Category: Ramadan Special


Assalamu alaikum

Anbei
findet ihr nochmal ein paar Links, in denen ihr alles zum Thema Ramadan
und Fasten nachlesen könnt. Es lohnt sich auf alle Fälle, denn man
lernt nie aus und man vergisst vieles auch schnell. Aber vor allem
motiviert uns dieses Wissen im Ramadan unser bestes zu geben, um die
vollste Belohnung zu erhalten.


Links:


Der Fastende – umgeben von zahlreichen Vorzügen: www.islamlernen.com

Verschiedene Texte von Gelehrten: http://www.salaf.de/ibada&fiqh/ibada&fiqh_fasten.html

60 Fragen zu Menstruation und Wochenbett: http://www.salaf.de/swf/ges0011.swf

Qiyam Ramadan: http://www.salaf.de/swf/ibd0021.swf

Hisnul Muslim: http://as-sunna-verlag.de/as-sunna-verlag/product_info.php?info=p3_hisnul-muslim–bittgebete-aus-dem-qur-aan-und-der-sunna-.html&XTCsid=b368aac665ed79e448b35d78db3f66a8

70 Angelegenheiten des Fastens: s. Anhang

Duas zum Ramadan: s. Anhang

Ramadan Checkliste: 

http://img11.imageshack.us/img11/1716/ramadanchecklist.jpg


Kurzer Überblich zu den verschiedenen Tarawih Versionen genommen aus http://www.alrahman-moschee.de/aktuelles.html: s. Anhang



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Zwölf Dinge, die man in der Lailatul Qadr tun kann

Hier sind einige Empfehlungen für die Lailatu l-Qadr.
Wenn du diese während der letzten zehn Tage des Ramadan befolgst, wirst du
inscha’ Allah der Lailatu l-Qadr begegnen.

1. Nimm dir
Urlaub für Allah
Wir nehmen Urlaub von unserer Arbeit für nahezu alles im
Leben. Warum nicht jetzt einmal, um uns darauf zu konzentrieren, zu unserem
Schöpfer zu beten und Ihm zu danken?

2. I’tikaf
Es war der
Brauch des Propheten Muhammad (salla-llahu alaihi wa salam)), die letzten zehn
Tage und Nächte des Ramadans in der Moschee zu verbringen, um I’tikaf zu machen.

3. Sprich dieses spezielle Du’a (Bittgebet)
Allahumma innaka
’afuwun tuhibbu l-’Afwa fa’fu ’anni
<br>„O Allah, Du bist der
All-Vergebende, und Du liebst es zu vergeben, so vergib mir.“

4.
Rezitiere den Koran
Rezitiere zum Beispiel Suren und Abschnitte aus dem
Koran, die du diesen Ramadan im Tarawih-Gebet gehört hast.

5.
Lass dein Sündenregister streichen
<br>„Wer immer die Lailatu l-Qadr
über (im Gebet) steht, während er seinen Glauben mit Selbstkritik nährt und
dabei auf Belohnung von Allah hofft, dem werden all seine vorausgegangenen
Sünden vergeben.“ (Muslim)

6. Bewerte dich selbst
Mache eine
Bestandsaufnahme, wo du stehst im Leben und wohin du möchtest.

7. Sprich lange und aufrichtige Du’as
Eine der besten Zeiten
dies zu tun, ist während des letzten Drittels der Nacht.

8.
Mache Iftar mit deiner Familie
Versuche, deine Familie für die Tage zu
entschädigen, an denen du während der Iftar-Zeit am Arbeitsplatz warst.

9. Nimm deine Familie zum Tarawih-Gebet mit
Nimm deinen
Ehepartner und deine Kinder mit in die Moschee zum Tarawih-Gebet, und versäume
es nicht in den letzten 10 Nächten.

10. Nimm an den Du’as nach
Abschluss der Koran-Rezitation teil
Finde heraus, ob du in der Nacht, in der
der Koran zu Ende gelesen wird, die Tarawih-Gebete in verschiedenen Moscheen
besuchen kannst.

11. Lies ein Buch über das Leben des Propheten
(salla-llahu alaihi wa salam)
Lies über das Leben des Propheten (salla-llahu
alaihi wa salam). Dies kann deine Liebe für ihn (salla-llahu alaihi wa salam)
und den Islam dadurch stärken, dass du erkennst, wie viel er sich um Allahs
Willen angestrengt hat.

12. Übe Mildtätigkeit in der Nacht, die
besser ist als „tausend Monate“
Einem Prophetenwort nach ist der Ramadan ein
„Monat der Wohltätigkeit“ (Mischkat), in dem gute Werke um ein Vielfaches mehr
belohnt werden. Verpasse also nicht die beste der Ramadannächte, die Lailatu
l-Qadr, und sei in ihr besonders mildtätig. Um sie nicht zu verpassen, spenden
viele Muslime in den letzten zehn Nächten des Ramadan sogar täglich.

All diese Punkte sind nur ein paar Hinweise, was einem
Muslim für die Lailatu l- Qadr empfohlen wird. Möge ALLAH, der Allmächtige,
unsere Gebete und unsere Hingabe akzeptieren,

Amin.

Quelle: http://www.muslimefasten.de/Zwoelf_Dinge__die_man_in_der_L.241.0.html

Die ALQADR Nacht

ليلة القدر: ليلة الحكم

Bedeutung und Wert dieser Nacht

Im Jahre 610 n.Chr. zog sich der Prophet Mohammed (s.a.s.) in die Felsennische Hira, die auf dem „Berg des Lichtes“ (Jabbal An-Nur) liegt, zurück und betrieb I´tikaf (sich zur „Ibada“ -Gebet, Anbetung- zurückziehen). In jener Nacht, die wir als die Nacht der Bestimmung bezeichnen, kam der Malak (Engel) Jibriyl zum Propheten Muhammed (s.a.s.) und überbrachte ihm die erste Offenbarung: [96:1-5]

" Trag vor im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem "Gerinnsel" (‚alaq). Trag vor! Und dein Herr ist der Edelste, der durch die Feder lehrte. Er lehrte den Menschen, was er nicht weiss (und wissen kann)." (96:1-5)

اقْرَأْ بِاسْمِ رَبِّكَ الَّذِي خَلَقَ خَلَقَ الْإِنسَانَ مِنْ عَلَقٍ * اقْرَأْ وَرَبُّكَ الْأَكْرَمُ * الَّذِي عَلَّمَ بِالْقَلَمِ * عَلَّمَ الْإِنسَانَ مَا لَمْ يَعْلَمْ * (سورة العلق اية 1-5 )


Nicht nur Al-Qur’an Al-Kariem sondern auch die Taurat (Thora), das Indschiyl (Bibel) und alle Bücher und Blätter von Allah (t.) sind im Monat Ramadhan herabgesandt worden.

"Der Monat Ramadan, in dem der Qur’an herabgesandt wurde, Rechtleitung für die Menschen…" (2:185)

شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِيَ أُنزِلَ فِيهِ الْقُرْآنُ هُدًى * لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِّنَ الْهُدَى وَالْفُرْقَانِ فَمَن شَهِدَ مِنكُمُ * الشَّهْرَ فَلْيَصُمْهُ وَمَن كَانَ مَرِيضًا أَوْ عَلَى سَفَرٍ فَعِدَّةٌ مِّنْ * أَيَّامٍ أُخَرَ يُرِيدُ اللّهُ بِكُمُ الْيُسْرَ وَلاَ يُرِيدُ بِكُمُ الْعُسْرَ * وَلِتُكْمِلُواْ الْعِدَّةَ وَلِتُكَبِّرُواْ اللّهَ عَلَى مَا هَدَاكُمْ * وَلَعَلَّكُمْ تَشْكُرُونَ (البقرة 185 )


In dieser Nacht im Ramadhan in der die erste Offenbarung überbracht wurde, wird Jahr für Jahr das Schicksal der Welt und der Menschen für das kommende Jahr von ALLAH (t.), dem Allmächtigen, bestimmt und an die Mala´ika (Engel) (a.s) übergeben, die für die Durchführung verantwortlich sind. Nach Ibn Abbaas (r.a.) fällt Allah (t.) die Entscheidung was in der Lailatu-l-Qadr an die Malaika (a.s) übergeben wird, am 15. Shaban .

وعن ابن عباس قال: يكتب من أم الكتاب ما يكون في السنة من رزق ومطر وحياة وموت, حتى الحاج. قال عكرمة: يكتب حاج بيت اللّه تعالى في ليلة القدر بأسمائهم وأسماء أبائهم, ما يغادر منهم أحد, ولا يزاد فيهم. وقاله سعيد بن جبير. وعن ابن عباس أيضا: أن اللّه تعالى يقضي الأقضية في ليلة نصف شعبان, ويسلمها إلى أربابها في ليلة القدر.


