig ist der, in dessen Gegenwart ich erwähnt werde und der kein Salawât (Allâhumma salli ala sayyidina Muhammad …) für mich spricht.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„O Allah, ich nehme Zuflucht bei Dir vor nutzlosem Wissen, vor der Tat, die nicht emporgehoben (von Dir angenommen) wird und vor dem Gebet (Du`a), das nicht erhört wird.“<<

im Original: „Allâhumma innî a`ûzu bika min `ilmin lâ yanfa`u, wa amalin lâ yurfa`u, wa du`â-in lâ yastajâbu.“

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Erzählt die guten Taten eurer Verstorbenen und lasst ab (zu erzählen) von ihren Sünden.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Steigert freitags tagsüber und in der Nacht die Anzahl von Salawât (Allâhumma salli alâ sayyidinâ Muhammad… ) auf mich.
Wer das tut, für den werde ich Zeuge und Fürsprecher am Tage der Auferstehung sein.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Der Zorn ist vom Teufel (Schaytân); der Teufel ist aus Feuer erschaffen; das Feuer wird von Wasser gelöscht.
Deshalb soll, wenn er einer von euch zornig ist, die rituelle Waschung (Wudû`) verrichten.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Das Gebet in der Gemeinschaft ist 27 Grade höher als das Gebet des einzelnen.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Wer in diesem Leben zwei Gesichter hat (heuchlerisch ist), der wird im Jenseits zwei Zungen aus Feuer haben.“<<

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Das Gelächter in der Moschee ist Finsternis im Grab.“ <<

 

 

>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Kein Bittgebet zwischen Adhân und Iqâma wird abgewiesen.“ <<

 

Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
„Wenn dich deine guten Taten erfreuen und deine Sünden dich traurig machen, dann bist du gläubig (Mu´min).“

 52 – Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
>> Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
„Haltet euch fern von den sieben vernichtenden Sünden.“
Man sagte: „O Gesandter Allahs, und welche sind diese?“
Er sagte: „Diese sind:
Die Beigesellung Allahs,
die Zauberei,
die Tötung eines Menschen, dessen Leben Allah untastbar gemacht hat, es sei denn, dies geschehe nach dem Recht,
ferner das Verzehren des Besitzes eines/r Waisen,
das Verzehren von Zinsen,
die Flucht am Tage der Schlacht
und die Verleumdung der unbescholtenen, arglosen und gläubigen Frauen.“ <<
 

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Die Liebe einer Mutter

Ihre Liebe und Wärme ist in Worten kaum zu beschreiben,
sie tut nur Gutes und lässt sich von ihrem Herzen treiben.
Ihre Fürsorge ist so stark, dass sie sich selbst vergisst,
sie ist jemand, der dich akzeptiert, egal wie schlecht du bist.

Sie freut sich von tiefstem Herzen, wenn es dir gut geht,
und sie weint, wenn das Leben sich mal gegen dich dreht.
Ihr tut es weh, wenn sie fühlt, dass dich was bedrückt,
und sie trauert mit dir, wenn dir mal was missglückt.

Sie achtet auf deine Wünsche, ihre lässt sie im Hintergrund,
dich zu hassen wenn du sie verletzt, ist für sie kein Grund.
Sie wird dich lieben und stets mit offenen Armen empfangen,
sie macht all das, ohne von dir dafür was zu verlangen.

Sie wird zu dir stehen, auch wenn alle gegen dich sind,
auch wenn du was verbrochen hast, bleibst du ihr Kind.
Wer noch auf der Welt kann dir diese Hingabe schenken?
Wer noch auf der Welt wird wie sie so oft an dich denken?

Wenn du mal krank wirst, betet sie für deine Genesung,
und wenn du sie verletzt, kennt sie nichts als Vergebung.
Sie betet stets zu Allah, Er möge dich zu seinem Weg führen,
denn ihre Gebete öffnen dir, so Allah will, all die Türen.

Ihr Herz und ihr Glaube sind die Maßstäbe, mit denen sie misst,
und ihre zarten Hände beruhigen, wenn du aufgebracht bist.
Mit keinem Schatz der Welt kann man sie dafür entlohnen,
sie sorgt sich täglich um dich, ohne sich mal zu schonen.

Ihr Herz bleibt völlig unruhig, wenn du lange weg bleibst,
und sie hört dir zu, wenn du ihr deine Wünsche beschreibst.
Sie ist immer für dich da, sie wird dich nie zurückweisen,
ihre Gebete und ihre Liebe werden dich stets umkreisen.

Du bist ihr Mittelpunkt, nur um dich dreht sich ihr Leben,
sie ist bereit für deine Gesundheit alles zu geben.
Sie ist nie nachtragend und wird dir nie was übel nehmen,
niemand auf der Welt kann jemals ihren Platz einnehmen.

Derjenige, der die Mutter verachtet, ihn wird Allah verachten,
deshalb musst du auf deinen Umgang mit ihr sehr achten.
Sie ist der Schlüssel ins Paradies, also behandele sie gut,
denn wenn sie dich verflucht, dann spürst du Allahs Wut!

Ich bete zu Dir Allah, belohne sie mit Deinem Segen,
sie macht all das für Dich und strebt Deiner Gnade entgegen.
Schenke uns gemeinsam das Paradies, weil wir danach streben,
wenn nicht Du, wer dann kann uns diese Vergebung geben.
 

Rette dich bevor es zu spät ist…

Es war vor langer, langer Zeit ein Mann, der dem Weine frönte. Eines Tages heiratete er ein hübsches Mädchen und wünschte sich ein Kind von ihr, und sie schenkte ihm in der Tat ein prächtiges Töchterchen, das ebenso hübsch wie liebreizend war. Der Mann hatte es sehr gern und war dem Kinde von Herzen zugetan. Kaum war sie zwei Jahre alt geworden, da starb sie, und die Trauer um sie verursachte ihm bitteres Herzeleid.
Eines Abends, nachdem er wieder einmal betrunken eingeschlafen war, träumte er, die Toten hätten sich aus ihren Gräbern erhoben und versammelten sich vor Gott, Dem Mächtigen und Erhabenen. Auch er befand sich unter der Menge. Plötzlich hörte er ein Geräusch hinter sich, und, sich umwendend, gewahrte er zu seinem Schrecken eine Riesenschlange, die sich ihm näherte und den Rachen aufsperrte, um ihn zu verschlingen. Vor Angst und Entsetzen ergriff er schleunigst die Flucht. Während er davon lief, sah er auf einmal einen Greis mit sauberen Gewändern und angenehmem Duft an seinem Wege sitzen. Nachdem er ihn gegrüßt und der Alte seinen Gruß erwidert hatte, bat er ihn: „Gewähre mir Schutz und hilf mir wider die Schlange.“ Der Greis antwortete: „Ich bin schwach und sie ist stärker als ich. Renne vielmehr schleunigst fort. Vielleicht wird Allah der Erhabene jemand zu deinem Dienst stellen, der dich vor der Schlange rettet.“

So floh er weiter, bis er einen der Hügel des Auferstehungsgeländes erklommen hatte, von wo er auf die verschiedenen Stufen der Höllenfeuer hinunterschauen konnte, während die Schlange immer noch auf den Fersen war. Aus Angst vor ihr wäre er beinahe in die Hölle hinuntergefallen. In diesem Augenblick ertönte aus dem Feuer eine Stimme, die rief. „Kehre um, lieber Freund. Du gehörst nicht in die Hölle.“ Da beruhigte sich sein Gemüt. Er lief zum Greis zurück und sprach zu ihm: „Ich habe dich um Hilfe gebeten, Alter, und habe bei dir Schutz gesucht. Du hast dich aber geweigert, mir vor der Schlange Schutz zu gewähren. Warum hast du das getan?“ Weinend entgegnete der Greis: „Hast du nicht gehört, dass ich zu schwach dazu bin? Gehe zu dem Berge dort. In ihm sind die Schätze der Muslime hinterlegt. Vielleicht hast auch du einen Hort in ihm, der dir helfen und dich vor deinem Feinde schützen kann; denn er ist stärker als ich.“

So lief der Mann zu dem Berge hin. Zu seinem Erstaunen sah er, dass er sehr groß war, sowie dass Höhlen in ihn getrieben waren und Vorhänge daran hingen. Jede Höhle hatte einen Vorhang aus purem, Gold, der mit Rubinen, Perlen und Juwelen besetzt war.
Plötzlich verkündete ein Engel: „Hebt die Vorhänge und schauet alle hinunter. Vielleicht hat dieser Bedrängte in euch einen Hort, der ihm zum Schutze vor seinem Feind dienen könnte.“ Da wurden die Vorhänge gehoben, und Kinder mit Gesichtern schön wie der Mond, schauten auf ihn herab. Sie riefen einander zu: „Schauet nur ja alle herunter; denn die Schlange ist ihm bereits nahe, und er ist ratlos.“ Als sie nun alle auf ihn herniederschauten, ließ er seine Blicke schweifen. Da sah er auf einmal sein Töchterchen unter ihnen. Als sie ihn gewahrte, rief sie weinend: „Bei Allah, dies ist ja mein Vater!“ Dann zeigte sie mit der Hand auf die Schlange, worauf diese sich zur Flucht wandte. Dann streckte seine Tochter die Hand nach ihm aus. Er klammerte sich daran, und sie zog ihn dorthin, wo sie war, an einen Ort der jeder Beschreibung spottet. Er dankte Gott, Dem Erhabenen dafür. Seine Tochter aber sprach das Gotteswort (Qur-ân 57:17) „Ist nicht für die Gläubigen die Zeit gekommen, dass ihre Herzen sich demütigen vor der Ermahnung Allahs und vor der Wahrheit, die herabkam?“
Da musste der Mann weinen, und er fragte sie: „Kennt ihr hier den Qur-ân?“ Als sie es ihm bestätigte, bat er sie: „Erzähle mir, was dies für eine Schlange ist, die mich töten wollte.“ – 

 „Lieber Vater“, gab sie ihm zur Antwort: „Die Schlange ist, was du Böses getan hast. Du hast ihm solche Kraft gegeben, dass es dich um ein Haar in die Hölle gestürzt hätte, und wenn du wirklich in sie hineingehörtest, wärest du auch in sie hineingestürzt.“ Auf seine Frage, wer der schwache Greis sei, den er vergeblich um Hilfe gebeten hatte, sagte sie: „Er ist, was du Gutes getan hast. Du hast es dermaßen geschwächt, dass es nichts von dir abwehren kann.“ Schließlich fragte er sie noch: „Und was tut ihr hier?“ Sie antwortete: „Wir bleiben hier, bis die Stunde des Gerichtes schlägt, und warten darauf, dass ihr zu uns kommt. Dann wollen wir Fürsprache für euch einlegen.“
In diesem Augenblick erwachte der Mann aus dem Schlaf. Am nächsten Morgen zerbrach er die Weingefäße und kehrte reuevoll zu Gott dem Erhabenen zurück.
So war dieser Traum der Anlass zu seiner Bekehrung geworden.
Allah aber weiß alles am besten.