Die Mosleme verbringen diese Nacht mit Gebet, Quraanrezitation und Duaa. Die Bittgebete haben zwar immer einen besonderen Wert, doch im letzten Drittel von Ramadhan und besonders in dieser Nacht, eifert jeder Moslem in seinen Gebeten um die Gnade Allahs (t.), die Befreiung von der Hölle und den Sieg mit dem Paradies. Was liegt näher ,denn direkt nach der Aya 185 von Surat Albaqra (2) in der das Fasten vorgeschrieben wurde, sagt Allah (t.) zum Propheten (s.a.s) in der Aya 186:

"Und wenn Meine Diener dich (Prophet) nach Mir fragen (sprich): Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet des Bittenden, wenn er zu Mir betet. So sollten sie auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie den rechten Weg wandeln mögen." (2:186)

وَإِذَا سَأَلَكَ عِبَادِي عَنِّي فَإِنِّي قَرِيبٌ أُجِيبُ دَعْوَةَ الدَّاعِ إِذَا دَعَانِ فَلْيَسْتَجِيبُواْ لِي وَلْيُؤْمِنُواْ بِي لَعَلَّهُمْ يَرْشُدُونَ (البقرة 186)


Die Empfehlung unseres Propheten (s.a.s.) zu seiner geliebten Frau A´ischa (r.a.) als sie ihn fragte "Was ist, wenn ich erfahre, welche die Nacht Al -Qadr ist. Was soll ich dann sagen?"
Muhammed (s.a.s.) sagte:"Allahumma innaka `afawwun kariemun tuhibbul `afwa fa `fu `anniy" 
(0 mein Herr, Du bist der Vergebende, Freigiebige und Du liebst die Vergebung, so vergib mir).(Tirmidi)

عَنْ عَائِشَةَ قَالَتْ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَرَأَيْتَ إِنْ عَلِمْتُ أَيُّ لَيْلَةٍ لَيْلَةُ الْقَدْرِ مَا أَقُولُ فِيهَا قَالَ قُولِي اللَّهُمَّ إِنَّكَ عُفُوٌّ كَرِيمٌ تُحِبُّ الْعَفْوَ فَاعْفُ عَنِّي (كتاب الدعوات الترمذي حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ)


In dieser Nacht "Lailatul Qadr" gibt es kein besonderes Gebet.
Unser Prophet (s.a.s.) sagte: "… wer das Maghrib- und Ishagebet in der Moschee in der Gruppe (Jamaa) verrichtet, der hat teilgenommen an dieser Nacht."

وقد روى عبيد اللّه بن عامر بن ربيعة: أن رسول اللّه صلى اللّه عليه وسلم قال: من صلى صلاة المغرب والعشاء الآخرة من ليلة القدر في جماعة فقد أخذ بحظه من ليلة القدر ذكره الثعلبي في تفسيره


Das freiwillige Gebet in dieser Nacht unterscheidet sich durch nichts von den anderen freiwilligen Gebeten, für die man mit dem Herzen die Absicht fasst die Gnade ALLAHs (t) zu erlangen.
A´ischa (r.a.) berichtete, dass das Gebet (Qiam al-Layl = das Gebet im letzten Drittel der Nacht) des Propheten (s.a.s.) im Ramadhan und in den übrigen Monaten 11 Rakaa nicht überschritten hat.

حَدَّثَنَا عَبْدُاللَّهِ بْنُ يُوسُفَ قَالَ أَخْبَرَنَا مَالِكٌ عَنْ سَعِيدِ بْنِ أَبِي سَعِيدٍ الْمَقْبُرِيِّ عَنْ أَبِي سَلَمَةَ بْنِ عَبْدِالرَّحْمَنِ أَنَّهُ أَخْبَرَهُ أَنَّهُ سَأَلَ عَائِشَةَ رَضِي اللَّهم عَنْهَا كَيْفَ كَانَتْ صَلَاةُ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي رَمَضَانَ فَقَالَتْ مَا كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَزِيدُ فِي رَمَضَانَ وَلَا فِي غَيْرِهِ عَلَى إِحْدَى عَشْرَةَ رَكْعَةً يُصَلِّي أَرْبَعًا فَلَا تَسَلْ عَنْ حُسْنِهِنَّ وَطُولِهِنَّ ثُمَّ يُصَلِّي أَرْبَعًا فَلَا تَسَلْ عَنْ حُسْنِهِنَّ وَطُولِهِنَّ ثُمَّ يُصَلِّي ثَلَاثًا قَالَتْ عَائِشَةُ فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَتَنَامُ قَبْلَ أَنْ تُوتِرَ فَقَالَ يَا عَائِشَةُ إِنَّ عَيْنَيَّ تَنَامَانِ وَلَا يَنَامُ قَلْبِي


Aber in dieser Nacht zählen die Ibadaat (Gebet, Duaa, Quraarezitation ..) besser als in tausend Monaten (ohne eine Nacht wie sie).

إِنَّا أَنزَلْنَاهُ فِي لَيْلَةِ الْقَدْرِ * وَمَا أَدْرَاكَ مَا لَيْلَةُ الْقَدْرِ * لَيْلَةُ الْقَدْرِ خَيْرٌ مِّنْ أَلْفِ شَهْرٍ * تَنَزَّلُ الْمَلَائِكَةُ وَالرُّوحُ فِيهَا بِإِذْنِ رَبِّهِم مِّن كُلِّ أَمْرٍ * سَلَامٌ هِيَ حَتَّى مَطْلَعِ الْفَجْرِ (القدر)


Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zum Anlass des Fastenmonats Ramadan sagte: "Ein gesegneter Monat ist zu euch gekommen. In ihm hat Allah das Fasten für euch zur Pflicht gemacht. In ihm werden die Tore des Paradieses geöffnet, die Tore der Hölle geschlossen und die Schiatien in Ketten gefesselt. In ihm gibt es eine Nacht, die besser ist als tausend Monate. Wer den Segen dieser Nacht verpasst, der hat (einen enormen) Verlust erlitten."
(Imam Ahmad)

عن أبي هريرة رضي الله عنه قال: لما حضر رمضان قال رسول الله صلى الله عليه وسلم " قد جاءكم شهر رمضان شهر مبارك افترض الله عليكم صيامه تفتح فيه أبواب الجنة وتغلق فيه أبواب الجحيم وتغل فيه الشياطين فيه ليلة خير من ألف شهر من حرم خيرها فقد حرم" (مسند احمد)


In einem anderen Hadith heisst es "… wer in dieser Nacht aufsteht, dem werden seine vorherigen Sünden verziehen." (Buchari)

عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رَضِي اللَّهم عَنْه عَنِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ مَنْ قَامَ لَيْلَةَ الْقَدْرِ إِيمَانًا وَاحْتِسَابًا غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ وَمَنْ صَامَ رَمَضَانَ إِيمَانًا وَاحْتِسَابًا غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ. (البخاري)

Der Prophet (s.a.s.) verbrachte diese Nächte also mit Gebeten, Quraanrezitationen und Duaa. Dies und dass der Moslem immer um einen guten Abschluss bemüht ist, sind die Gründe, weshalb jeder Moslem versucht in dieser Nacht soviel an Ibaadat zu erbringen wie er kann.


Wann ist Laylatul Qadr?

Das genaue Datum der Nacht der Bestimmung ist nicht bekannt. In einigen Hadithen heißt es:
A’ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramadan, die ungerade Zahlen (Witr) haben." (Buchari)

عَنْ عَائِشَةَ رَضِي اللَّهم عَنْهَا أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ تَحَرَّوْا لَيْلَةَ الْقَدْرِ فِي الْوِتْرِ مِنَ الْعَشْرِ الْأَوَاخِرِ مِنْ رَمَضَانَ (البخاري)


Ibn Ka’b sagte: "Bei Allah, ausser Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramadan, und bei Allah, ich weiss genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Ver richtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramadan und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht." (Muslim)

سَمِعَا زِرَّ بْنَ حُبَيْشٍ يَقُولُا سَأَلْتُ أُبَيَّ بْنَ كَعْبٍ رَضِي اللَّهم عَنْهم فَقُلْتُ إِنَّ أَخَاكَ ابْنَ مَسْعُودٍ يَقُولُ مَنْ يَقُمِ الْحَوْلَ يُصِبْ لَيْلَةَ الْقَدْرِ فَقَالَ رَحِمَهُ اللَّهُ أَرَادَ أَنْ لَا يَتَّكِلَ النَّاسُ أَمَا إِنَّهُ قَدْ عَلِمَ أَنَّهَا فِي رَمَضَانَ وَأَنَّهَا فِي الْعَشْرِ الْأَوَاخِرِ وَأَنَّهَا لَيْلَةُ سَبْعٍ وَعِشْرِينَ ثُمَّ حَلَفَ لَا يَسْتَثْنِي أَنَّهَا لَيْلَةُ سَبْعٍ وَعِشْرِينَ فَقُلْتُ بِأَيِّ شَيْءٍ تَقُولُ ذَلِكَ يَا أَبَا الْمُنْذِرِ قَالَ بِالْعَلَامَةِ أَوْ بِالْآيَةِ الَّتِي أَخْبَرَنَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنَّهَا تَطْلُعُ يَوْمَئِذٍ لَا شُعَاعَ لَهَا (مسلم)


Die meisten Gelehrten sind deshalb der Ansicht, dass diese Nacht, die vom 26. auf den 27. des Ramadan ist. Aber wer sie sicher nicht verpassen möchte, sollte die ungeraden der letzten zehn Nächte des Ramadhan aufstehen. Und wer kann sollte dem Propheten (s.a.s.) nacheifern und das letzte Drittel des Ramadhan in der Moschee verbringen = I´tikaaf. (Buchari)

عَنْ عَبْدِاللَّهِ بْنِ عُمَرَ رَضِي اللَّهم عَنْهمَا قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهم عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَعْتَكِفُ الْعَشْرَ الْأَوَاخِرَ مِنْ رَمَضَانَ (البخاري)

Lebe so, wie wenn du stirbst,wünschen wirst gelebt zu haben!

The virtue of the last ten days of Ramadaan and Laylat al-Qadr

Praise be to Allaah, the Lord of the Worlds, and peace and blessings be upon the Trustworthy Prophet Muhammad and upon all his family and companions.