Assalamu alaikum

Insha’ALLAH geht es auch allen sehr gut. Ich möchte gerne eine wahre Geschichte hier rein posten, die von der Barmherzigkeit ALLAHs swt handelt. Diese Geschichte habe ich in einem Vortrag von ‚Abdul ‚Adhim ‚Abdurrahman gehört (verzeiht, wenn ich den Namen falsch geschrieben habe).

Bismillah

Es lebte einmal ein muslimischer Mann, der 99 Menschen auf seinem Gewissen hatte. Dieser Mann wollte endlich wieder zurück zu ALLAH swt kehren und wollte wissen was er dafür tun musste. Also ging er entschlossen zum Imam in seinem Dorf und fragte ihn verzweifelt nach Rat. Der unwissende Imam jedoch behauptete es sei aus mit ihm und es gäbe nichts was er tun könnte, um die Vergebung ALLAHs swt zu erlangen. Er versuchte ihm klar zu machen, dass er mit 99 Morden nie mals Vergebung vom Allvergebenden bekommt. Diese Antwort machte ihn so wütend, dass er ihn auch tötete.

Wieder ergriff ihn das schlechte Gewissen und er wollte unbedingt ALLAHs Vergebung bekommen. Er konnte nicht glauben, dass der Allvergebende und Allbarmherzige ihm nicht verzeihen würde, sodass er zum Imam in die Stadt fuhr. Da dieser Imam mehr Wissen hatte als der andere, empfahl er ihm zuerst einmal sein Dorf zu verlassen, da er dort nicht ein "neues" Leben anfangen könnte. Wenn er in einem anderen Dorf angekommen ist, soll er dort bereuen und sich ALLAH swt ergeben und IHN um Vergebung bitten und insha’ALLAH wird ALLAH swt ihm all seine Morde einschließlich des hundertsten vergeben.

Auf seinem Weg in das nächste Dorf kam er um. Nun wenn ein Mensch stirbt gibt es zwei Arten von Engeln, die einen erwarten. Wenn man ein guter Muslim war, erwartet einen ein unglaublich schöner Engel und wenn man ein schlechter war oder gar keiner war, dann ein über aus hässlicher Engel.
Diesen Mann erwarteten aber beide Engel, da der Mann die Abischt hatte im nächsten Dorf zu bereuen jedoch ist er noch nicht dort angekommen und konnte somit nocht nicht bereuen.
Deshalb schickte ALLAH swt einen dritten Engel zu ihnen, der richten sollte wer nun bleiben soll. Dieser dritte Engel befahl den anderen beiden Engeln die Strecke, die ihm noch bis zum Dorf blieben und die Strecke, die er bereits zurückglegt hatte zu messen. Wenn die Strecke bis zum nächsten Dorf kürzer ist, vergibt ihm ALLAH swt. Wenn die andere Strecke kürzer ist, nicht.

Was meint ihr liebe Brüder und Schwestern was ALLAH swt nun getan hat?

ALLAH der Höchste und Meistgepriesene und Allvergebende und Allbarmherzige befahl der Erde sich zu bewegen. Und zwar so, dass die Strecke zum nächsten Dorf kürzer ist. So sehr will ALLAH swt diesem bereuenden Mann vergeben. So sehr liebt es ALLAH swt zu vergeben. Vergessen wir niemals, dass ALLAH swt uns vergeben wird egal was es auch sein mag, solange wir es bereuen.

Aber passen wir auch auf, dass der Shaytan uns nicht zuflüstert, dass es nicht so schlimm ist dieses oder jenes zu tun, da ALLAH swt uns eh vergeben wird. Darauf müssen wir sehr achten. Insha’ALLAH.
Die Armherzigkeit ALLAHs swt hat kein Maß. Wie viele Missetaten wir auch begangen haben mögen. Bereuen wir es und ALLAH swt wird uns sicher vergeben. Zweifeln wir also niemals an der Barmherzigkeit ALLAhs swt oder denken wir hätte sie nicht verdient, denn dieser Mann ist ein Besipiel dafür. dass die Reue das einzige ist, was ALLAH swt hören will, um uns zu vergeben. Nicht mehr und nicht weniger.

Kheir  inshallah

Lieber Bruder, liebe Schwester.
Ich bitte euch diese Geschichte, durchzulesen, auf dass ihr incha Allah daraus lernt. Es ist keine erfundene Story, oder so… was folgt, hat sich tatsächlich ereignet, und zwar im Sommer 2004. Der Junge, um den es geht, war der beste Freund meines Cousins.


„Das Schicksal steht geschrieben“

Ayyoub hatte sich vorgenommen mit seinen besten Freunden an den Strand von Oujda (Saïdia) zu fahren. Sie hatten für den Tag eine kleine Villa gemietet und Ayyoub freute sich sehr drauf. Am frühen Morgen ging Ayyoub mit seinem Freund Aziz einige Sachen einkaufen: Essen, Getränke und Musik durften nicht fehlen. In der Lemdina (Stadt) unterhielten sich die beiden über den kommenden Spaß: „Hast du deiner Mutter gesagt, dass du mit uns fährst?“ fragte Aziz. – „Nein, sie wird mal wieder sagen, dass es viel zu gefährlich sei, Abends mit euch herumzufahren und…“ – „Ja, aber sie wird sich doch Sorgen machen, wenn sie nicht weiß, dass du den ganzen Tag weg sein wirst, oder?!“ Aziz kannte Ayyoubs Mutter; eine immer kranke und schwache Frau. Er wollte nicht, dass sich die arme Frau Sorgen um ihren Sohn macht. Ayyoub zögerte einen Moment und sagte dann schließlich „Du hast Recht, ich werde ihr sagen, wo ich bin.“ – „Ja, mach das, das ist besser.“

Aziz begleitete seinen Freund noch nach Hause und als er sich von ihm verabschiedete sagte er zu Ayyoub: „sag deiner Mutter, dass sie sich keine Sorgen machen braucht… wir werden vorsichtig fahren…“ – „Werd ich tun. Na dann, bis heute Abend, Aziz! Beslama.“ – „Beslama, bis später!“

Ayyoubs Mutter war gerade in der Küche, als er das Haus betritt. „Assalamu aleikum.“, sagte er und küsste seiner Mutter den Kopf. „Wa aleikum assalam, mein Sohn. Wie geht es Aziz, hast du ihn gesehen?“ – „ Ja, eben. Ihm geht es gut. Wir waren ein paar Sachen einkaufen… wir wollen heute Abend zu Saïdia (Strand) fahren und ich…“ – „Schon wieder?!? Weißt du nicht mehr, was beim letzten Mal war? Als Karem betrunken am Steuer saß… und er fast einen Mann überfahren hätte?! Weißt du das nicht mehr? Du hast es mir doch erzählt, Ayyoub!“ – „Mutter, ich verspreche dir, diesmal passen wir auf! Aziz wird fahren und er trinkt nicht! Er ist ein guter Fahrer! Mach dir bitte keine Sorgen…“ – „Ya Allah, was soll ich nur machen? Dieser Junge macht mich noch verrückt vor Sorgen!“

Ayyoub setze sich neben seine Mutter. Er küsste sie auf die Stirn und sagte „Ich werde nicht fahren. Ich will dir keine Sorgen bereiten. Wenn ich mitfahre, und weiß, du machst dir Sorgen, geht es mir nicht gut…“ – „Du bist ein vernünftiger Junge! Ya Allah, ich danke dir!“ sagte seiner Mutter mit erhobenen Händen.

Ayyoub sagte das Treffen mit Aziz und den anderen Jungs ab. Aziz wollte versuchen Ayyoubs Mutter zu überreden, doch Ayyoub wollte dies nicht. „Geht nur, ohne mich. Ich hoffe ihr habt Spaß. Macht keinen Unfug, Aziz!“ – „Machen wir nicht, Ayyoub. beslama.“- „Beslama!“ nach diesem Telefonat, am späten Nachmittag, ging Ayyoub auf sein Zimmer und nahm sich seinen Koran.

Seine Mutter kam am Abend herein und sah, wie er darin las als sie durch die Türspalte hereinschaute. Ayyoub bemerkte sie und sagte: „Ich lese etwas Koran. Ich glaube das bringt mir mehr als der Strand…“ – „Aber du ließt doch sonst nie Koran…“ – „ Es kommt mal der Tag, an dem man sich solchen Sachen zuwendet… ich vernachlässige zu oft meine Religion… ich hoffe Allah verzeiht mir dafür…“ – „Incha Allah! Ich freue mich, dass du nach so langer Zeit wieder das Buch Allahs in deinen Händen hältst.“

Die Mutter verließ das Zimmer. Es war jetzt spät abends und Ayyoub legte sich nach der Koranlektüre zum Schlafen hin.

Am nächsten Morgen klingelte es früh an der Haustür. Ayyoubs Mutter ging mühselig die Treppen runter um die Tür zu öffnen. An der Tür klingelte es ununterbrochen… „Einen Moment, ich komme sofort!“ rief sie der Person an der Tür zu… doch es klingelte weiter…

„Wer ist da?“ – „Aziz… ich bin es Aziz… Ayyoub… ich muss zu Ayyoub…schnell…“ – „Ja mein Sohn, sofort…“ sagte die Mutter aufgeregt und öffnete Aziz die Haustür. „Sabah elkheir… wo ist Ayyoub? Kann ich zu ihm? Es ist sehr wichtig…“ – „Was ist passiert? Ayyoub schläft noch.“ – „A lalla, ich habe versucht ihn anzurufen, doch Ayyoub nimmt nicht auf. Ich muss zu ihm… ein guter Freund, Jamal, ist im Meer ertrunken… wir haben versucht ihn zu retten… doch… unsere Hilfe kam zu spät… inna lillah wa inna ileihi rajiuon…“ – „Yaaaa rab!!! Yaaaa rab!!! Inna lillah wa inna ileihi rajioun… die Mutter des armen Jungen… habt ihr Jamals Mutter benachrichtigt?“ fragte Ayyoubs Mutter besorgt. – „Mohammed ist unterwegs zu ihr… kann ich bitte zu Ayyoub?“ – „Ja, geh, mein Junge… er ist oben.“

Ayyoubs Mutter zog sich schnell um, um zu Jamals Mutter zu fahren. Sie war sehr geschockt.