The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) used to strive hard (in worship) during the last ten days of Ramadaan in a way that he did not strive at any other times. (Muslim, 1175, from ‘Aa’ishah). Among the things he did were secluding himself in I’tikaaf and seeking Laylat al-Qadr during this time. (Al-Bukhaari, 1913; Muslim, 1169). In al-Saheehayn it is reported from the hadeeth of ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her) that when the last ten days of Ramadaan came, the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) would stay up at night, wake his family and gird his loins. (al-Bukhaari, 1920; Muslim, 1174). Muslim added: he strove hard and girded his loins.

Her phrase “girded his loins” is a metaphor for his preparing himself to worship and strive hard in worship, more than usual. It has the meaning of “rolling up one’s sleeves” to worship (i.e. getting ready to make a great deal of effort).

It was also said that it was a metaphor for keeping away from women and abstaining from sexual relations.

The phrase “stay up at night” means that he would stay awake, spending the night in prayer, etc. It was reported in another hadeeth that ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her) said: “I never saw the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) recite the entire Qur’aan in one night, or spend a whole night in prayer until the morning, or fast an entire month, except in Ramadaan.” (Sunan al-Nasaa’i, 1641).The words “stay up at night” may mean that he spent most of the night in worship, or that he did not stay up for the entire night, but he did that at the times of ‘Ishaa and Suhoor, and other times, in which case it would mean that he stayed up for most of the night.

The phrase “and wake his family” means that he would wake his wives to pray qiyaam. It is known that he (peace and blessings of Allaah be upon him) used to wake his wives all year round, but he used to wake them to spend part of the night in qiyaam. In Saheeh al-Bukhaari it is reported that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) woke up one night and said, “Subhaan Allaah! What tribulations have come down tonight! What treasure has come down tonight! Who will wake up the dwellers of the apartments? There may be women who are clothed in this world and naked in the Hereafter.” (al-Bukhaari, 1074). It was also reported (in Saheeh al-Bukhaari) that he (peace and blessings of Allaah be upon him) used to wake ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her) when he wanted to pray Witr. (al-Bukhaari, 952). But when he woke his wives during the last ten nights of Ramadaan, this was more persistent than at other times of the year.

The fact that he (peace and blessings of Allaah be upon him) did this indicates the importance he attached to worshipping his Lord and making the most of this special time.

The Muslim should follow the example of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him), for he is the best example, and he should strive hard in worshipping Allaah. He should not waste the hours of these days and nights. For we do not know, perhaps this time will never come again, for the spoiler of pleasures, i.e., death, which must come to all men, may come and snatch him and his life will end; then he will feel regret at the time when regret will be of no avail.

Among the unique virtues of these special nights is that Laylat al-Qadr is among them. Allaah says (interpretation of the meaning):

“Haa-Meem. [These letters are one of the miracles of the Qur’aan and none but Allaah (Alone) knows their meanings.]

By the manifest Book (this Qur’aan) that makes things clear.

We sent it (this Qur’aan) down on a blessed night [(i.e. the Night of Al-Qadr) in the month of Ramadaan]. Verily, We are ever warning [mankind that Our Torment will reach those who disbelieve in Our Oneness of Lordship and in Our Oneness of worship].

Therein (that night) is decreed every matter of ordainments.

As a Command (or this Qur’aan or the Decree of every matter) from Us. Verily, We are ever sending (the Messengers),

(As) a mercy from your Lord. Verily, He is the All-Hearer, the All-Knower.” [al-Dukhaan 44:1-6]

Allaah sent down the Qur’aan on this night which the Lord of the Worlds has described as blessed. It was reported from a group of the Salaf – including Ibn ‘Abbaas, Qutaadah, Sa’eed ibn Jubayr, ‘Ikrimah, Mujaahid and others – that the night on which the Qur’aan was sent down was Laylat al-Qadr.

The phrase Therein (that night) is decreed every matter of ordainments means, on that night the destiny of all creatures for the coming year is decreed. On that night it is written who will live, who will die, who will be saved, who will be doomed, who will be destined for Paradise, who will be destined for Hell, who will be granted honour, who will be humiliated, where drought and famine will occur, and everything else that Allaah wills in that year.

What is meant by the idea that the destiny of all creatures is written on Laylat al-Qadr is – and Allaah knows best – that on Laylat al-Qadr they are transferred from al-Lawh al-Mahfooz. Ibn ‘Abbaas said: “You may see a man furnishing his home or plowing his field, and he is one of those who are going to die,” i.e., it has been decreed on Laylat al-Qadr that he is one of those who are going to die (in the coming year). And it was said that on this night, the destiny of people is shown to the angels.

The meaning of “Qadr” is veneration or honour, i.e. it is a night that is venerated because of its special characteristics, and because the one who stays up during this night becomes a man of honour. And it was said that Qadr means constriction, in the sense that the knowledge of precisely when this night is, is hidden. Al-Khaleel ibn Ahmad said: it was called Laylat al-Qadr because the earth is constricted by the great numbers of angels on that night, and Qadr means constriction. Allaah says (interpretation of the meaning): “But when He tries him, by straitening his means of life [fa qadara ‘alayhi rizqahu]…” [al-Fajr 89:16], i.e., by constricting or reducing his provision.

And it was said that Qadr means Qadar, i.e., that on this night the decrees for the coming year are ordained, as Allaah says (interpretation of the meaning):

“Therein (that night) is decreed every matter of ordainments” [al-Dukhaan 44:4]

  1. and because Allaah’s decrees are decided and written down on this night.

    So Allaah has called it Laylat al-Qadr, because of its great value and high status with Allaah, and because so many sins are forgiven and so many faults are concealed during this night. For it is the night of forgiveness, as it was reported in al-Saheehayn from Abu Hurayrah (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Whoever stays up during Laylat al-Qadr out of faith and in the hope of earning reward, all his previous sins will be forgiven.” (al-Bukhaari, 1910; Muslim, 760).

    Allaah has given this night special characteristics which make it unique:

    1. It is the night on which the Qur’aan was sent down, as we have stated above. Ibn ‘Abbaas and others said: “Allaah sent down the Qur’aan at one time from al-Lawh al-Mahfooz to Bayt al-‘Izzah in the first heaven, then it was revealed to the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) in stages according to events over twenty-three years.” (Tafseer Ibn Katheer, 4/529)

    2. Allaah described it as being better than a thousand months, as He said (interpretation of the meaning): “The night of al-Qadr is better than a thousand months” [al-Qadr 97:3].

    3. Allaah described it as being blessed, as He said (interpretation of the meaning): “We sent it (this Qur’aan) down on a blessed night” [al-Dukhaan 44:3].

    4. On this night, the angels and the Spirit [al-Rooh] descend, “i.e., many angels descend of this night because it is so blessed, and the angels come down when Allaah’s blessing and mercy come down, just as they come down when Qur’aan is recited, and they surround the circles of dhikr (gatherings where Allaah is remembered), and they beat their wings for the one who sincerely seeks knowledge, out of respect for him.” (See Tafseer Ibn Katheer, 4/531). The Spirit [al-Rooh] is Jibreel (peace be upon him), who is specifically mentioned in this manner as a sign of respect for him.

    5. This night is described as peace, i.e., it is safe, for the Shaytaan cannot do any evil or cause any harm on this night, as Mujaahid said. (See Tafseer Ibn Katheer, 4/531). On this night, many people are saved from punishment because of what they do to worship Allaah, may He be glorified.

    6. “Therein (that night) is decreed every matter of ordainments” [al-Dukhaan 44:4 – interpretation of the meaning]

    7. , i.e., the affairs of that year are dispatched from al-Lawh al-Mahfooz to the angels who record the decrees: who will live, who will die, what provision people will be given, what will happen until the end of that year, every matter of ordainments is decreed, and it cannot be altered or changed. (See Tafseer Ibn Katheer, 4/137, 138). All of this is already known to Allaah before it is even written down, but He makes known to the angels what is to happen, and commands them to do whatever they are enjoined to do. (Sharh Saheeh Muslim li’l-Nawawi, 8/57).

    8. Allaah forgives the previous sins of the one who stays up and prays during this night out of faith and in hope of earning the reward from Him. It was reported in the hadeeth of Abu Hurayrah (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Whoever fasts the month of Ramadaan out of faith and in the hope of earning reward, all his previous sins will be forgiven, and whoever stays up during Laylat al-Qadr out of faith and in the hope of earning reward, all his previous sins will be forgiven.” (Agreed upon). The phrase “out of faith and in the hope of earning reward” means, believing in Allaah’s promise of reward for this, and seeking the reward, with no other aim or purpose, such as showing off etc.” (Fath al-Baari, 4/251).

    Allaah has revealed a soorah concerning this night which will be recited until the Day of Resurrection, in which He mentions the honour and great value of this night. This is the soorah in which He says (interpretation of the meaning):

    “Verily, We have sent it (this Qur’aan) down in the Night of Al-Qadr (Decree).

    And what will make you know what the Night of Al-Qadr (Decree) is?

    The Night of Al-Qadr (Decree) is better than a thousand months (i.e. worshipping Allaah in that night is better than worshipping Him a thousand months, i.e. 83 years and 4 months).

    Therein descend the angels and the Rooh [Jibreel] by Allaah’s Permission with all Decrees,

    (All that night), there is peace (and goodness from Allaah to His believing slaves) until the appearance of dawn.” [al-Qadr 97:1-5]

    The phrase And what will make you know what the Night of Al-Qadr (Decree) is? serves to draw attention to the importance and great significance of this night.