In der Zwischen Zeit ging Aziz zu seinem Freund aufs Zimmer. Er öffnete ohne Rücksicht auf den Schlafenden die Tür sehr laut… Ayyoub lag mit seinem Koran neben seinem Kopf im Bett… aufgeregt lief er zu Ayyoub ans Bett und rüttelte ihn „Ayyoub, Ayyoub… Jamal… Jamal… er ist ertrunken… Ayyoub, wach doch auf!!! Ayyoub…“ Aziz verstand nichts mehr… er versuchte Ayyoub die Augen zu öffnen… doch Ayyoub schlief für immer… inna lillah wa inna ileihi rajioun… Ayyoubs Tag war gekommen… Allah hat ihn zu sich zurückgebracht…

Aziz fing an zu schreien… erweinte wie verrückt „Ayyoub, Ayyoub, so sag doch was… du darfst nicht sterben… Ayyoub, was ist nur mit dir los… wieso wachst du nicht auf…. Ayyoub, Ayyoub…“

Ayyoubs Mutter wollte gerade zur Tür hinaus, als sie die Schreie von Aziz hörte und hoch ging. Sie sah Aziz Ayyoub an der Hand haltend am weinen… er drehte sich zu der Mutter seines besten Freundes um und sagte: „Allah wollte Ayyoub heute dorthin zurück bringen wo wir alle herkommen… Ayyoub lebt nicht mehr… inna lillah wa inna ileihi rajioun!!!“

Ayyoubs Mutter litt noch lange unter Schock. Sie wollte Ayyoub schützen, indem sie ihn nicht an den Strand fahren lassen wollte… doch das Schicksal steht geschrieben… als sie ihren Sohn wecken ließ, und sie selbst die Mutter des verstorbenen Jamal trösten gehen wollte… kamen die Leute zu ihr… um sie zu trösten…

Von Allah kommen wir und zu ihm werden wir alle zurückkehren… der Eine früher, der Andere später… doch die Heimkehr wird eintreffen… für uns alle…

Ayyoub starb, und sein Koran lag neben ihm auf seinem Kopfkissen… er starb und der Koran war in seiner Nähe… Jamal war ertrunken, am selben Tag ist er gestorben wie sein Freund Ayyoub… Jamal starb weil es Allah wollte… Ayyoub starb weil es Allah wollte… an das Schicksal müssen wir glauben… ob es gut ist oder schlecht… es ist das Schicksal… unveränderbar. Hätte Aziz wissen können, dass er sich an jenem Tag, an dem er Ayyoub nach Hause begleitete, zu letzten Mal von seinem Freund verabschiedet hat? –Nein. Denn niemand weiß, wann er sich von jmd. zum letzten Mal verabschieden wird… und wann sich die Menschen zum letzten Mal von einem selbst verabschieden werden…

Ayyoub starb im Alter von 19 Jahren, Jamal war auch in etwa 19 oder 20. Mein Cousin (Aziz) hat sich nach dem Tod seines besten Freundes sehr verändert. Die Mutter von Ayyoub ist eine Nachbarin meiner Tante. Sie hat allen Bekannten erzählt, was ich euch hier geschrieben habe… sie möchte, dass die Menschen daraus lernen… bi idni Llah.

Wa ssalamu aleikum Wr Wb

Maya. 

Assalamu alaikum

Dies ist eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Sie wurde zusammengefasst und gehalten von Bruder Abu Jamal. Da sie bereits die Runde machte, möchte ich sie nun auch mit euch teilen…

Ein Blinder führte zum Ziel

Ich hatte noch nicht die 30 erreicht, da brachte meine Frau unseren Sohn zur Welt. Und ich kann mich nach wie vor an diese Nacht erinnern, die ich mit einigen Freunden im Wartezimmer verbrachte. Diese Nacht war voller leeres und unnutzes Gereden und Riba und meistens war ich derjenige, der die Anwesenden mit Witzen und Riba über die Menschen unterhielt. Und sie haben gelacht. In dieser Nacht haben wir besonders vie gelacht. Ich besaß die Gabe die Menschen besonders gut nachahmen zu können. So machte ich mich über den ein oder anderen lustig. In jener Nacht, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, spottete ich über einen Blinden, der durch den Markt ging. Ich stellte ihm ein Bein in den Weg , so dass er hinfiel. Er wusste nicht, was er sagen sollte und bewegte seinen Kopf nur hin und her. Daraufhin brach ich in schallendes Gelächter aus. So kam ich wie gewohnt spät nach hause und fand meine Frau wartend vor. Sie war in einem beklagenswerten Zustand und fragte mit zitternden Stimme:

„ Rachid, wo warst du?“

Ich antwortete ironisch :

“ Auf dem Mars! Natürlich bei meinen Freunden!“

Man hat ihr die Erschöpfung angesehen. Die Sprache erstickte sie fast.

„Rachid, mir geht es sehr schlecht. Ich glaube meine Entbindung steht kurz bevor.“

Daraufhin fiel eine leise Träne auf ihr Wange. Ich spürte, dass ich meine Frau vernachlässig hatte. Es wäre meine Pflicht gewesen mich um sie zu kümmern oder zumindest meine langen Nächte zu reduzieren, zumal sie im 9. Monat war!

So brachte ich sie auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus. Sie ging auf die Entbindungsstation, doch die Entbindung zog sich in die Länge und sie litt unter starken Schmerzen. So wartete ich geduldig auf die Entbindung, die sich als schwierig herausstellte. Ich wartete lange Zeit, bis ich müde wurde. So ging ich nach hause und hinterließ meine Nummer. Eine Stunde später klingelte das Telefon, und mir wurde die frohe Botschaft über die Geburt meines Sohnes mitgeteilt. Ich fuhr sofort ins Krankenhaus. Als ich nach dem Zimmer meiner Frau fragte, sagte mir das Pflegepersonal, dass die Frau Doktor mich erwartete. Ich schrie :

“ Frau Doktor, ich will meinen Sohn sehen.“

„ Sie müssen erst zur Frau Doktor!“

So ging ich zu ihr und sie begann, mir über Unglücke zu berichten und darüber, dass wir Muslime mit der Vorbestimmung zufrieden sein müssen. Daraufhin sagte sie:

„ Dein Sohn hat eine starke Behinderung an seinen Augen und möglicherweise ist er blind..“

Ich senkte den Kopf und verkniff es mir, bestimmte Ausdrücke auszusprechen. Ich dachte an den blinden Mann, dem ich das Bein gestellt hatte und an die vielen Menschen, die mit mir gelacht hatten. So sagte ich zu mir:

“ Was du den anderen zufügst, wird auch dir zugefügt!“

Einen Augenblick lang blieb mir die Sprache weg. Nun fiel mir meine Frau wieder ein. Ich bedankte mich bei der Frau Doktor, dass sie sich so freundlich, liebenswürdig und einfühlsam verhalten hatte. Daraufhin ging ich um nach meiner Frau zu sehen.

Meine Frau war nicht traurig. Überhaupt war ihr Glaube (Iman) sehr stark und sie war mit der Vorherbestimmung Allahs (t) sehr zufrieden. Sie hatte mir immer den Rat (Nasi7a) gegeben, nicht über andere Menschen zu spotten und über sie zu lästern.

So verließen wir das Krankenhaus und unser Sohn SALIM war bei uns. In Wahrheit hatte ich
Unter islamische geschichten, unter ein blinder führte zum ziel folgendes drunter hängen:

In Wahrheit hatte ich kaum Interesse an ihm. Ich verhielt mich so, als gäbe es ihn gar nicht im Haus. Wenn er weinte, ging ich ins Wohnzimmer, um zu schlafen. Meine Frau aber liebte ihn und kümmerte sich sehr um ihn. Ich verabscheute ihn nicht, und doch ich konnte ihn nicht lieben. Salim wurde größer und fing an zu krabbeln, aber sein Krabbeln war komisch. Als er ungefähr ein Jahr alt war, fing er an, Schritte zu machen. Dabei bemerkten wir, dass er dabei humpelte. So war es sehr schwer für mich ihn zu akzeptieren. Meine Frau gebar noch zwei weitere Söhne, Omar und Khalid. Salim wuchs heran und seine beiden Brüder ebenso. Ich war nach wie vor derjenige, der nicht zu hause bleiben konnte und immer zu meinen Freunden ging. In Wahrheit war ich für sie wie ein Spielzeug. Meine Frau warnte mich weiterhin durch Ratschläge (Nasi7as),trotzdem verzweifelte sie nicht an mir. Sie machte immer Bittgebete (Dua) für mich und bat um Rechtleitung. Sie war nie zornig über mich oder über mein unkontrolliertes Verhalten. Aber sie war sehr traurig , wenn sie sah, wie ich Salim vernachlässigte und seine beiden Brüder bevorzugte.

Salim wuchs und mein Kummer wuchs mit ihm. Meine Frau wollte, dass Salim in einer besonderen Behindertenschule eingeschult wird. Ich hatte nichts dagegen.
Ich bemerkte kaum, wie die Tage und die Jahre vergingen. Ich war beschäftigt mit meiner Arbeit, mit meinen Freunden, speiste, trank und schlief.

Dann an einem Freitag wurde ich gegen 11 Uhr wach. Es war noch früh für mich zumal ich zu einem feierlichen Anlass eingeladen war. Ich machte mich zurecht, parfümierte mich und war im Begriff zu gehen. Ich ging durch das Wohnzimmer, als mich plötzlich der Anblick von Salim dazu veranlasste stehen zu bleiben. Er weinte bitterlich. Zum ersten mal seit seinem Säuglingsalter wurde ich auf sein Weinen aufmerksam. 10 Jahre waren vergangen, ohne das ich nach ihm schaute. Ich hatte versucht ihn zu ignorieren.