    The Night of Al-Qadr (Decree) is better than a thousand months means, it is better than over eighty three years, as we have already mentioned. This is a great virtue, the value of which no one can fully understand except the Lord of the Worlds, may He be blessed and exalted. This encourages the Muslim to spend this night in prayer and to seek the Face of Allaah by doing so. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) used to seek this night, hoping to gain some good from it, and he is the example for this Ummah.

    It is mustahabb to seek it during Ramadaan, especially in the last ten nights of the month. It was reported in Saheeh Muslim that Abu Sa’eed al-Khudri (may Allaah be pleased with him) said: the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) did I’tikaaf during the first ten days of Ramadaan, then he did I’tikaaf during the middle ten days in a Turkish tent [the word qubbah, translated here as “tent”, refers to a tent or any circular structure] in which a mat was placed. He said: so he took the mat in his hand and put it at the side of the tent, then he raised his head to speak to the people, so they came closer to him. He said: “I did I’tikaaf during the first ten days, seeking this night, then I did I’tikaaf during the middle ten days. Then someone came to me and told me that it is in the last ten days, so whoever among you wants to do I’tikaaf, let him do so.” So the people did I’tikaaf with him. He said: “I was shown an odd-numbered night, in the morning of which I was prostrating in mud and water”. Then in the morning of the twenty-first, he got up to pray Subh and it was raining; the roof of the mosque leaked, and there was mud and water. He came out when he had finished praying, and there was mud and water on his forehead and nose. That was the morning of the twenty-first, one of the last ten days. (Saheeh Muslim, 1167).

    In a report, Abu Sa’eed said: “It rained on the night of the twenty-first, and the roof of the mosque leaked over the place where the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) was praying. I looked at him, when he had finished praying Salaat al-Subh, and his face was wet with mud and water.” (Agreed upon). Muslim narrated a hadeeth from ‘Abd-Allaah ibn Unays (may Allaah be pleased with him) that was similar to the hadeeth of Abu Sa’eed, except that he said, “it rained on the night of the twenty-third.” According to a hadeeth narrated by Ibn ‘Abbaas (may Allaah be pleased with them both), the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek it in the last ten days of Ramadaan, when there are nine days left, and seven days left, and five days left.” (Narrated by al-Bukhaari, 4/260).

    Laylat al-Qadr is in the last ten days of Ramadaan, as stated in the hadeeth of Abu Sa’eed quoted above, and as stated in the hadeeth of ‘Aa’ishah, and in the hadeeth of Ibn ‘Umar who said that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek Laylat al-Qadr in the last ten days of Ramadaan.” (The hadeeth of ‘Aa’ishah was narrated by al-Bukhaari, 4/259; the hadeeth of Ibn ‘Umar was narrated by Muslim, 2/823. This wording is that of the hadeeth of ‘Aa’ishah).

    It is more likely to be one of the odd-numbered nights, because of the hadeeth of ‘Aa’ishah who said that the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek Laylat al-Qadr in the odd-numbered nights of the last ten nights.” (Narrated by al-Bukhaari, 4/259)

    We should seek it especially in the odd-numbered nights, i.e., on the twenty-first, the twenty-third, the twenty-fifth, the twenty-seventh and the twenty-ninth. It was reported in al-Saheehayn that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek it in the last ten nights, on the odd-numbered nights.” (Narrated by al-Bukhaari, 1912, see also, 1913. Also narrated by Muslim, 1167, see also 1165).

    According to the hadeeth of Ibn ‘Abbaas (may Allaah be pleased with them both), the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek it in the last ten nights of Ramadaan, when there are nine left, when there are seven left, when there are five left.” (Narrated by al-Bukhaari, 1917-1918). So it is more likely to be one of the odd-numbered nights.

    In Saheeh al-Bukhaari it was narrated that ‘Ubaadah ibn al-Saamit said: the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) came out to tell us when Laylat al-Qadr was, and two of the Muslims were arguing. He said: “I came out to tell you when Laylat al-Qadr was, and So and so and So and so were arguing, so it [the knowledge of when Laylat al-Qadr was] was taken away from me. Perhaps this is better for you. So seek it on the ninth and the seventh and the fifth” (al-Bukhaari, 1919), i.e., on the odd-numbered nights.

    This hadeeth indicates how bad it is to argue and fight, especially with regard to matters of religion, and that this is a cause of goodness being taken away or concealed.

    Shaykh al-Islam ibn Taymiyah said: “But odd-numbers have to do with what is past [i.e., when one starts counting from the beginning of the month], so it should be sought on the twenty-first, the twenty-third, the twenty-seventh or the twenty-ninth; or it may be with regard to what is left, as the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: ‘when there are nine left, or seven left, or five left, or three left.’ On this basis, if the month has thirty days, these will be even-numbered nights, so on the twenty-second there will be nine days left, on the twenty-fourth there will be seven days left. This is how it was explained by Abu Sa’eed al-Khudri in the saheeh hadeeth, and this is how the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) prayed qiyaam during this month. If this is the case, then the believer should seek it in all of the last ten days.” (al-Fataawaa, 25/284, 285).

    Laylat al-Qadr is more likely to be in the last seven days. Ibn ‘Umar (may Allaah be pleased with him) reported that a man among the companions of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) was shown Laytal al-Qadr in a dream, and that it was one of the last seven nights. The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “It seems that your dreams agreed that it is one of the last seven nights, so whoever wants to seek it, let him seek it in the last seven nights.” (narrated by al-Bukhaari, 1911; Muslim, 1165). Muslim reported: “Seek it in the last ten nights, and if any of you are weak or unable to do that, then let him not miss the last seven.”

    It is most likely to be on the night of the twenty-seventh. It was reported, in a hadeeth narrated by Ahmad from Ibn ‘Umar, and a hadeeth narrated by Abu Dawood from Mu’aawiyah, that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Laylat al-Qadr is the night of the twenty-seventh.” (Musnad Ahmad and Sunan Abu Dawood, 1386). The view that it is the night of the twenty-seventh is the opinion of most of the Sahaabah and the majority of scholars, and Ubayy ibn Ka’b (may Allaah be pleased with him) used to assert, without saying “in shaa Allaah”, that it was the night of the twenty-seventh. Zurr ibn Hubaysh said: I said: What makes you say that, O Abu’l-Mundhir? He said: by the signs of which the Messengers of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) told us: that the sun rises that morning with no visible rays. (Narrated by Muslim,2/268).

    Many marfoo’ ahaadeeth were narrated which said that it was on this particular night.

    Ibn ‘Abbaas (may Allaah be pleased with them both) also stated that it is the night of the twenty-seventh. He reached this conclusion by means of an amazing process. It was reported that ‘Umar (may Allaah be pleased with him) gathered the Sahaabah together and included Ibn ‘Abbaas even though he was very young. They said, “Ibn ‘Abbaas is like one of our children. Why have you brought him here with us?” ‘Umar said: “He is a youth who has a good mind and who asks lots of questions.” Then he asked the Sahaabah about Laylat al-Qadr, and they agreed that it was one of the last ten nights of Ramadaan. He asked Ibn ‘Abbaas about it, and he said: “I think I know when it is: it is the night of the twenty-seventh.” ‘Umar said, “What makes you think that?” He said, “Allaah made the heavens seven, and the earths seven, and the days seven, and He created man from seven, and He made Tawaaf seven (circuits), and al-Saa’ee seven, and the stoning of the Jamaar seven.” So Ibn’ Abbaas thought that it was the night of the twenty-seventh because of this analysis. This has been soundly reported from Ibn ‘Abbaas.

    Another of the ways in which the conclusion was reached that it is the night of the twenty-seventh is by noting that the word fihaa (therein) in the aayah (interpretation of the meaning): “Therein descend the angels and the Rooh [Jibreel]” [al-Qadr 97:4] is the twenty-seventh word of Soorat al-Qadr [in the original Arabic].

    There is no shar’i evidence (daleel) to support this manner of analysis, and there is no need for such calculations, because we have sufficient shar’i evidence available to us.

    The fact that it is usually the night of the twenty-seventh – and Allaah knows best – does not mean that this is always the case. It could be the night of the twenty-first, as mentioned in the hadeeth of Abu Sa’eed quoted above, or it could be the twenty-third, as mentioned in the report of ‘Abd-Allaah ibn Unays (may Allaah be pleased with him) quoted above. According to a hadeeth narrated by Ibn ‘Abbaas (may Allaah be pleased with them both), the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Seek it in the last ten days of Ramadaan, when there are nine days left, and seven days left, and five days left.” (Narrated by al-Bukhaari, 4/260).

    Some of the scholars thought that it is more likely that Laylat al-Qadr moves and does not come on a specific night each year. Al-Nawawi (may Allaah have mercy on him) said: “This is the apparent meaning because of the conflict between the saheeh ahaadeeth on this matter, and there is no way to reconcile the ahaadeeth apart from saying that Laylat al-Qadr moves.” (al-Majmoo’, 6/450).

    Allaah has concealed this night so that His slaves will strive to seek it, and will strive hard in worship, just as He has concealed the hour of jumu’ah, and so on.

    So the believer should strive hard during the days and nights of these ten days, seeking Laylat al-Qadr and following the example of our Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him), and he should strive in making du’aa’ and seeking to draw close to Allaah.

    It was reported that ‘Aa’ishah said: “I said, ‘O Messenger of Allaah, what do you think, if I witness Laylat al-Qadr, what should I say?’ He said: ‘Say, O Allaah, You are Forgiving and Generous, and you love forgiveness, so forgive me.’” (Narrated by Imaam Ahmad, al-Tirmidhi (3515) and Ibn Maajah (3850). Its isnaad is saheeh).