Ich konnte nicht ertragen, wenn er seine Mutter rief, während ich im Zimmer war. So ging ich auf ihn zu und sagte zu ihm :

“ Salim, warum weinst du?“

Als er meine Stimme hörte, hörte er auf zu weinen. Als er meine Nähe spürte, fing er an, mich mit seinen kleinen Fingern abzutasten.

„Was hat er nur bloß?“

Ich bemerkte, wie er versuchte von mir wegzugehen, so als würde er sagen, ´jetzt erst bemerkst du mich, wo warst du die ganzen 10 Jahre?`
Ich folgte ihm, als er in sein Zimmer ging. Er lehnte es zunächst ab mir den Grund seines Weinens zu nennen. Ich versuchte es behutsam und freundlich bis er anfing mir die Gründe seines Weinens zu nennen. Ich hörte ihm zitternd zu…

Wisst ihr den Grund, warum er weinte? Sein Bruder Omar, der ihn immer die Moschee brachte, hatte sich verspätet. Salim befürchtete keinen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Er rief nach Omar und er rief nach seiner Mutter, aber niemand antwortete. Deshalb fing er an zu weinen.

Ich sah, wie die Tränen die Wangen herunterliefen. Ich konnte es nicht ertragen wie er weinte, so legte ich meine Hand auf seinen Mund und fragte ihn :

“ Und deswegen weinst du Salim?“

Er sagte: „Ja!“

So vergaß ich meine Freunde und die Feier und sagte zu Salim:

„ Sei nicht traurig. Weißt du wer heute mit dir in die Moschee geht?“

Er antwortete: „ Bestimmt Omar! Aber er kommt immer zu spät“

So sagte ich: “Nein, ich gehe heute mit dir!“

Salim glaubte das nicht, er dachte ich verspottete ihn. Darum weinte er. Ich wischte ihm mit meinen Händen die Tränen weg, nahm seine Hände und wollte ihn mit dem Auto zur Moschee fahren. Aber Salim lehnte das ab und sagte :

“ Die Moschee ist nah, ich möchte dort hin laufen.“

Ich musste gestehen, ich wusste nicht, wann ich das letzte mal in der Moschee war. Aber zum ersten mal habe ich Furcht gespürt und Reue empfunden für die lange Zeit, die ich versäumt hatte.

Die Moschee war gefüllt mit Betenden. Aber ich konnte noch für Salim einen Platz in der ersten Reihe bekommen. Wir hörten gemeinsam die Freitagsrede (Al-Khutba Al-Jumu3a) und er betete an meiner Seite. Doch ich muss gestehen, dass ich derjenige war, der an SEINER Seite war, denn er war doch immer in der Moschee.

Nach dem Gebet verlangte Salim noch einen Qur´an. Ich war erstaunt und fragte mich stilldenkend:

„ Wie will er lesen, er ist doch blind!“

Ich war nah dran seine Bitte zu ignorieren, aber aus Höflichkeit und aus Furcht, seine Gefühle wieder zu verletzen, gab ich ihm einen Qur´an. Er bat mich im Mushaf die Sure „Al-Kaf“ zu öffnen. So begann ich im Qur´an herumzublättern bis ich ein Inhaltsverzeichnis sah und die Sure fand. Er nahm den Mushaf und legten ihn vor sich hin und fing an die Sure mit geschlossenen Augen zu rezitieren. Ich dachte :

“Oh Allah! Er kann Surat Al-Kaf auswendig!“

Ich schämte mich und nahm auch einen Qur´an. Ich spürte wie ich anfing zu zittern. Ich rezitierte und bat Allah (t) um Vergebung und Rechtleitung. Ich konnte es nicht ertragen! Ich fing an zu weinen, wie ein Kind. Plötzlich spürte ich, wie eine kleine Hand mein Gesicht berührte und meine Tränen weg wischte. Es war Salim! Ich nahm ihn in die Arme und drückte ihn fest. Ich schaute ihn an und sagte :

“ Nicht du bist blind, vielmehr war ich blind, als ich den Sündigern hinterherlief und mich vielleicht mit ins Höllenfeuer gezogen hätte!“

Wir gingen nach Hause. Meine Frau war sehr aufgeregt und unruhig wegen Salim. Doch ihre Aufregung wandelte sich in Tränen um, als sie erfuhr, dass ich mit Salim beim Freitagsgebet war. Von diesem Tag an versäumte ich kein Gemeinschaftsgebet mehr. Ich trennte mich von der schlechten Gesellschaft. So lernte ich neue rechtschaffene Menschen aus der Moschee kennen. Durch diese Menschen begann ich den Glauben zu spüren. Ich lernte durch sie viele Dinge, die ich vorher nicht kannte. Keinen Unterricht, keine Sitzung und keine Gemeinschaftsgebete habe ich mehr verpasst. So habe ich mehrmals den Qur´an durchrezitiert. Ich verknüpfte meine Zunge mit der häufigen Erwähnung Allahs, in der Hoffnung, dass er mir meine üble Nachrede (Riba) und meine Verspottung andere Menschen vergeben würde. Ich spürte auch, dass die Nähe meiner Familie gewachsen war. Auch die Blicke meiner Frau, aus Mitleid, waren verschwunden. Das Lächeln meines Sohne Salim trennte sich nicht mehr von seinem Gesicht. Ich vermehrte die Lobpreisung Allahs (t) für seine Gaben.
Eines Tages beschlossen meine rechtschaffenen Freunde eine Reise zwecks der Dawa anzutreten. Ich war unentschlossen. So machte ich Istikhara und beriet mich mit meiner Frau. Ich dachte, meine Frau würde diese Reise ablehnen , aber das Gegenteil war der Fall, was mich sehr freute. Sie ermutigte mich sogar viel mehr dazu. Ich ging zu Salim und unterrichtete ihn darüber. So umarmte er mich und verabschiedete sich von mir.

Eine Zeit lang war ich nun außer Haus. In dieser Zeit nutzte ich jede Gelegenheit aus, um mit meiner Familie, die mir sehr fehlte, zu telefonieren. Besonders fehlte mir Salim. Doch immer wenn ich anrief, war er in der Moschee oder in der Schule. Und immer wenn ich meiner Frau gegenüber meine Gefühle zum Ausdruck brachte, wie sehr ich Salim vermisste, freute sie sich und lachte. Bis auf das letzte mal…

Als ich anrief, hörte ich sie wiedererwartend nicht lachen und sagte ihr, sie solle Salim einen schönen Gruß ausrichten. Sie sagte, “InschaAllah!“, und dann war sie ruhig. Ich kehrte nach hause zurück, klopfte an die Tür und wünschte mir, dass Salim mir die Tür aufmacht. Doch ich fand Khalid vor, der noch keine 4 Jahre alt war. Ich trug ihn, aber er fing an zu schreien und sagte :“ baba, baba „ Ich wusste nicht, warum er mich so fest an meine Brust hielt, doch ich suchte Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Shaytan . Ich ging auf meine Frau zu. Ihr Gesicht war verändert. Ich betrachtete sie aufmerksam und fragte sie :

“Was hast du?“

Sie sagte :“ Nichts“

Plötzlich fiel mir Salim ein und ich fragte :

“Wo ist Salim?“

Sie senkte ihren Kopf und gab keine Antwort. Eine Träne fiel ihr aus dem Auge. Ich schrie sie an.

„Wo ist Salim?“

Aber ich hörte nur die Stimme von Khalid, der sagte:

„Salim ist im Paradies bei Allah.“

Meine Frau konnte die Situation nicht ertragen und brach in Weinen aus. Ich verließ das Zimmer. Später habe ich erfahren, dass Salim zwei Wochen bevor ich nach hause zurückkam Fieber bekam. Meine Frau brachte ihn ins Krankenhaus. Aber das Fieber verließ ihn nicht mehr, bis seine Seele seinen Körper verließ…

Meine lieben Geschwister! Wichtige Punkte aus dieser Geschichte:

– Die vergeudete Zeit in schlechter Gesellschaft
– Die vernachlässigte Ehefrau
– Die Ungerechtigkeit gegenüber den Mitmenschen
– Die Vernachlässigung der Rechte seines Sohnes und seiner Frau,
– die geduldige rechtschaffene Frau, die liebende fürsorgliche Mutter
– Rechtschaffenen Kinder
– Eine Einsicht und die Reue, ausgelöst durch seinen Sohn
– Die Liebe zu seinem Sohn
– Der Verlust seines Sohnes

Meine lieben Geschwister! Die vergeudete Zeit, die statt gefunden hat, die 10 Jahre lang gedauert hat, keine Aufmerksamkeit seinem Sohn gegenüber und seine Frau hat sehr darunter gelitten. Aber seine Frau war eine rechtschaffene Frau, sie war so stabil, ihr Glaube so groß, subhanaAllah, dass sie diese Familie aufrechterhalten konnte.
Die Ungerechtigkeit gegenüber den anderen Mitmenschen kam später zur Wirkung, als er erfuhr, dass sein Sohn blind geboren worden ist.
Die Vernachlässigung der Rechte seines Sohnes und seiner Frau und er bestätigt, dass seine Frau ihn immer unterstützt hat, ihn nie aufgegeben hat, diese geduldige rechtschaffene Frau. Darüber hat der Prophet (sas) gesagt :

„Adunja mata3 wa khaira mata3iha al-maratu assaliha”

“Diese Welt ist eine genügsame Welt oder eine Gabe und die beste Gabe in dieser Welt ist eine rechtschaffene Frau. „

Und sie war eine liebende fürsorgliche Mutter. Die rechtschaffenen Kinder sind von ihr aus erzogen worden. Die Einsicht alhamdulillah, die kam noch und die Liebe zu seinem Sohn war so groß zum Schluss. Der Verlust war bitter.

Jeder für sich kennt sich am besten. Die Brüder mögen ihren Verpflichtungen nachkommen. Die Frau, die zuhause ist, ist ein Mensch und sie hat eine große Aufgabe, die sie bewältigt. Sie braucht eine Unterstützung. Wenn sie stark ist, hast du ein großes Glück, wenn sie genauso ist wie du.
Dann kann es sein, dass die Familie zerbricht, wie viele Familien gehen heute auseinander. Oft muss ich erfahren, wie die Brüder den Pflichten nicht nachkommen, aber gleichzeitig verlangen sie 100% ihrer Rechte. Hier entsteht eine große Ungerechtigkeit…..
 