    Thirdly: a greater virtue is attached to I’tikaaf on this night than on any other night of the year. I’tikaaf means staying in the mosque to worship Allaah, may He be exalted. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) used to spend these ten days in I’tikaaf, as stated in the hadeeth of Abu Sa’eed quoted above. He spent the first ten days in I’tikaaf, then the middle ten days, then he told them that he had been seeking Laylat al-Qadr, and that he had been shown that it was in the last ten days, and he said: “Whoever was doing I’tikaaf with me, let him do I’tikaaf for the last ten days.” It was reported from ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) used to do I’tikaaf during the last ten days of Ramadaan until he passed away, then his wives did I’tikaaf after him. (Agreed upon). There is also a similar report narrated from Ibn ‘Umar.

    When the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) wanted to do I’tikaaf, he would pray Fajr, then enter the place where he was to do I’tikaaf, as was stated in al-Saheehayn from the hadeeth of ‘Aa’ishah.

    The four imaams and others (may Allaah have mercy on them) said that he entered it before the sun set, and they interpreted the hadeeth as meaning that he entered his place of I’tikaaf and kept away from people after Salaat al-Subh, not that this was the time when he started his I’tikaaf. (See Sharh Muslim li’l-Nawawi, 8/68, 69; Fath al-Baari, 4/277). It is Sunnah for the person in I’tikaaf to keep himself busy with worship, and it is forbidden for him to have intercourse or to do anything that leads to it, because Allaah says (interpretation of the meaning): “And do not have sexual relations with them (your wives) while you are in I‘tikaaf (i.e. confining oneself in a mosque for prayers and invocations leaving the worldly activities) in the mosques” [al-Baqarah 2:187].

    And he should not go out of the mosque except in the case of a pressing need.

    The signs by which Laylat al-Qadr is known

    The first sign: it was reported in Saheeh Muslim from the hadeeth of Ubayy ibn Ka’b (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) announced that one of its signs was that when the sun rose on the following morning, it had no (visible) rays. (Muslim, 762).

    The second sign: it was reported from the hadeeth of Ibn ‘Abbaas narrated by Ibn Khuzaimah, and by al-Tayaalisi in his Musnad, with a saheeh isnaad, that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Laylat al-Qadr is a pleasant night, neither hot nor cold, and the following day the sun rises red and weak.” (Saheeh Ibn Khuzaymah, 2912; Musnad al-Tayaalisi).

    The third sign: it was reported by al-Tabaraani with a hasan isnaad from the hadeeth of Waathilah ibn al-Asqa’ (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Laylat al-Qadr is a bright night, neither hot nor cold, in which no meteors are seen.” (Narrated by al-Tabaraani in al-Kabeer. See Majma’ al-Zawaa’id, 3/179; Musnad Ahmad).

    These three saheeh ahaadeeth explain the signs which indicate Laylat al-Qadr.

    It is not essential for the one who “catches” Laylat al-Qadr to know that he has “caught” it. The point is to strive hard and to be sincere in worship, whether or not one knows that one has “caught” it. It may be that some of those who do not know that may be better with Allaah and higher in status than those who did know which night it was, because the former strove hard. We ask Allaah to accept our fasting and our prayer at night, and to help us to remember Him and to thank Him and to worship Him properly. May Allaah bless our Prophet Muhammad.Source: http://www.islam-qa.com

  2. How should we observe Laylat al-Qadr and when is it?

    Answer:
    Praise be to Allaah.

    Firstly:

    The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) used to strive hard in worship during the last ten days of Ramadaan as he never did at any other time, praying, reading Qur’aan and making du’aa’. Al-Bukhaari and Muslim narrated from ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her) that when the last ten days of Ramadaan came, the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) would stay up at night and would wake his family up, and would abstain from marital relations. Ahmad and Muslim narrated that he used to used to strive hard in worship during the last ten days of Ramadaan as he never did at any other time.

    Secondly:
    The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) enjoined staying up and praying on Laylat al-Qadr out of faith and in the hope of reward. It was narrated from Abu Hurayrah (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Whoever stays up and prays on Laylat al-Qadr out of faith and in the hope of reward, his previous sins will be forgiven.” Agreed upon. This hadeeth indicates that it is prescribed to observe Laylat al-Qadr by spending the night in prayer.

    Thirdly:
    One of the best du’aa’s that may be recited on Laylat al-Qadr is that which the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) taught to ‘Aa’ishah (may Allaah be pleased with her). Al-Tirmidhi narrated, and classed the report as saheeh, that ‘Aa’ishah said: “I said, ‘O Messenger of Allaah, if I know which night is Laylat al-Qadr, what should I say on that night?’ He said, ‘Say: Allaahumma innaka ‘afuwwun tuhibb al-‘afwa fa’affu ‘anni (O Allaah, You are forgiving and You love forgiveness, so forgive me).”

    Fourthly:
    With regard to specifying which night of Ramadaan is Laylat al-Qadr, this needs specific evidence, but the odd-numbered nights during the last ten nights are more likely than others, and the night of the twenty-seventh is the most likely to be Laylat al-Qadr, because that is mentioned in the ahaadeeth.

    Fifthly:
    With regard to innovations, they are not permissible during Ramadaan or at other times. It was proven that the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Whoever innovates anything in this matter of ours that is not part of it will have it rejected.” According to another report, “Whoever does any action that is not part of this matter of ours will have it rejected.”

    We know of no basis for the celebrations that are held during some nights of Ramadaan. The best of guidance is the guidance of Muhammad (peace and blessings of Allaah be upon him) and the worst of matters are those which are innovated (bid’ah).

    And Allaah is the Source of strength. May Allaah send blessings and peace upon our Prophet Muhammad and his family and companions.

    Standing Committee for Academic Research and Issuing Fatwas , 10/413

    Mabrouk Ramadan

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     Ein Muslim im Ramadan ist wie ein Engel:

     Am Tag befreit er sich von Sünden und in der Nacht betet er zu Allah!

     

     

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    3. Der Verdienst des Fastens:

    Der Verdienst des Fastens ist enorm, wie einige Hadīthe, die sahīh (authentisch) sind, bestätigen: dass Allah das Fasten speziell für sich selbst in Anspruch genommen hat und dass Er den Fastenden belohnt und seinen Lohn unbegrenzt vervielfacht, nach einem Hadīth:

    "Bis auf das Fasten, denn das ist für Mich und Ich werde es entsprechend belohnen." [Al-Bukhārī, gemäß der Zählung des Fath al-Bārī, Nr. 1904]

    "Es gibt nichts, was dem Fasten entspricht." [Überliefert von al-Nisā’ī]

    "Das Bittgebet des Fastenden wird nicht zurückgewiesen." [Überliefert von al-Bayhaqī mit einer Überliefererkette, die sahīh ist.]

    "Der Fastende hat zwei Freuden, wenn er das Fasten bricht, freut er sich über das Fastbrechen, und wenn er seinem Herrn begegnet, freut er sich über sein Fasten." [Überliefert von Muslim.]

    "Das Fasten wird am jüngsten Tag Fürbitte für den Diener halten und wird sagen: ‚Oh Herr, ich habe ihm tagsüber das Speisen und die Begierde versagt, so gewähre mir Fürbitte für ihn." [Überliefert von Ahmad und Hassan al-Haithamī.]

    "Der Mundgeruch des Fastenden ist schöner bei Allah als der Duft von Moschus." [Überliefert von Muslim.]

    "Das Fasten ist ein Schutz und eine unzugängliche Festung vor dem Feuer." [Überliefert von Ahmad.]

    "Wer einen Tag um Allahs Willen fastet, dessen Gesicht wird Allah für diesen einen Tag siebzig Herbste vom Feuer fernhalten." [Überliefert von Muslim.]

    "Wer einen Tag fastet, weil er Allahs Gesicht (Wohlwollen) begehrt, und an dem Tag stirbt, an dem wird der Eintritt ins Paradies gewährt." [Überliefert von Ahmad.]

    "Im Paradies gibt es ein Tor, das ar-Rayyān heißt. Durch dieses Tor werden die Fastenden eingehen und keiner sonst. Wenn sie eingetreten sind, wird es verschlossen und danach wird niemand mehr das Paradies hierdurch betreten." [Überliefert von al-Bukhārī.]

    " Es wurde euch ein gesegneter Monat geschenkt, in dem euch vorgeschrieben ist zu fasten. In ihm werden die Tore des Himmels geöffnet, die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel gefesselt. In ihm gibt es eine Nacht, die besser ist als tausend Monate."

    Das Fasten in Ramadan ist ein Pfeiler des Islam, in ihm wurde der Quran herabgesandt und in ihm ist eine Nacht, die besser als tausend Monate ist:

    "Und wenn Ramadan beginnt, werden die Tore des Paradieses geöffnet und die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel in Ketten gelegt." [Überliefert von al-Bukhārī.]

    "Das Fasten in ihm kommt dem Fasten von zehn Monaten gleich." [Siehe im musnad von Ahmad]

    "Wer im Ramadan gläubig und in Erwartung der Belohnung fastet, dem werden alle begangenen Sünden vergeben." [Überliefert von al-Bukhārī.]

    "Allah rettet bei jedem Fastbrechen Menschen vor dem Feuer." [Überliefert von Ahmad.]

    __ **__**__**__

    4. Die Vorteile des Fastens

    Im Fasten sind Weisheiten und viele Vorteile, deren Dreh- und Angelpunkt die Gottesfurcht ist, die Allah in Seinem Wort erwähnt:

    " Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig. " [Sūrat al-baqara, 183.]

    Das bedeutet, dass, wenn der Mensch sich mit dem Wunsch nach Allahs Wohlgefallen und aus Angst vor Seiner Strafe des Erlaubten enthält, dann wird er auch eher dazu gebracht, sich von dem Verbotenen fernzuhalten. Wenn der Mensch Hunger hat, dann sind viele Sinne davon betroffen. Doch wenn der Mensch satt ist, dann haben seine Zunge, seine Augen, seine Hände und sein Geschlechtsteil Hunger. Auf diese Weise führt das Fasten zu einer Überwältigung des Teufels, zu einem Bruch mit den Begierden und zum Schutz der Gliedmaßen.

    Hinzu kommt, dass der Fastende, wenn er den Schmerz des Hungers verspürt, sich besser in die Lage der Armen hineinversetzen kann und sich somit freundlich ihnen gegenüber verhält und ihnen zu essen gibt, denn es ist schließlich nicht das Gleiche, nur vom Hunger zu hören oder ihn am eigenen Leib zu erfahren. Der Reitende kennt nicht die Mühsal des Wandernden, bis er selbst wandern muss.

    Weiterhin nährt das Fasten den Wunsch, die Gelüste zu vermeiden und sich von Ungehorsam fernzuhalten, da ja im Fasten eine Überwindung der Charakter und eine Entwöhnung der Nefs (Seele) von ihren Gewohnheiten liegt. Gleichsam ist hier eine Gewöhnung an eine bestimmte Ordnung und die Einhaltung gewisser Zeiten enthalten, was das Chaos vieler Menschen beseitigen würde, wenn sie es begreifen.

    Im Fasten manifestiert sich die Einheit der Muslime, denn die gesamte Ummah beginnt und beendet das Fasten im selben Monat.

    Es ist auch eine große Gelegenheit, um zu Allah zu rufen, denn die Herzen der Menschen drängen zu den Moscheen: einige betreten sie zum ersten Mal, andere wiederum haben sie schon sehr lange nicht mehr betreten und befinden sich in einem Zustand seltener Liebenswürdigkeit. Man muss diese Gelegenheit beim Schopfe packen, um freundliche Empfehlungen, angemessene Erklärungen und nützliche Worte auszusprechen, die sich auf Gottesfurcht und Frömmigkeit gründen. Doch der Da‘wah-Betreibende sollte über all der Beschäftigung mit anderen nicht sich selbst vergessen, so dass er gleich einem Docht ist, der sich selbst verbrennt, um den Menschen zu leuchten. 

    Die Regeln für Frauen:

     

    • Wer erwachsen wurde und aus Scham nicht gefastet hat, muss eine ernste Reue (Tawba Nasuh) zeigen und die verpassten Tage nachholen. Wenn der nächste Ramadan anfängt, bevor sie damit fertig war, muss sie einen Armen für jeden verpassten Tag speisen. Diese Regel gilt auch für diejenige, die während ihre Periode  aus Scham fastet und diese Tage nicht nachholt. Wenn sie nicht genau die Anzahl der verpassten Tage weiß, fastet sie solange, bis sie meint sie hat genug gefastet; und für jeden Tag einen Armen speisen; Ihr ist überlassen die Sühne der unterlassenen Tage zusammen auf einmal oder getrennt zu verrichten.

     

    • Die Frau darf nicht außerhalb Ramadan ohne die Erlaubnis Ihres Mannes, wenn er anwesend ist, fasten.

     

    • Wenn die Menstruierende die Weiße Watte sieht (gemeint ist die weiße Flüssigkeit, die von der Gebärmutter nach der Menstruation fließt; die Frauen kennen diese Zeichen), macht sie in der Nacht die Absicht zu fasten. Wenn sie nicht sicher ist, dass die Blutung aufgehört hat, füllt sie die Stelle mit Watte oder ähnliches; bleibt diese Sauber, führt sie ihr Fasten zu Ende. Kommt Blut darauf, auch wenn es zu wenig ist, bricht sie ihr fasten, solange das Blut während der Regezeit der Periode kommt. [Die Komitee für Fatwa 10/154].

    • Wenn keine Blutung bis zum Sonnenuntergang erscheint und sie die Absicht zu fasten in der vorherigen Nacht gemacht hat, ist ihr Fasten gültig.

    • Wenn sie das ankommen der Blutung spürt, aber die Blutung erst nach Sonnenuntergang kommt, ist ihr Fasten für diesen Tag gültig.

    • Die Menstruierende und Wöchnerin, deren Blutung in der Nacht aufhörte, die Absicht zum Fasten machte aber nicht geschafft hat sich zu waschen, ist ihr Fasten richtig nach der Meinung der Mehrheit der Gelehrten.

    • Die Frau, die weiß, dass ihre Periode Morgen kommt, soll weiter fasten, bis sie das Blut sieht.

     

    • Es ist eigentlich für die Menstruierende besser, ihre Perioden nicht durch unnatürliche Mitteln zu verhindern und sich zufrieden geben mit dem, was Allah ihr erlaubt hat, während diese Tage nicht zu fasten und danach diese Tage nachzuholen. So machten es früher die Mütter der Gläubigen und die Frauen der Muslime früher [Die Komitee für Fatwa 10/151]. Außerdem wurde nachgewiesen, das diese Mittel Schäden und Störungen verursachen. Aber wenn eine Frau Medikamente zu sich nimmt und dadurch keine Blutung kommt, ist ihr fasten richtig.

    • Die Blutung der MUSTAHADA (Blutungen außerhalb der Periode bzw. Wochenbett) beeinflusst die Richtigkeit des Fastens nicht.

     

    • Wenn eine Fehlgeburt vorliegt und das Fetus oder Teile von ihm erkennbar sind, wie Kopf oder Fuß, dann ist die Blutung eine Wochenbett Blutung. Aber wenn das Fetus nicht erkennbar ist, dann ist die Blutung ein Blut der ISTIHADA (Blutung außerhalb der Periode bzw. Wochenbett) Wenn das der Fall ist, muss sie – wenn sie kann – fasten. Sonst darf sie essen. [Die Komitee für Fatwa 10/224]. Das gleiche gilt nach der Ausschabung, wenn die Frau rein wird. Die Gelehrten erwähnten, das ein Fetus erkennbare Zeichen nach 80 Tagen bekommt.

     

    • Wenn die Wöchnerin vor 40 Tagen rein wird, soll sie fasten und beten. [Almoghni 360/1]. Falls die Blutung innerhalb der 40 Tagen wieder vorkommt, bricht sie das Fasten ab, da es Wochenbett ist. Falls die Blutung mehr als 40 Tagen andauert, fastet sie und wäscht sich für das Gebet. Diese Meinung vertreten die Mehrheit der Gelehrten. Diese Blutung ist ISTIHADA. Ausgenommen ist, wenn die Blutung im gewöhnlichen Blutungszyklus vorkommt.

    • Wenn die stillende fastet und stellt Bluttropfen in der Nacht fest, obwohl sie tagsüber rein war, ist ihr Fasten gültig. [Die Komitee für Fatwa 150/10].  

     

    • Die überwiegende Meinung ist, das die Regeln für die Kranken auch für die Schwangeren und Stillenden gelten; gleichgültig, ob sie Sorgen um sich selber oder um das Kind hat. Damit müssen sie die fehlenden Tagen ohne Sühne nachholen. Prophet Muhammad s.w.a.s. sagte:

    "Allah hat dem reisenden das Fasten und die Hälfte des Gebets erlassen, den Schwangeren und Stillenden das Fasten" [Thirmidhi, richtig]

     

    Wenn die Schwangere ausblutet und dabei fastet, dann ist ihr Fasten gültig. Die Blutung beeinträchtigt das Fasten nicht. [Die Komitee für Fatwa 225/10]

     

    Die Frau, die mit ihrem Mann mit ihrer Zustimmung am Tage im Ramadan beigeschlafen hat, muss die gleiche Sühne wie ihrem Mann verrichten. Geschah es aber ohne ihrer Zustimmung, braucht sie keine Sühne zu verrichten, sollte aber versuchen, ihn zu hindern. Ibn Aqeel sagte über denjenigen, der seine Frau während ihrem Schlaf beischläft: Sie brauche keine Sühne zu verrichten. Es wäre für sie sicherer, wenn sie diesen Tag nachholt. Sheikh Alislam ging sogar soweit, das er sagte: Ihr Fasten ist trotzdem gültig.

     

    Die Frau sollte sich – wenn sie von ihrem Mann weiß – das er schnell erregt wird, versuchen, von ihm fern zu bleiben und nicht am Tage von Ramadan schmücken. Die Frau sollte die Tage, die sie im Ramadan nicht gefastet hat auch ohne die Erlaubnis ihres Mannes nachholen, da es beim Pflichtfasten keine Erlaubnis nötig ist; und wenn die Frau mit dem Nachholen begonnen hat, darf sie ihr Fasten nur wegen einen wichtigen Grund abbrechen. Der Mann hat kein recht, sie aufzufordern, ihr Fasten zu brechen, wenn sie mit dem Nachholen begonnen hat und sie darf ihm dabei nicht gehorchen. [Die Komitee für Fatwa 353/10]. Das Freiwillige Fasten aber darf erst nach Einholung der Erlaubnis vom Mann erfolgen laut dem Zitaten, den Abu Hurayra vom Propheten Muhammad a.s.w.s überlieferte:

    "Die Frau fastet nicht in Anwesenheit ihres Mannes ohne seine Erlabnis" [Boukhari 4793].  