Der Imam und der Busfahrer
 
 
Vor einigen Jahren zog ein Imam nach London. Oft nahm er den Bus um in die Innenstadt zu fahren. Einige Wochen nachdem er ankam, fuhr er mit dem selben Bus. Als er sich hinsetzte, entdeckte er, dass ihm der Fahrer versehentlich 20 pence zu viel an Wechselgeld zurückgegeben hatte. Als er überlegte was zu tun war, dachte er sich, "Du gibst die 20 pence am besten zurück. Es wäre falsch sie zu behalten".

Dann dachte er "Ach vergiss es, es sind doch nur 20 pence. Wen interessiert dieser geringe Betrag? Das Busunternehmen berechnet sowieso schon zuviel an Fahrpreis, ihnen werden sie niemals fehlen. Sehe es als ein Geschenk von Allah dem Allmächtigen und sei ruhig".

Als der Bus seine Haltestelle erreichte, blieb der Imam an der Tür stehen, dann gab er die 20 pence dem Fahrer zurück und sagte "Hier, Sie haben mir zuviel zurück gegeben".

Der Fahrer antwortete mit einem Lächeln: "Sind Sie nicht der neue Imam in dieser Gegend? Ich hab in letzter Zeit darüber nachgedacht in Ihre Moschee zu kommen. Ich wollte nur sehen was Sie tun würden, wenn ich Ihnen zuviel Geld rausgebe.

Als der Imam aus dem Bus stieg, wurden seine Knie so schwach, dass er sich an dem nächsten Lichtmaßt festhalten musste. Er weinte und sagte "Oh Allah, ich hätte den Islam fast für 20 pence verkauft!"

übersetzt aus dem englischen:
http://www.islamicboard.com/islamic-poetry/2585-honesty-goes-long-w ay.html#goto_threadtools
 

Sabr – Geduld

1. Teil

„Und bestimmt werden Wir euch prüfen mit etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Seelen und Früchten. Doch verkünde frohe Botschaft den Geduldigen." (2:155)

Manche Muslimin leben im Namen Allahs und lassen sich nie entmutigen was immer eintrifft. Das kommt daher weil sie ständig an Allah denken und das Leben als ständige Prüfung und Geschenk Allahs sehen. Für jedes Geschenk wird gedankt mit "Alhamdulillah"; "Gelobt sei Allah", und bei jeder Prüfung sagt man "Natauakal ‘ala Allah"; "Ich vertraue auf Allah". Die Geschichte des Islam ist voll von solchen Beispielen, und manche Prüfungen für die Muslimin dauerten lange und dauern heute noch an. Ein Beispiel einer immerwährenden Prüfung ist der Tschetschenienkonflikt, der länger dauert als nur seit Machtergreifung Jelzins. Die Tschetschenen führten schon immer Krieg gegen die Russen, denn sie waren Muslimin seitdem ein Sahabi, ein Gefährte des Propheten s.a.s., zu ihnen kam und diesem unnachgiebigem Volk den einzig wahren Glauben predigte. Dieser ständige Kampf gegen andere Völker, die sie zu überennen versuchten, gegen Tartaren, Mongolen und den immer wieder kommenden Vorstößen der Russen, ließ sie hart werden in jeder Hinsicht. Aber ohne den Islam hätten sie nicht solange überlebt. Jedes Jahrhundert mit Krieg, Terror und Überfällen zu durchleben, war der Islam oft der einzige Lichtschimmer in dieser endlosen Reihe der Prüfungen. Aber sie wurden nie besiegt! Weder in der Sowjetzeit, in der schon der Besitz eines Korans allein mit sibierischer

Gefangenschaft bestraft wurde, noch heute, wo sie trotz überwältigender Militärpräsenz der Russen immer noch stolz die Schahada sprechen und Allah für Seine Gnade danken. Im 19Jhd. führte ein Mann namens Shamil einen Feldzug gegen die Expansionsversuche des Zaren und fügte der russischen Armee zahlreiche beschämende Niederlagen zu. Eines Tages wurde er in einer Schlacht schwer verletzt und fiel gegen Mittag ins Koma. Zehn Tage später erwachte er neben seiner Mutter am Nachmittag. Seine ersten Worte waren: "Sag, Mutter, habe ich das Mittaggebet verpasst?" Sein letzter Gedanke als er ins Koma fiel war bei Allah und sein erster als er erwachte auch beim König der Könige. Irgendwann wurde er jedoch gefangen und einem Kommandeur vorgeführt. Der Kommandeur, beeindruckt über den Mut von Shamil, fragte ihn, wieso er denn immer weiterkämpfe, wo er doch weiß wie riesig Russland sei und wie klein Tschetschenien. Nach all dem was er in der Moskauer Militärakademie gelernt hatte, würden die Tschetschenen irgendwann sowieso verlieren. Denn Europa begann atheistisch zu werden und man hatte keinen Glauben mehr an Wunder. Shamil sagte ihm, der Glaube, den er im Herzen trägt, macht das Unmögliche möglich. Der Kommandeur antwortete damit, dass Mekka, das Zentrum seines Glaubens, weit entfernt liegt, und er, Shamil es doch nie sah und wohl nie hinkommen wird. Was gibt ihm die Gewissheit, das sein Glaube stimmt. Shamil sagte, Allah ist mit jedem Menschen der an Ihn glaubt, nicht nur in Mekka, sondern auch im entferntesten Winkel der Welt. Er braucht Mekka nicht erst zu sehen, sein Herz gibt im die Bestätigung. Irgendwann gelang Shamil die Flucht, und er wanderte bis nach Mekka. Dort lebte er einige Jahre. Bei seinem Tod wurde er dort begraben. Einem Ort, von dem die Tschetschenen damals nur träumten, aber felsenfest daran glaubten. Die Jahre vergingen, die Russen besetzten das Land, wurden zurückgeworfen, kamen wieder usw. bis heute. Aber stets erduldeten die Muslimin dort ihre Schicksalsschläge mit Geduld in Namen Allahs. Der Prophet s.a.s. sagte: „Der Gläubige ist zu bewundern, da alles für ihn gut ist. Und niemandem außer einem Gläubigen zeichnet dies aus: Wenn ihm etwas Erfreuliches widerfährt und er dankt (Allah) dafür, so ist das gut für ihn. Wenn er von einer Prüfung heimgesucht wird und sich in Geduld übt, so ist das auch gut für ihn."(nach Abu Yahya Suhaib ibn Sinan r.a., Muslim) Jeder von uns wurde oder wird von Allah geprüft. Sei es am eigenem Leib, mit Armut, oder an der geliebten Familie. Wer ein empfindsames Herz hat, spürt mehr Schmerz als jemand mit einem Herz aus Stein. Wer etwas leidiges sieht, was ihm nahe geht, aber nichts dagegen tun kann, wird ebenfalls geprüft, sofern er etwas dagegen tun würde. Die schlimmste Prüfung ist aber, wenn etwas passiert, was den Glauben schwanken lassen kann. Es gibt viele, die z.B. das ihre Familienmitglieder sterben und fragen: "Warum Allah?" Das schlimmste was dann passieren kann, ist Gott für grausam zu halten und sich von Ihm abzuwenden. Wohin führt es wenn ohnehin nicht ins Verderben. Ein Leben ohne Glaube an den Mächtigen Herrn ist so unendlich leer, denn nichts ergibt dann noch einen Sinn. Ein solches Leben ähnelt dem Hinvegetieren von Tieren, nur das diese mit Absicht so erschaffen worden sind (und Allah dennoch anbeten). Wer jedoch selbst dann einen starken Glauben behält, den macht so etwas nur stärker.

Ein gläubiger Muslim ist ein unverbesserlicher Optimist!!!!!!!!!!

Baut er etwas auf, was daraufhin zerstört wird, sind seine Taten dennoch niedergeschrieben und er macht weiter. Verstirbt ihm jemand, weiß er, der Verstorbene befindet sich in Allahs Obhut und er kann für ihn beten. Am Ende aller Tage trifft er den Verstorbenen wieder, und dann für die Ewigkeit ohne Krankheit und Tod. Jede Prüfung ist in Wirklichkeit eine Anerkennung Allahs. Denn Allah liebt die Muslimin dafür, dass sie Ihn und Seinen geliebten Propheten s.a.s. anerkennen und folgen.

Und dafür lässt er das Unglück, das die Sünder in der Hölle trifft, bereits im Diesseits auf sie fallen, damit ihre Sünden hier bereits ausgewaschen werden.

Nach einem Hadith stirbt jeder, der unter Steinschutt begraben wird, als Schahid, und wird Jaum al Achir ohne Hissab (Abrechnung) ins Paradies geführt. Wenn man an die Toten nach dem Erdbeben im Iran denkt, wird kaum einer von ihnen es Allah verdenken oder übel nehmen, wenn sie ihren Lohn im Paradies sehen. Dieses Erdbeben ist Allahs Wille gewesen, kann all das Leid das Wohlgefallen Allahs aufwiegen? Eher sorgen sollten sich die Menschen machen, die ihr Leben ohne jegliches Leid leben. Eine einzelne vergossen Träne aus Herzschmerz kann vielleicht die Waage am Tage des Gerichts zum Guten senken!

 

 2. Teil

Der Prophet s.a.s. sagte: „Wenn Allah einen Menschen begünstigen will, erlegt Er ihm Härte auf." (Ryadh Salihin) Wenn man sich die islamischen Staaten ansieht und um wie viel die Menschen dort schlechter leben, sollte man nicht unbedingt denken, es liegt allein daran, das sie unfähig sind, sich besser zu organisieren. Es liegt auch daran, das Allah sie besonders prüft im Gegensatz den Menschen denen es besser geht. Und auch daran, dass scheitan eher zu den Muslimin geht um diese zu verderben und versucht sie in Situationen zu bringen, in denen sie sündigen. Und welche Situation ist schlimmer als einen ganzen Staat erkranken zu lassen an Korruption und Tyrannei. Zu den kouffar geht scheitan dagegen nicht so oft, bei denen war er schon erfolgreich, solange diese nicht Muslimin werden. Unser geliebter Prophet s.a.s. sagte auch, dass jeder einen Märtyrertod stirbt, der an einer schweren Krankheit dahinsiecht. Aber jede einfache Krankheit ist auch eine Prüfung. Der Prophet s.a.s. sagte: „Die Pest ist eine Qual, welche Allah der erhabene, als Strafe schickt, wem Er will. Aus dieser Qual wird Barmherzigkeit für die Gläubigen; denn jeder Diener Allahs, der durch die Pest gequält wird und an seinem Wohnsitz geduldig ausharrt, wohl wissen, dass ihm nur das geschehen wird, was Allah für ihn bestimmt hat, wird den gleichen Lohn erhalten wie ein Märtyrer." (Bukhari)

Also niemals sagen, warum gerade ich. Besser sagen Alhamdulillah!

Der Prophet s.a.s. sprach über das Leid und sagte: „Für eine jede Sorge, Krankheit, Leid, Bekümmernis, Verletzung oder Gram, die einen Muslim plagt, sogar der Stich eines Dorn, nimmt Allah etwas von seinen Sorgen fort." (Bukhari ua Muslim) So sieht man das Leid mit ganz anderen Augen und ärgert sich nicht lange drüber, wenn einem was schlechtes passiert. Der wahre Gläubige verliert niemals den Glauben, und befände er sich am schlimmsten Ort auf der Erde, den man sich vorstellen kann.

 

Wenn man sich die Menschen heute ansieht, fällt einem auf, vor allem hier im Westen, das die meisten eigentlich fast alles haben. Vor allem hier in Deutschland, hier gibt es ein ausgeprägtes Sozialnetz, das selbst jetzt, wo es dünner geworden ist, immer noch den meisten Staaten der Welt überlegen ist. In den Drittweltländern ist so etwas meist ein Traum, aber auch in dem meisten Drittweltländern haben es die Menschen einfacher als in den Kriegsgebieten, wo Hunderte getötet und ausgebeutet werden wie Vieh. Und dann gibt es heutzutage Menschen, die denken die Welt sei so schlecht und alles so deprimierend, nur weil der Lieblingsverein ein Spiel verloren hat, anstatt Alhamdulillah zu sagen. Jaum al Achir werden sie sich wünschen, sie hätten den ganzen Tag zu Allah gebetet, als Dank niemals den Hunger gekannt zu haben. Manche haben das Problem, das sie nichts zu essen haben für den nächsten Tag, und manche das sie nicht wissen welches Kleid sie zur Party anziehen sollen. Dem ersteren Fall werden viele Sünden vergeben, wenn der Glaube dann stark ist und aufgrund der Entbehrungen die sie im Diesseits erdulden mussten. Wer hier hungert, friert, gehetzt und bedroht wird, wird im Paradies in absoluter Sicherheit sein und unendlichen Lohn bekommen, wenn er nur die Schahada aufsagt. Aber diejenigen, die hier wegen Kleinigkeit einen Riesenaufstand machen und Allah nicht für das danken, war Er ihnen in Seiner unendlichen Güte gab, wird gesagt: "Zahlt nun im Jenseits, wofür ihr im Diesseits zu faul wart."

Gerade die Reichen und Wohlhabenden in dieser Welt scheinen sich am meisten vom wahren Glauben zu entfernen. Dabei spielt die Religion keinen Unterschied. Es gibt reiche Ölscheichs, die soviel Geld an einem einzigen Tag verschwenden, wofür in Somalia ein ganzes Dorf monatelang leben könnte. Aber diese Menschen machen sich nicht mehr die Mühe darüber nachzudenken was sie da verpulvern, sie leben nur noch fürs Diesseits. Bei solchen Menschen fragt man sich , wer die harte Prüfung zu ertragen hat, die Armen und Hungernden an ihrer Geduld oder die Reichen und Maßlosen an ihrer Genusssucht? Der Prophet s.a.s. hungerte manchmal tagelang, dann wurde er einmal eingeladen zu einem Essen bestehend nur aus Olivenöl und Brot, dankte Allah aber so überschwänglich, als habe man ihm einen Ochsen serviert.

Obwohl wir als Muslimin den Ramadan fasten, ist das kein Vergleich mit denen in der Welt, die das Jahr durchfasten, weil sie nichts zu essen haben. Aber es ist gut, weil es uns erinnert, welche Gnade Allah uns schenkt aus Seinem unermesslichem Schatz.

Wenn uns dann etwas schlimmes passiert, sollten wir, anstatt direkt zu klagen, abwägen wie viel gutes wir im Leben bekamen und wie viel wir davon verdient haben!!!

Was glaubt ihr, hat ein Mensch, egal welcher, jemals auch nur einen einzigen Regentropfen und einen Sonnenstrahl verdient, den Allah der Welt schenkt? Können wir Allah das auch nur im geringsten zurückzahlen? Wie dann erst das Paradies? Man muss sich damit abfinden, dass man ein Leben lang geprüft wird. Schlimmer wird es, wenn gar keine Prüfungen kommen.

Allah sagt in Seinem heiligem Buch: „Und Wir werden euch ganz gewiss so lange prüfen, bis Wir die kenntlich machen, die sich unter euch mit aller Kraft (für Unsere Sache) einsetzten und standhaft sind…" (47:31)

Nach einem Hadith des Prophten s.a.s. heisst es außerdem: „Der Gläubige, ob Mann oder Frau, wird immer wieder geprüft werden, am eigenen Leib, an seinen Nachkommen und an seinem Gut, bis er ohne Sünde Allah, Dem Erhabenem, gegenübersteht." (Tirmidhi)

Das tut Allah, weil Er in Seiner Gnade will, dass die Muslimin am Tage des Gerichts so rein wie möglich sind.

SubhanaAllah Al Qudus, gelobt sei Er für diese Gnade. Wer kann sich da noch beschweren, bei einem schweren Schicksalsschlag? Schicksalsschläge hatte der Prophet s.a.s. im Leben genug gehabt. Sowohl von anderen Menschen zugefügt, als auch natürlichen Ursprungs. Alle seine Söhne sind gestorben, aber beklagt hat er sich nie. Man sagt das dass schlimmste was passieren kann, ist, wenn die eigenen Kinder sterben. Der Prophet s.a.s. wusste das er seine Kinder im Paradies wiedersieht, trotzdem war ihm das Herz schwer. Aber seinem Glauben schadete es niemals, er lebte das Leben so gut weiter wie er konnte. Er, der von seinem eigenem Volk gejagt wurde und gesteinigt, dem sein Besitz entzogen wurde und der zusah wie seine Anhänger niederen Ranges in Mekka öffentlich gefoltert wurden und schließlich ins Exil nach Medina ging, vergab bei seiner Eroberung den Einwohnern Mekkas und zeigte eine Güte die ihresgleichen sucht. Jeder andere hätte ein Massaker veranstaltet. Allahuma salli ‘ala sajduna Muhammad Habibullah So zeigte er den Arabern, die zwar edel und ehrenhaft, aber auch extrem nachtragen sein konnten, das er jeglichem Unglück in dieser Welt keinerlei große Bedeutung zumaß, weil nach seiner Ansicht all das vergänglich ist. Warum sich wegen etwas ärgern, was ohnehin irgendwann ohne Bedeutung ist.

1.Jeder von uns ärgert sich sicher bei Beleidigungen und Ungerechtigkeiten. Aber wenn man sie sicher durchlebt hat und Allah lobt und preist, wird diese Ungerechtigkeit am Tage des Gerichts hervorgeholt und als Gute Taten dem Gläubigen gutgeschrieben.

2.Der Islam mag keine Jammerlappen und Pessimisten!!!

            3.Der Islam ist auch keine Religion derer die schwach im Geiste sind und nur

Trübsinn blasen!!!

4.Es waren keine solchen die den Islam durch die heiße Wüste Arabiens brachten, durch Nordafrika, durch die Steppen bis hin nach China. Es waren Menschen voller Ideale, deren Glaube wie die Sonne in ihrem Herzen leuchtete und sie sicher durch alle Tragödien des Lebens brachte. Genau so sollten wir auch sein.

5.Ich habe im Laufe meines Lebens mit vielen Muslimin geredet, die den Glauben nicht richtig lebten. Und viele von ihnen halten sich nicht an die Regeln, weil sie nicht die gleiche Hoffnung teilten wie ich. Einige sagten mir, sie hätten auch mal gebetet und gefastet, aber nie einen Unterschied bemerkt zu Zeiten wo sie es nicht taten. Andere wiederum sagten mir sie erkennen nicht an, warum die Ungläubigen soviel Spaß im Leben haben sollten und wir nicht. Und dann gab es welche, die an der selben Frage scheiterten, wie zuvor unzählige Christen; warum lässt Gott all das Leid zu in der Welt? Allah schuf den freien Willen und gab ihn den Menschen. Der Mensch trägt damit die Verantwortung für seine Taten, kann aber Dinge tun, wo Allah ihm zuerst freie Hand lässt. Es braucht den Glauben an das Jenseits und die Vergeltung und Belohnung von all dem, um diese Frage zu beantworten.

6.Der Mensch mit den schlimmsten Schicksalsschlägen auf Erden, wird in Jenseits Allah danken für sein Leben, denn er hat ziemlich wenig abzuzahlen, aber viel zu bekommen. Und der Mensch, dem im Diesseits alle Wünsche und mehr erfüllt wurden, wird sich wünschen mit ersteren tauschen zu können. Denn wahre Zufriedenheit kommt nicht von materiellem Reichtum und einem Leben in Luxus, sondern dem Gefühl Allah nahe zu sein.

7.Dafür ziehen manche in den Djihad und sterben einen Tod wo ihr Körper von Granaten zerfetzt wird, andere arbeiten ihr Leben lang und versorgen ganze Großfamilien. Z.B. die Eltern mancher von uns, die als Gastarbeiter hierher kamen und nicht nur ihre Familie hier versorgen sondern auch die im Heimatland unterstützen. Wenn jemand einen guten Freund verliert, sagte der Prophet s.a.s., dass Allah dazu spricht: "Es gibt keine Belohnung für Meinen gläubigen Diener wenn ich seinen besten Freund von den Bewohnern dieser Welt zu Mir genommen habe und er dies mit Geduld trägt, als das Paradies."(nach Abu Huraira, Bukhari)

8.Ich hörte aber auch Ausreden dieser Art: "Es gibt eh keine Moslems mehr, warum also sollte ich mich an Gesetze halten, an die sich sonst niemand hält außer ein paar Dorfbewohner irgendwo." Eine Schwester sagte mir einmal, sie sei allein und Glauben und Stärke kann sie nicht so ohne weiteres aufbringen. Meine Antwort war, wenn man allein sein Gebet verrichtet in einer Umgebung, in der niemand Gott und Seinen Propheten achtet, wo die Menschen kalt sind und engherzig und einen verachten weil man Fremd oder anders ist; dann ist man dennoch nicht allein.