    15. Was das Fasten ungültig macht:

     

    1. Wenn man absichtlich isst oder trinkt.

     

    Wer versehentlich gegessen oder getrunken hat, muss nicht wiederholen und keine Buße tun. Die Gruppe der Überlieferer haben von Abū Hurayrah berichtet, dass der Prophet (a.s.) sagte:

    "Wer versehentlich während des Fastens gegessen oder getrunken hat, soll sein Fasten weiterführen. Allah hat ihn gespeist und getränkt. "

     Al-Tirmidhī sagte: „Die meisten Gelehrten sind sich darüber einig, darunter Sufyān al-Thawrī, al-Schāfi‘ī und Ahmad. Dārqutnī, al-Bayhaqī und al-Hākim überlieferten von Abū Hurayrah, dass der Prophet (a.s.) sagte:

    " Wer sein Fasten im Ramadan versehentlich gebrochen hat, muss weder den Tag wiederholen noch eine Sühne leisten. " [Nach den Kriterien von Muslim ein Hadīth sahīh.]

    Al-Hāfiz Ibn Hağar sagte: Dieser Hadīth hat eine Überliefererkette, die sahīh ist.

    Allah sagte:

    "…außer wenn einer gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Ruhe gefunden hat…" [Sūrat al-nahl, 106]

     

    "Und es ist keine Sünde für euch, wenn ihr etwas versehentlich tut, sondern nur, wenn ihr es vorsätzlich tut. " [Sūrat al-ahzāb, 5].

    Ibn Māğeh, al-Tabarāni und al-Hākim berichten über Ibn ‘Abbās, dass der Prophet (a.s.) sagte:

    " Allah vergibt meiner Ummah ihre Fehler, das Vergessen und die Taten, die sie unter Zwang ausführen. "

     

    2. Absichtliches Erbrechen:

     

    Wer erbricht, ohne dies durch eigenes Zutun hervorgerufen zu haben, braucht weder das Fasten nachzuholen noch eine Sühne zu leisten. Abū Hurayrah berichtet, dass der Prophet (a.s.) gesagt hat:

    " Den Fasttag nicht nachzuholen braucht, wen das Erbrechen überkommt. Doch wer das Erbrechen absichtlich herbeiführt, ist dazu verpflichtet.“ [Überliefert von Ahmad, Abū Dawūd, al-Tirmidhī, Ibn Māğeh, Ibn Habbān, Dārqutnī und al-Hākim, wobei Letzterer ihn überdies als sahīh erklärt.]

    Mit absichtlichem Erbrechen ist hier das Erbrechen gemeint, das hervorgerufen wird, indem man an etwas Ekelerregendem riecht oder seine Finger in den Hals steckt.

    Al-Khattābī schreibt, die Gelehrten seien sich darüber einig, dass den Fasttag nicht nachzuholen braucht, wen das Erbrechen überkommt, doch wer absichtlich erbricht, ist dazu verpflichtet.

     

    3. Kindbett und Menstruation

     

    Sogar kurz vor Sonnenuntergang muss eine Frau ihr Fasten brechen, wenn bei ihr die Monatsblutung einsetzt. Den dadurch versäumten Tag muss sie später nachholen. ‘Ā’ischa sagte dazu:

    "Wenn wir unsere Monatsblutung hatten, wurde uns befohlen, das Fasten nachzuholen, jedoch nicht die dadurch versäumten Gebete." [Alle Überlieferer stimmen darin überein.]

    Der Prophet ordnete dies an und sagte (zu den Frauen):

     " Ist es nicht so, dass ihr, wenn ihr eure Monatsblutung habt, nicht betet und nicht fastet? Das ist mit ‚Mangel an Religion’ gemeint. " [Überliefert von al-Bukhārī.]

    Dies gilt für die Menstruierende gleichermaßen wie für die Wöchnerin, weil die Blutung der Wöchnerin wie das Menstruationsblut und das Verfahren somit dasselbe ist.

     

    4. Samenerguss

     

    Egal ob durch das Intimsein mit der Ehefrau oder mit der Hand (durch Masturbation) verursacht, macht der Samenerguss das Fasten zunichte und erfordert Nachholen.

     

    5. Verlust der Absicht

     

    Derjenige, der die Absicht fasst, das Fasten zu brechen, hat dies dadurch schon getan, sogar wenn er noch nicht gegessen oder getrunken hat, weil er die niyah dazu nicht mehr hat.

     

    6. Die Abkehr vom Islam (riddah)

     

    Die riddah macht alle Taten zunichte. Dazu sagt der Erhabene:

    "Wenn du Mir etwas beigesellen solltest, wären deine Taten wertlos, und du würdest zu den Verlierern gehören." [Sūrat az-zumar, 65.]

     

    7. Verschlucken von Ungenießbarem, wie Textilien, Juwel

     

    Ibn ‘Abbās (Allah schenke ihm Sein Wohlgefallen) überliefert:

     " Das Fasten betrifft, was eintritt (in den Mund), nicht was herauskommt; wie das Blut (einer Wunde und unabsichtliches) Erbrechen ."

     

    8. Fastbrechen zu einem ungewissen Zeitpunkt

     

    Wer isst, obschon der Verdacht besteht, dass die Sonne noch nicht untergegangen sein könnte, muss den Fasttag nachholen, weil der Sinn darin besteht, am Tage zu fasten, und erst zu essen, wenn man sicher ist, dass die Sonne untergegangen ist.

     

     

    All diese Taten, durch die das Fasten zunichte gemacht wird, erfordern nur, die entsprechende Anzahl an Tagen nachzuholen, nicht aber eine Sühne (kaffārah) zu leisten, außer folgende:

     

     

    a) Der wissentliche Beischlaf: Abū Hurayrah (Allah schenke ihm Sein Wohlgefallen) berichtet,

     

    "dass ein Mann zum Propheten (a.s.) kam und sagte: „Vernichtet bin ich, oh Gesandter Allahs!“ Der Prophet (a.s.) entgegnete ihm: „Was hat dich vernichtet?“ Da antwortete er ihm: „Ich habe meiner Frau im Ramadan (am Tage) beigewohnt.“ Daraufhin fragte ihn der Gesandte (a.s.): „Bist du in der Lage, einen Sklaven zu befreien?“ Er verneinte. „Schaffst du es, zwei Monate ohne Unterbrechung zu fasten?“ – „Nein.“ – „Bist du in der Lage, 60 Arme zu speisen?“ Auch diese Frage musste er verneinen, bis der Prophet (a.s.) mit einem Korb Datteln zurückkam kam und sagte: „Nimm diese und spende sie.“ – „Anderen Leuten, die ärmer sind als wir?“ Da lachte der Prophet (a.s.) bis seine Zähne sichtbar wurden und sagte: „Geh’ und ernähre deine Familie davon." [Überliefert von Al-Bucharie und Muslim]

     

    b) Das ungestattete Essen und Trinken

     

    Laut Abū Hanīfa und Mālik (Allah sei ihnen gnädig). Sie führen folgenden Beweis dafür an:

    " Der Prophet (a.s.) befahl einem Mann, der im Ramadan am Tage das Fasten gebrochen hatte, Sühne zu leisten.“ [Die Gelehrten stimmen darin überein.]

     

    Und ein Hadīth von Abū Hurayrah (Allah schenke ihm Sein Wohlgefallen) besagt, dass ein Mann zum Propheten (a.s.) kam und sagte:

    " Ich habe an einem Tage im Ramadan das Fasten absichtlich (frühzeitig) gebrochen.“ Woraufhin der Gesandte Allahs (a.s.) antwortete: „Befreie einen Sklaven oder faste zwei Monate ohne Unterbrechung oder speise 60 Arme.“ [

    Quelle: http://www.as-sunnah.de/modules.php?name=Sections&sop=viewarticle&artid=36 

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     14. Was darf der Fastende tun und was darf er unterlassen 

     

    1. Der Fastende darf beim Waschen den Mund und die Nase spülen ohne dabei zu  übertreiben, weil der Prophet (a.s.) im Hadīth, erzählt von den Überlieferern und Ibn Māğeh, von Letzterem als sahīh bezeichnet, sagte:

      " Spüle deine Nase und deinen Mund intensiv, außer wenn du fastest. "

    Es wurde über den Propheten (a.s.) erzählt, dass ‘Umar ihn nach dem Kuss beim Fasten  fragte. Die Antwort des Propheten (a.s.) darauf lautete: „Was denkst du über die Mundspülung beim Fasten?“ ‘Umar sagte: „Sie ist erlaubt.“ Der Prophet (a.s.)  erwiderte darauf: „Warum staunst du dann?“ D.h. es ist erlaubt.

    Da das Wasser außerhalb des Körpers ist, macht es das Fasten nicht ungültig, auch wenn es in Nase und Augen eindringt. Auch wenn man bei der Mund- und Nasenspülung etwas Wasser ohne Absicht und ohne Übertreibung schluckt, wird das Fasten dadurch nicht gebrochen, da dabei keine Absicht und kein Wille vorliegt. Das ist so, als wäre einem eine Fliege in den Mund geflogen. Dasselbe gilt auch für Straßenstaub, Fabrik- und Feuerrauch und alle Dämpfe, vor denen man sich nicht schützen kann. 

    1. Es ist auch gestattet, dass man sich das Wasser über den Kopf gießt insbesondere, wenn es warm ist oder wenn man starken Durst hat. Gefährten des Propheten (a.s) berichten über ihn: „Ich habe den Gesandten Allahs (a.s.) in al-‘Arğ (Name eines Orts) gesehen, als er sich beim Fasten wegen der Hitze oder vor Durst Wasser über den Kopf goss.“ (Überliefert von Abū Dawūd.)