9.Prägt euch folgendes gut ein: Wenn ich mein Gebet verrichte, und wäre ich auch der letzte Muslim auf dieser Welt und alle lebenden Menschen und Djinn Götzendiener schlimmster Art, bin ich als Muslim dennoch in der Mehrzahl. Der Teppich auf dem ich bete, das Haus, die Erde unter mir, die Pflanzen, die Tiere, die Luft, die Berge, die Meere, der Planet, die Sonne, alle Sterne und das Universum, die Engel in jedem Himmel, die so zahlreich sind, das nur Allah ihre Zahl kennt, die Himmel selbst, die Paradiese und die Höllen, der Thron Allahs und Seine Träger, die Erzengel und alles was lebt und erschaffen wurde lobt und preist Allah, sagt ständig "SubhanaAllah al Qudus, SubhanaAllah ua bihamdik….". Welche noch so große Anzahl von Zweiflern kann dem Herz eines gläubigem Muslim noch etwas anhaben, wenn man weiß, das man mit der Natur der Schöpfung ist und nicht gegen sie. Die Engel beten für die Muslimin, die das Gebet verrichten, da kommen die Hassparolen oder spöttische Bemerkungen gar nicht erst an.

10.Und Allah schaut mit Wohlgefallen auf die Gläubigen,

kein Leid ist so groß, das Allahs Gnade sie nicht unermesslich übersteigt.

3.Teil

Einige Berichte von Menschen, deren Geduld und Glaube unglaublich war: Adam aleih salam :

Er sah das Paradies und verlor es, harrte aber in Geduld und Reue aus und beging keine Sünde. Nuh aleih salam :Er predigte 950 Jahre lang, bis Allah in von der Pflicht entband und sein störrisches Volk untergehen ließ. Ayyub aleih salam :

Er besaß Reichtum, eine große Familie, Land und Gesundheit. Allah nahm ihm alles und ließ ihn Jahre in einer gräßlichen Krankheit und großer Armut leben. Aber keinen Augenblick zweifelte dieser an Allahs Gerechtigkeit. Dienerin der Tochter von Fer’un :

Fer’un bekam heraus das sie eine Anhängerin von Musa aleih salam war und ließ ihren Mann und ihre fünf kleinen Kinder bringen sowie einen großen Kessel voll siedendem Wasser. Obwohl er sie alle nacheinander hineinwarf, zuletzt ihren Jüngsten, ein Säugling, schwörte sie ihren Glauben nicht ab. Am Ende warf man sie auch hinein. Für die Ägypter war Fer’un eine Gottheit. Diese einfache Frau degradierte ihn zum Nichts.Die Mutter von dem Propheten Al-Yasa’ a.s. und Freund von Ilyas a.s. :

Sie und ihr Sohn Al-Yasa’ waren die einzigsten Gläubigen in Zarepta.

Jeder, der sie sah, beleidigte sie obszön und verachtete sie. Ihr verstorbener Mann wollte nie von der Stadt wegziehen, obwohl sie ihn oft darum gebeten hatte. Nach seinem Tod blieb sie dort. Zu seinen Lebzeiten sagte er ihr: "Es zählt nicht viel, seinem Glauben treu zu bleiben, solange man mitten unter den Gläubigen lebt. Aber in der Fremde, inmitten von Versuchung und Widrigkeiten seine Standhaftigkeit zu bewahren, das ist das Zeichen wahren Glaubens." Eines Tages besuchte sie der Prophet Iliyas a.s. und sah, das nur sie Würde und Anstand hatten in dieser sündigen Stadt.Scheikh Abdalhamid Kischk:

Er predigte leidenschaftlich den Islam wie kein anderer in Ägypten und kam mit vielen anderen sowohl bei Saddat als auch bei Abdanasser ins Gefängnis, in dem jeden Tag Folter und Misshandlungen in den unwürdigsten Verhältnissen. Als er im hohen Alter in Freiheit kam (Ägypten unterzeichnete einige Menschenrechtserklärungen und ließ die Bekanntesten Gefangenen frei), predigte er weiter, bis er auch Mubaraks Regierung zu unbequem war. Gestorben ist er im Gebet bei einer Sadjda, in dem Moment wo man Allah am nahesten ist. Die Muslimin der früheren Sowjetunion:

Die Besatzung der Sowjets war anders, als die der Europäer, wie Frankreich in Nordafrika. Die Sowjets waren sture Atheisten, radikal und grausam, nun sind sie weg, aber der Gebetsruf erschallt immer noch in vielen Städten und Dörfern. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind des Volkes Filastin :

Über 50 Jahre jüdisch-zionistischem Terror, tägliche Razzien und Angriffe, direkte und Exekutionen und planlose Bombardierungen nach Lust und Laune. Aber ungebrochener Wille. Den Versprechungen und Hoffnungen der Uno, Nato, verräterischen Machthabern arabischer Staaten und kouffar glauben sie lange nicht mehr, aber Allah bricht kein Versprechen und vergisst nichts. und vielen mehr…. Der Geduldigste unter den Menschen war Muhammad Rasulullah, "kein Prophet hat soviel gelitten wie ich" sagte er. Aber dennoch war sein unerschütterlicher Glaube, seine Geduld und seine felsenfeste Überzeugung so groß, dass er mit dem Islam das Lebendigste hinterließ, was je ein Mensch brachte. Bis heute hin bestimmt der Prophet s.a.s. mit in der Welt, und sein Einfluss wächst. Ein einzelner Mensch hat soviel erreicht, obwohl er ein Prophet war, sah er sich stets wie seine Gemeinschaft und erhöhte sich in keiner Weise den anderen Menschen gegenüber, damit jeder seinem Beispiel folgen kann und sein Werk weiterbringen kann mit Mut und Entschlossenheit. In einem Hadith sagt der Prophet s.a.s.: "Niemand ist mit dem Hören eines Übels geduldiger als Allah." Von Anbeginn der Zeit, als die ersten Djinn ungläubig wurden, Scheitan sich Ihm trotz Seiner Majestät widersetzte, Adam a.s. sündigte und die Menschen auf der Welt die unglaublichsten Blasphemien ausgestoßen haben, hat Allah dennoch alles versorgt und Geduld gezeigt ohnegleichen.Bei jedem Mensch, der ohne Bismillah eine Tat beginnt, bei jedem, der das Gebet vernachlässigt, bei jedem der hunderte von Menschen umbringt und ganze Kriege entfacht und, das schlimmste von allem, bei jedem Menschen, der Ihn, Allah, Dem Einzigen Gott, nicht anerkennt, ignoriert, Ihm Götzen beigesellt oder gar nicht an Seine Existenz glaubt, zeigt Allah Geduld und lässt allen Menschen Zeit, bis zu ihrem letzten Atemzug (wie es im Hadith steht) zu bereuen oder das Tor der Reue sich schließt. Alles wird von Seinen Engeln in den Büchern des Lebens aufgezeichnet. Alles was einem Muslim schlechtes passierte, und sei es noch so klein, wird am Tage des Gerichts hervorgebracht. Dann sagt Allah: "Du Mein Knecht hast dich nicht beklagt, aber Mich gelobt und gedankt. Dir seien etliche Sünden dafür genommen."

Egal was euch geschieht, liebe Brüder und Schwester, verliert nie Glauben und Hoffnung an Allah. Verrichtet das tägliche Gebet, lest den Koran, gedenkt Allah mit Tasbih und Dikhr und sagt stets La ilaha ila Allah ua Alhamdulillah wenn etwas schlimmes geschieht. Nichts kann so schlimm sein und diese Worte aufzuwiegen. „Oh die ihr glaubt, sucht Hilfe im Geduld und Gebet; wahrlich, Allah ist mit den Geduldigen." (2:153)

Keine Freude eines ganzes Lebens dieser Welt ist gleich einem Moment im Paradies, und kein Leid eines ganzes Lebens dieser Welt ist gleich einem Moment in der Hölle!

Selbst wenn alles um einen Muslim herum vergeht und verstirbt, er geschunden und allein in grausamen Verhältnissen lebt, aber er standhaft bleibt, ist er der Gemeinschaft der Propheten würdig, von denen viele ebenso lebten. Die Welt ist schön, voller Farben und Hoffnung. Es gibt zu jeder Nacht einen Morgen, und zur Nacht des Todes einen Morgen bei Allah für alle Ewigkeit. Wahrer Glaube zeigt sich in der Standhaftigkeit, denn Standhaftigkeit ist ein Glanz.

„Den Standhaften wird wahrlich ihr Lohn gegeben ohne zu rechnen."(39:10) La ilah ila Allah, ua la na’budi ila iyak na’udu bika ua nastaghfiru bika, inaka Hamidun Madjid Allahuma astarna min kul balaa us arsaqna bi sabr fi dunja, ual qabr, ua jaum al ba’th Amin ua aleikum salamua rahmatullah ua barakatuhu

 

ÜBER DIE LÜGE

Der Islam sagt dazu folgendes:

Eine Lüge ist, weil sie stets Schaden hervorbringt, haram!

Der Prophet s.a.s riet immer davon ab, sogar nicht einmal zum Spaß zu lügen.

Nach ‚Abdullah Ibn Mas’ud r.a. sagte der Prophet s.a.s.: »Die Wahrhaftigkeit ist euch zur Pflicht gemacht; denn die Wahrheit führt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit führt zum Paradies. Hütet euch davor, zu lügen; denn das Lügen führt zur Schändlichkeit, und die Schändlichkeit führt zum Höllenfeuer.«" (Muslim).

Da jeder mit einem richtig funktionieren Gehirn und Verstand und gottesfürchtiger Muslim nicht im Traum daran denkt, seine Ewigkeit oder auch nur den tausendsten Teil einer Lüge im Höllenfeuer zu verbringen, wird er sich nach dieser Aussage richten und von der Lüge ablassen.

Selbst jemand der nicht so gottesfürchtig ist, aber emotionslos nur nach eigenem Vorteil lebt, würde dementsprechend nicht lügen um nicht ins Höllenfeuer zu kommen, außerdem weiß er ja, die Lüge wird letztendlich ohnehin aufgedeckt (wobei dies hier ein ganz spezieller Fall ist dessen weitere Erläuterung kompliziert und lang werden kann).