    1. Dem Fastenden ist es erlaubt, sich zu waschen. ‘Ā’ischa und Umm Salamah sagten: „Wir bezeugen, dass der Gesandte (a.s.) nach dem Beischlaf aufstand und sich dann wusch und fastete.“ (Überliefert von al-Bukharī und Muslim.)

    Dieser Hadīth weist auf eine sehr wichtige Angelegenheit hin, nämlich dass demjenigen, der vor dem Gebetsruf zum Morgengebet ehelichen Verkehr hat, erlaubt ist, das Waschen bis nach dem Morgengebet zu verschieben. Auch die Frauen nach der Monatsblutung und dem Wochenbett können das Waschen bis nach dem Morgengebet verschieben, wenn sie bereits vorher rein sind. Weder die Ğanābah (<!–[if !supportFootnotes]–><!–[endif]–>Unreinheit nach sexuellem Verkehr und ähnlichem<!–[if !supportFootnotes]–>) <!–[endif]–>oder die Menstruation noch das Wochenbett schaden dem Fasten.

    4.      Dem Fastenden ist es erlaubt, zu schwimmen und zu tauchen. Aber es wird befürchtet, dass dabei Wasser in den Rachen gelangt, deshalb ist es verhasst. Dies beruht auf der Aussage des Propheten (a.s.) in dem Hadīth: „Spüle deine Nase intensiv, außer wenn du fastest.

    5.      Wenn man isst und trinkt im Zweifel, ob die Zeit der Morgendämmerung bereits angebrochen ist, darf  man weiter essen und trinken, bis man sich sicher wird. Das beruht auf der Aussage Allahs im Quran:

    Esst und trinkt, bis sich der weiße Faden vom schwarzen Faden in der Morgendämmerung deutlich hervorhebt.“ (Sūrat al-baqara, 187.) Also darf man essen, bis man sicher ist und keinen Zweifel mehr hat. Der Prophet (a.s.) sagte:

    Esst und trinkt bis der Gebetsruf (von Ibn Maktūm) ausgesprochen wird.

    Ibn Maktūm war ein Blinder und pflegte den Gebetsruf erst auszusprechen, wenn man ihm sagte: der Morgen ist angebrochen.

    Die Regel ist folgende: Solange man nicht sicher ist, dass der Tag angebrochen ist, befindet man sich im Zweifel. In dieser Zeit darf man essen. Anders verhält es sich, wenn man meint, die Sonne sei untergegangen und man sein Fasten bricht, obwohl sie noch gar nicht untergegangen ist, dann muss man diesen Fasttag nachholen; das ist die Meinung der meisten Gelehrten.

    Die Tatsache wird nicht durch Zweifel aufgehoben. Ibn Taymiyah vertritt die Meinung, dass man den Tag nicht wiederholen muss. Wenn der Tag anbrach und in seinem Mund noch Essen war, so waren sich die Gelehrten einig, dass er es ausspuckte, und sein Fasten war gültig. Gleiches gilt, wenn man aus Vergesslichkeit gegessen oder getrunken hat, so ist das Fasten gültig, wenn man im Moment der Erinnerung das Essen ausspuckt.

     

    1. Es ist dem Fastenden erlaubt, Essen für ein kleines Kind vorzukauen, wenn es nötig ist. Al-Hassan hat seinem Enkel Wahlnüsse vorgekaut. Es wird aber nicht erlaubt, wenn es nicht unbedingt nötig ist, weil man befürchtet, dass etwas in den Rachen kommt.  

    2. Es ist genauso erlaubt, Essen abzuschmecken, wenn es keinen in der Nähe gibt, der essen darf, wie z.B. ein Kind oder ein Erwachsener, der an dem Tag eine Entschuldigung hat. Ibn Abbas hat gesagt: „Es ist nicht verboten, das Essen oder auch Essig abzuschmecken. Aber wenn etwas in den Rachen gelangt, dann ist das Fasten beendet.

    3. Es ist dem Fastenden erlaubt, sich zu parfümieren, sich mit Weihrauch zu behandeln oder sich einzucremen. Es wurde kein eindeutiges Verbot nachgewiesen. Wenn diese Sachen dem Fasten schaden würden, hätte der Prophet (a.s.) dies auch verboten, aber die Gelehrten haben in dieser Hinsicht kein Verbot festgestellt. 

    4. Wer sich übergeben muss, braucht sein Fasten nicht zu wiederholen:
      Der Gesandte (a.s.) hat gesagt:

    „Wer brechen muss, braucht nicht zu wiederholen; aber wer das Erbrechen herbeigeführt hat, muss wiederholen.“

    Das heißt, wer sich unabsichtlich übergibt, dessen Fasten ist gültig, aber wer es provoziert hat, indem er sich die Hand in den Hals steckte oder mitirgendeinem Brechmittel, muss den Tag wiederholen. Diesen Hadith überlieferten die fünf, Ahmed erklärte ihn für schwach, Dārqutnī für schwach.

    1. Blutende Wunden. Zur Zeit des Gesandten Muhammad (a.s.) waren die Muslime im Ğihād. Manchmal wurden sie verwundet, doch sie haben weiter gefastet. Das gilt für Kopfverletzungen, da die Kopfwunde das Gehirn erreichen und die Medikamente dagegen keinen Nährwert haben, Bauchverletzungen o.ä. Wären dies Ursachen für das Beenden des Fastens, hätte es der Prophet (a.s.) erklärt. Der Scheich des Islam Ibn Taymiyah erwähnte dies in dem 25. Band der Al-Fatāwa, in dem Buch über das Fasten.

    2. Das Zäpfchen, das man in den After einführt, hat ebenfalls keinen Nährwert, sondern dient als Abführmittel. Gleiches gilt für Abführmittel, die gerochen werden

    3. Es ist erlaubt, Zähne zu ziehen, Wunden zu behandeln und Augen- bzw. Ohrentropfen zu verwenden. Dies alles schadet dem Fasten nicht, auch wenn man das Medikament im Rachen schmeckt. Besser ist es aber, dies auf die Zeit nach dem Fastbrechen zu verlegen.

    4. Es ist dem Asthmatiker und dem Herzkranken erlaubt, sich seinen Spray in den Rachen zu sprühen.

    5. Die Spritzen, die keinen Ernährungseffekt haben und den Durst nicht stillen, wie z.B. Penicillin, Insulin oder eine Impfung. Diese alle schaden dem Fasten nicht, auch wenn sie in den Muskel oder die Vene gegeben werden. (Fatāwa des Ibn Ibrahim 4/ 189). Sicherer ist es jedoch, wenn dies alles nachts durchgeführt wird. 
      Die Dialyse, als Methode das Blut zu reinigen und mit Zucker- und Salzlösungen zu versehen, werden als Fastbrechen erachtet. (Rechtsgutachten des Dauerausschusses 10/ 190)). 
      Es überwiegt, dass Zäpfchen, Augen- und Ohrentropfen, Zahnziehen und Wunde behandeln dem Fasten nicht schaden. (Gesammelte Rechtsgutachten des Ibn Taymiyah 25/ 233, 25/ 245). 
      Asthmatiker Sprays schaden dem Fasten nicht, weil es sich um Gas und nicht um Essen handelt und weil der Patient es sowohl im Ramadan, als auch in den übrigen Monaten braucht. Blutentnahme schadet dem Fasten nicht, weil es notwendig ist. (Fatāwa al-Da‘wa des Ibn Bāz, 979). 
      Gurgeln schadet dem Fasten nicht, sofern die Gurgellösung nicht geschluckt wird. Wer eine Zahnfüllung bekommt und den Geschmack im Hals verspürt, dessen Fasten ist gültig. (Fatwa des Scheich Ibn Bāz, in: 70 Fragen über das Fasten von Scheich Muhammad al-Munğid)

    6. Alle folgenden Taten schaden dem Fasten nicht:
      1. Ohren spülen, Nasentropfen und Nasensprühen, wenn das Schlucken vermieden wird.
      2. Lutschtabletten zur Behandlung von Gefäßverengung, Infarktgefahr, wenn man vermeidet, das Gelöste zu schlucken.
      3. Alles, was in die Vagina gelangt, z.B. Zäpfchen, Seife, Endoskop oder Finger des Arztes zur Untersuchung.
      4. Endoskopie o. ä. der Gebärmutter.
      5. Alles, was in die Harnröhre gelangt, wie z.B. Endoskop, Katheter, Kontrastmittel oder Spülmittel der Blase.
      6. Zahnbohren, Zahnentfernung, Zahnspülen, siwāk und Zahnbürste, solange man vermeidet, etwas zu schlucken.
      7. Mundspülen, Gurgeln und Mundsprays, solange man vermeidet, etwas zu schlucken.
      8. Medikamentöse Spritzen in Haut, Muskeln und Venen mit Ausnahme von Flüssigkeits- und Nährwertspritzen.
      9. Sauerstoff.
      10. Inhalationsnarkose, solange dem Patienten keine Flüssigkeitszusätze dazu gegeben werden.
      11. Alles, was über die Haut vom Körper aufgenommen wird, wie Fette, Cremes oder auch medikamentöse oder chemische Substanzen enthaltende Pflaster.
      12. Herz- oder andere Gefäßkatheter zur Diagnosestellung oder Behandlung.
      13. Bauchendoskopie.
      14. Leber- oder andere Abstriche, solange keine Flüssigkeit dazu gegeben wird.
      15. Magenendoskopien, wenn dabei keine Flüssigkeit oder andere Stoffe in den Magen gelangen.
      16. Punktieren des Gehirns und des Spiralkanals.

    7. quelle:

    8.  http://www.as-sunnah.de/modules.php?name=Sections&sop=viewarticle&artid=34