Weiterhin sagte der Prophet s.a.s. : »Soll ich euch nicht die größten aller Sünden nennen?« Wir sagten: »Doch, Ya Rasulullah!« Er sagte: »Es sind drei Dinge: Die Beigesellung Allahs und die Lieblosigkeit gegen die Eltern.«

Er sagte dies während er sich auf den Boden stützte. Da setzte er sich aufrecht und fuhr fort: »Und dazu gehören wahrlich die lügenhafte Aussage und das falsche Zeugnis und wahrlich die lügenhafte Aussage und das falsche Zeugnis!« Der Prophet wiederholte dies mehrmals, bis ich dachte, er würde nicht aufhören." (Bukhari).

Der Grund warum unser geliebter Prophet s.a.s. hier besonders deutlich war und es mehrmals wiederholte war, das eine Falschaussage, meist in einem schweren Fall wie im Gericht z.B. unglaublich viel Schaden mit sich bringen kann. Z.B. könnte ein Unschuldiger zu Unrecht verurteilt werden. Selbst wenn die Strafe nicht allzu groß wäre, würde der Unschuldige, auf Arabisch Madlum (Unterdrückter) genannt, das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit des Staates verlieren sowie in die meisten (vielleicht auch allen) Menschen. Sein Leben wird trostloser und womöglich würde er Dinge tun, die ebenfalls haram wären. In jedem Fall hat man einen immensen Schaden verursacht, denn Verletzungen des Herzens heilen schwer und bekommen von Allah s.w. ganz besondere Aufmerksamkeit.

Im anderen Fall wäre z.B. ein Verbrecher frei gelassen und könnte ein neues Verbrechen begehen. Wenn man sich die Fälle von Extremverbrechern wie z.B. Kinderschändern ansieht, kommt man nicht drum herum auch Fälle zu finden in dem jemand durch Falschaussage frei gelassen wurde und wieder ein Kind missbrauchte.

Aber ob ein solch schändliches Verbrechen oder nur einen Euro gestohlen, ein Verbrechen ist ein Verbrechen und Anteilnahme daran hat derjenige, welcher durch eine falsche Aussage die Sünde der Lüge verübt hat.

Der Prophet s.a.s. ging sogar weiter und sagte:"Die Kennzeichen eines

Heuchlers sind drei: Wenn er spricht, lügt er; wenn er etwas verspricht, bricht er sein Versprechen; wenn man ihm etwas anvertraut, verhält er sich untreu." (Bukhari).

Damit stellte der Prophet s.a.s. klar, das jemand der viel und für gewöhnlich lügt auch jemand ist, dem man in anderen Dingen kein Vertrauen schenken sollte. Ein Wortbruch ist etwas schweres, in den Arabern der vorislamischen Zeit war das Ehrenwort eines Mannes unantastbar und sorgte für viel Stabilität und Vertrauen in der Gesellschaft. Aus Gründen wie diesen gedieh die jüdische Gesellschaft nie wirklich zu einer Großmacht weil sie sich selbst belogen auf eine Weise, welche zur Norm wurde. Dagegen waren Araber, obwohl ihnen der Glaube und die heiligen Schriften fehlten, davon verschont geblieben die Lüge soweit zu vervollkommnen das jegliches Vertrauen in die Gesellschaft fehlt. Dies war einer der Gründe weshalb der Prophet s.a.s. mit der Dawua weit vorankam, den auch wenn ihn einige einen Lügner nannten, so wusste man das er vor der Dawua Al-Amin, der Wahrhaftige, der stets die Wahrheit spricht, war. Daher hörten ihm viele Menschen zu und erkannten die Sendung Allahs.

Aber jemand, der oft lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht (altes Sprichwort). Und dem glaubt man auch in anderen Dingen nicht. Somit zerstört der Lügner sich selbst und auch alle seine guten Werke, sollte er je welche gehabt haben.

Dann gibt es noch Menschen, die es sogar mit dem Lügen übertreiben und ständig lügen als ob es etwas ganz normales ist.

Nach ‚Abdullah r.a. sagte der Prophet s.a.s. :

"Wahrlich, die Wahrhaftigkeit führt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit führt wahrlich zum Paradies. Der Mensch pflegt beharrlich die Wahrheit zu sprechen, bis er zu einem >Wahrhaftigen< wird. Und wahrlich, die Lüge führt zur Unverschämtheit, und die Unverschämtheit führt zum Höllenfeuer. Der Mensch pflegt so lange zu lügen, bis er bei Allah als >Lügner< eingeschrieben wird." (Bukhari).

Und jemand, der bei Allah s.w. als Lügner eingeschrieben wird, wird am Tag des Gerichts als Lügner erweckt und als solcher gerichtet. Eine unglaubliche Schande wenn man bedenkt das an diesem Tag Menschen wiederauferstehen unter den Muslimin die sich unter dem Banner der Gastfreundschaft von Ibrahim aleih salam versammeln oder Muslimin welche als Schuhada (Märtyrer) an ihren Wunden zu erkennen sind und ein Lügner unter ihnen in seiner ganzen Sünde enthüllt wird. Dann darf er sehen wie sie alle in rasender Eile über die Brücke des Sirat gehen, während er selbst in die tiefen der Hölle fällt zu denen, welche Allah s.w. und Seinen Gesandten als Propheten nicht anerkannt haben.

Im Islam gibt es allerdings drei Ausnahmen für die Lüge.

Die eine betrifft jemand, welcher nicht die Wahrheit sagt um sein eigenes Leben zu schützen. So haben viele Muslimin in der ehemaligen Sowjetunion sich nicht als Muslimin gegeben und so getan als lebten sie nicht nach dem Islam, obwohl sie in Wirklichkeit in ihren Kellern ihren Kindern den Koran beibrachten.

Die zweite betrifft die Lüge als Kriegslist. Man darf den Feind mit falschen Informationen beliefern, wenn man damit einen strategischen Vorteil erreichen kann und Menschenleben schützen kann.

Die dritte Ausnahme ist eine, die häufiger zutrifft, allerdings ganz genau betrachtet werden muss, weil sie eigentlich gar keine Lüge ist.

Der Prophet s.a.s. sagte: "Ein Lügner ist nicht derjenige, der zwischen den Menschen schlichtet und dabei etwas Gutes stiftet, oder etwas Gutes spricht." (Bukhari).

In diesem Fall kann jemand die Wahrheit zurückhalten und versuchen einen Streit zu schlichten indem er nur die positiven Fakten herausbringt und die schlechten Unterdrückt, auch wenn es so aussieht als würde er lügen. Das sollte man jedoch richtig machen, weil es sonst auch nach hinten gehen kann. Wer aber gottesfürchtig ist, würde die gute Absicht dahinter erkennen und wissen, er macht es fisabilillah um Frieden zu schaffen, und Friedensstifter sind von Allah s.w. geliebt.

Ua salat ua salam 3ala sajduna Muhammad Habibullah

Ua aleikum salam ua rahmatullah  

Assalam Alaikum Wa Rahmatuallahi wa Barakatuh

Du kamst aus der Dunkelheit der Gebärmutter ans Licht dieser Welt. Von der Wärme deiner Mutter Arme an die Kälte der weltlichen Witterung, vor der du dich selbstständig schützen musst. Egal wo du bist oder wohin du gehst:

Du bist in einer Prüfung. Ja! Du bist in dieser Welt, um geprüft und getestet zu werden. Damit Allah sieht, was die Welt aus dir macht, oder was du aus dieser Welt machst. Wirst du diese Welt führen, oder wird sie dich führen?

Wirst du über ihr stehen können, oder wird sie dich überwältigen?

Werden dich ihre Stürme hin- und herwehen können, oder werden deine Segel über ihr wehen? Ja! Du bist in einer Prüfung von Anfang an!

Wenn du in einer schlechten Umgebung aufgewachsen wärst, würdest du dann ein krimineller werden?

Wenn du mit einer körperlichen Behinderung geboren worden wärst, würdest du dich dann ärgern und unzufrieden sein mit dem, was Allah für dich bestimmt hat?

Wenn du in einer reichen, vornehmen Familie aufgewachsen wärst, würdest du dann ein verwöhnter, arroganter Mensch sein? Was wäre aus dir geworden, wenn du in einem Haus aufgewachsen wärst, wo nur Streit und Hass zwischen den Eltern herrscht?

Dies ist die Prüfung dieser Welt. Du musst dir selbst antworten: Würdest du standhaft bei deiner Religion bleiben, oder würdest du den Prüfungen nicht standhalten können?

Nein! Sei standhaft o mein Bruder und meine Schwester! Sei geduldig. Denk daran, dass das Paradies sehr teuer ist. Diese Welt ist das Gefängnis des Gläubigen; und das Paradies für die Ungläubigen.

Aber dies wird nur denen gewährt (das Paradies), die geduldig sind; und dies wird nur denen gewährt, die großes Glück haben. (Surat Fussilat, Ayah 35)

Sie bestanden die Prüfung geduldig und waren standhaft. Sie wurden nicht durch Katastrophen oder Unglücke hin- und her geschleudert und aus der Bahn gebracht. Ihre Motivation wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Verführungen dieser bunten Welt ließen sie nicht weicher werden.

Bitte Allah um Unterstützung. Er ist der Sichere Unterschlupf der Verängstigten. Er ist die Sichere Festung der Verlorenen. Bitte Allah um Unterstützung, denn Er ist nahe; und Er gibt den Bedürftigen. Bitte Allah um Unterstützung: Was für ein schönes Wort; und was für eine aufrichtige Empfehlung.

Bitte Allah um Unterstützung, in den dunklen Nächten. Da, wo die Menschen schlafen; und Allah der Erhabene die Bitten der Diener akzeptiert und erfüllt.

Bitte Allah um Unterstützung … Ja! Wer sonst kann dir außer Ihm beistehen?…

Und wenn dich Meine Diener über Mich befragen, so bin ich nahe; Ich höre den Ruf des Rufenden, wenn er Mich ruft. Deshalb sollen sie auf Mich hören und an Mich glauben. Vielleicht werden sie den rechten Weg einschlagen. (Surat Al-Baqara, Ayah 186)

Ich bitte Allah s.w.t den Edlen den Wohltätigen den Einzigen den Einen den Überlegenen das er meine und eure Absichten reinigt. Und meinen und euren nachkommen Rechtschaffenheit verleiht, Und das er uns für unsere guten taten reichlich belohnt und das er uns mit Mohammed s.a.s versammelt amin!

Wa alaikum asalam wa rahmatulah wa barakatu